Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Diagnose Pflegefall – und jetzt?

Diagnose Pflegefall – und jetzt?

Ein Pflegefall in der Familie – das trifft die meisten Angehörigen meist völlig unvorbereitet und überraschend. Denn gerade mit dem Thema Pflege setzen sich die wenigsten Menschen bereits im Vorfeld auseinander.

 

Jeder Zweite wird in Deutschland irgendwann zum Pflegefall. Der Wunsch vieler: Sie möchten zu Hause gepflegt werden. Zwar wünschen sich mehr als die Hälfte aller Pflegebedürftigen dafür professionelle Hilfe, knapp jeder Siebte bevorzugt allerdings die Pflege durch einen Angehörigen gegenüber einem Pflegedienst. Meist ist die Familie mit der neuen, ungewohnten Situation jedoch vollkommen überfordert. Denn neben der Sorge um den geliebten Menschen kommen außerdem noch jede Menge organisatorische Aufgaben auf sie zu.

Mutter und Tochter zu Hause am Esstisch

 

Was versteht man unter dem Begriff Pflege?

Pflege bedeutet, einen Menschen in seinen physischen, psychischen oder sozialen Funktionen zu unterstützen. Sie stellt damit ein immer wichtigeres Element im Gesundheitswesen dar. Ziel ist es dabei, die Fähigkeiten des Gepflegten zu erhalten oder wiederherzustellen und ihm so eine möglichst eigenständige Lebensführung zu ermöglichen. Dabei kann die Pflege entweder von Angehörigen, einem mobilen Pflegedienst oder speziellen Einrichtungen erfolgen. Im Bereich der Pflege lassen sich verschiedene Pflegegrade und damit verbundene Leistungen und Pflegeformen unterscheiden.

 

Was tun im Pflegefall?

Selbstverständlich ist die Pflege eines geliebten Menschen in erster Linie eine emotionale Sache. Sich um jemanden zu sorgen und zu kümmern reicht in den meisten Fällen jedoch nicht aus. Liegt ein Pflegefall vor, gilt es vor allem auch die unterschiedlichsten Aufgaben und Anträge zur richtigen Zeit in die Wege zu leiten. So gilt es beispielsweise den Antrag auf Pflegeleistung zu stellen, den Pflegegrad festzustellen oder einen ambulanten Pflegedienst oder Hilfsmittel zu organisieren. Doch wie soll man das alles ohne Erfahrung und Vorkenntnisse wissen und bewältigen? Damit Angehörige wie Pflegebedürftige in dieser schwierigen Situation nicht alleine sind, bieten verschiedene Stellen Hilfe und Beratung rund um das Thema Pflege an. Im Landkreis Freising ist die unabhängige Pflegefachberatung beispielsweise eine dieser  Anlaufstellen. Oder für alle, die diesen Service lieber digital nutzen möchten, bietet die Versicherungskammer Bayern online mit dem digitalen Pflege-Partner eine kostenlose Hilfestellung.

Enkel mit Oma im Rollstuhl im Park

 

Demenz – die neue Volkskrankheit

Immer mehr Menschen leiden im Alter an Demenz. Rund 1,6 Millionen Deutsche leiden an dieser Krankheit und mit ihnen leiden rund 2,5 Millionen Angehörige. Denn gerade bei Demenzkranken ist nicht nur die körperliche, sondern vor allem auch die emotionale Belastung enorm. Volkskrankheit auch darum, weil immer mehr Menschen immer länger leben und damit das Risiko steigt, im Alter an Demenz zu erkranken und letztendlich zu sterben. In Deutschland ist sie mittlerweile fast die zweithäufigste Todesursache der älteren Generation. Das Tragische an der Diagnose Demenz, etwa 90 Prozent aller Erkrankungen sind nicht heilbar. Das Absterben der Nervenzellen im Gehirn führt nach und nach zur Beeinträchtigung der Kommunikationsfähigkeit sowie der zeitlichen und räumlichen Orientierung. Zudem bringt es oft deutliche Veränderungen in der Persönlichkeit sowie der Identität des Betroffenen mit sich.

Gerade in dieser Situation ist es wichtig, demenzkranke Menschen nicht alleine zu lassen. Wichtig ist, sie auch weiterhin als Teil der Gesellschaft zu akzeptieren und einzubinden. Gerade für den Partner oder die Familie ist das jedoch oft keine leichte Aufgabe.

 

Der finanzielle Aspekt eines Pflegefalls

Nicht nur emotional und organisatorisch sind für den Fall einer Pflegebedürftigkeit alle Beteiligten gefordert, sondern auch die finanzielle Komponente spielt dabei eine wichtige Rolle. Zuerst sollte geklärt sein, wie hoch denn überhaupt die fixen monatlichen Ausgaben und Einnahmen des Pflegebedürftigen sind. Daraus ergibt sich dann dementsprechend, wie viel Geld für eine Haushaltshilfe, einen mobilen Pflegedienst oder für die Pflege durch einen Angehörigen noch zur Verfügung steht. Empfehlenswert ist es außerdem, sich rechtzeitig zusätzlich für den Pflegefall abzusichern. Denn damit ist nicht nur die eigene Familie entlastet, sondern auch das eigene Vermögen sowie das der Kinder bestens geschützt. Wie Sie sich und Ihre Angehörigen für den Pflegefall rundum absichern können, erfahren Sie hier.

 

Gleich zum Themendienst anmelden und künftig keinen Beitrag verpassen.

Schauen Sie auch in die Rubriken: GeldBerufWohnenFreizeit

 

Quellen: aeksh.de, flexikon.doccheck.com, vkb.de, stock.adobe.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Mittlerweile wissen wir, das Versprechen

Mittlerweile wissen wir, das Versprechen "Die Rente ist sicher!" (Norbert Blüm) von 1987 lässt sich heute nicht mehr halten. Daher wird private Vorsorge, gerade für junge Leute, immer wichtiger.

Mehr lesen

Niemand macht sich Gedanken darüber. Die eigenen Eltern ein Pflegefall? Sie sind doch noch so fit, können Ihren Haushalt selbst führen und sind oft der berüchtigte Retter in der Not. Aber was, wenn Oma und Opa bzw. Mama und Papa plötzlich auf die Hilfe und Pflege der Kinder angewiesen sind?

Niemand macht sich Gedanken darüber. Die eigenen Eltern ein Pflegefall? Sie sind doch noch so fit, können Ihren Haushalt selbst führen und sind oft der berüchtigte Retter in der Not. Aber was, wenn Oma und Opa bzw. Mama und Papa plötzlich auf die Hilfe und Pflege der Kinder angewiesen sind?

Mehr lesen

Die Deutschen leben immer länger. Gerade altersgerechtes Wohnen wird damit immer wichtiger. Denn viele ältere Menschen wollen sich die Eigenständigkeit so lange wie möglich erhalten. Oft ist der Umbau dann unausweichlich.

Die Deutschen leben immer länger. Gerade altersgerechtes Wohnen wird damit immer wichtiger. Denn viele ältere Menschen wollen sich die Eigenständigkeit so lange wie möglich erhalten. Oft ist der Umbau dann unausweichlich.

Mehr lesen