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Schutz vor Fahrraddiebstahl

veröffentlicht am 2. August 2021

Schutz vor Fahrraddiebstahl

Oh Schreck, mein Rad ist weg! Der Einkaufsbummel ist vorbei, das geknack­te Schloss liegt auf dem Geh­weg und das Fahr­rad ist ver­schwunden. Eine Szene, die sich rein statis­tisch alle zwei Minuten in Deutsch­land ereignet. Der Schrecken und Ärger über den Fahrrad­dieb­stahl sitzen tief. Schützen Sie deshalb Ihr Fahrrad vor Diebstahl und sorgen Sie vor!

 

Schließen Sie Ihr Fahrrad sicher ab

Wie heißt es so schön: Gelegenheit macht Diebe. Der Besitzer ist kurz außer Reichweite, oder hat sein Fahrrad nicht im Blick. Situationen wie diese bieten der Beschaffungskriminalität oftmals Achtsamkeit. Dass es gar nicht erst zum befürchteten Fahrradklau kommt, hängt oft genug mit der Wahl des Schlosses und der Methode, wie Sie Ihr Rad an- bzw. abschließen, zusammen. Deshalb sollte Ihr Fahrrad auch bei kurzen Aufenthalten, wie beim Bäcker oder am Fahrkartenautomat, immer sicher abgeschlossen sein.

Fahrraddiebstahl

Die nachfolgende Grafik zeigt, ob ein Fahrrad gut gesichert ist oder nicht.

Fahrraddiebstahl

 

Bei der Nutzung von Fahrradschlössern empfiehlt sich, das Schloss möglichst bodenfern am Fahrrad anzubringen. Es sollte deshalb immer an einen anderen, festen Gegenstand angeschlossen werden. Das hat folgende Vorteile:

  • Der Dieb kann einen Bolzenschneider schwer am Boden abstützen um diesen zur Kraftaufbringung zu nutzen.
  • Das Fahrrad kann nicht vom Gegenstand entfernt (weggetragen) und das Fahrradschloss an einem anderen Ort aufgebrochen werden.
  • Wer zwei Schlösser nutzt, schreckt noch mehr vor spontanem Diebstahl ab.

Fahrraddiebstahl

 

Nutzen Sie gesicherte Abstellmöglichkeiten

Immer mehr Kommunen bieten abschließbare Fahrradkäfige an. Oftmals sind diese an Bahn- und Busbahnhöfen zu finden. Pendler können ihr Fahrrad innerhalb eines abschließbaren, eingezäunten Bereichs abstellen. Die Schlüssel und Zugänge solcher Fahrradkäfige bekommt man im Regelfall bei der Stadt oder Gemeinde.

Fahrraddiebstahl
Schützen Sie einzelne Fahrradteile

Montieren Sie den Sattel ab. Spontane Diebe, die das Rad für eine bewusste Strecke nutzen wollen, lassen im Regelfall die Finger von so einem Rad. Zur Sicherung gibt es auch sogenannte Schnellspannverschlüsse. Wer dennoch gezielt auf Rahmen und andere Teile aus ist, lässt sich damit leider nicht abschrecken. Aber, Systeme wie das Pitlocksystem sorgen dafür, dass sich ein Schnellspannverschluss nicht von jedem öffnen lässt. Hier muss nämlich ein passender Schlüssel mitgeführt werden, ähnlich wie bei einem Felgenschloss am PKW.

Fahrraddiebstahl

 

Merken Sie sich Auffälligkeiten

Ist ein Fahrrad auffällig, fällt es auch anderen Personen schnell auf. Ein Dieb, der unauffällig unterwegs sein will, kann sich von einer hellen und grellen Farbe abgeschreckt fühlen.

Merken Sie sich Besonderheiten. So lässt sich das eigene Fahrrad auch unter 20 gleichen Modellen wiedererkennen. Dies kann eine andere Klingel, eine besondere Tasche, ein Kratzer an einer bestimmten Stelle oder auch die Rahmennummer sein.

Wer ein Fahrrad kauft, sollte immer die Rahmennummer notieren und gut aufbewahren. Diese Rahmennummer kann der Polizei übergeben werden. Wird ein Fahrrad gefunden, kann die Nummer direkt mit der Anzeige abgeglichen werden. Das Fahrrad kann kostenlos bei der Polizei registriert werden. Mit dem Fahrradpass kann später der Eigentümer nachgewiesen werden.

 

Fazit:

Ein sicheres Fahrradschloss ist auf alle Fälle eine gute Investition. Wer hier spart, spart definitiv an der falschen Stelle. Der letzte BIKE Schloss-Test zeigte: Fahrradschlösser werden immer sicherer, dünne Drahtspiralen sind von gestern und taugen bestenfalls für das kurzfristige Sichern auf Tour.

Fahrraddiebstahl

Für alle Fälle empfiehlt die Polizei den Fahrradpass, den Sie am besten wie gesagt direkt nach dem Fahrradkauf – oder spätestens jetzt – ausfüllen sollten. Im Fahrradpass werden Hersteller, Modell, Rahmennummer und wichtige Merkmale des Rads vermerkt. Den Fahrradpass gibt es auch als App.

Was einem lieb und teuer ist!

Besitzen Sie ein wertvolles Fahrrad, ist der Ärger bei einem Schaden umso größer. Gerade der Markt für Elektrofahrräder, sogenannte E-Bikes, boomt. Allein 2020 wurden knapp zwei Millionen elektrifizierte Fahrräder verkauft. Die Preise für günstige Modelle beginnen oft im höheren dreistelligen Bereich. Premium-Anbieter, die voll gefederte E-Mountainbikes anbieten, kosten durchaus mehr als 10.000 Euro.

Fahrraddiebstahl

 

Sorgen Sie vor, damit Ihnen zumindest kein finanzieller Schaden entsteht. Wie das unter anderem geht, erfahren Sie hier.

 

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Quellen: fahrradmagazin.net, Versicherungskammer Bayern, bike-magazin.de, polizei-beratung.de, polizei-bayern.de, Statistisches Bundesamt

Bilder: stock.adobe.com

 

 

 

 

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