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Nachhaltige Geldanlage

veröffentlicht am 3. Mai 2021

Nachhaltige Geldanlage

Die Idee des nachhaltigen Wirtschaftens ist längst im Mainstream angekommen. Die Beachtung ethischer, sozialer und ökologischer Aspekte werden immer wichtiger. Heute schon an morgen denken, die Zukunft aktiv und verantwortungsbewusst gestalten: Diese Ziele sind für viele Menschen bei ihren täglichen Handlungen bereits sehr wichtig – und bei ihrer Geldanlage wollen sie es ebenfalls immer mehr berücksichtigen.

 

Auch darum gewinnt das Thema bei der Geldanlage mehr und mehr an Bedeutung. Abzulesen ist dies nicht zuletzt aus den Statistiken: Zum Jahresende 2019 belief sich das verwaltete Vermögen von Nachhaltigkeitsfonds in Deutschland auf 63,2 Milliarden Euro. In 2018 lag es noch bei 44,7 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Anstieg um 41% in 2019.

Nachhaltige Geldanlagen

 

Was Nachhaltigkeit bedeutet

 

Nachhaltig bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können. Also in der Umsetzung: es wird nicht mehr verbraucht als nachwachsen, sich regenerieren beziehungsweise künftig wieder bereitgestellt werden kann. Durch den Klimawandel rückt dabei vor allem der ökologische Aspekt mehr und mehr in den Fokus: es gilt Ressourcen zu schonen und Treibhausgase zu reduzieren. Diesem Idealbild werden derzeit nur sehr wenige Unternehmen und Staaten gerecht. Aber es tut sich etwas …

Und Nachhaltigkeit ist mehr als nur „grüne“ Investments. Bei nachhaltigen Geldanlagen berücksichtigen Manager die sogenannten ESG-Kriterien. ESG steht für Environment Social Governance und bedeutet:

  • Environment = Umwelt
  • Social = Soziales und
  • Governance = gute Unternehmensführung

 

Gute Unternehmensführung heißt, die Grundsätze einer guten Unternehmensführung berücksichtigen. Damit können sie durchaus erfolgreicher sein, als Firmen, die sich diesen ethischen und wirtschaftlich sinnvollen Standards nicht verpflichtet fühlen.

 

„E“ wie Umwelt 🙂

Hier steht der effiziente Umgang mit Ressourcen, Emissionen und die ökologische Effizienz im Mittelpunkt. Ein Top-Thema ist selbstverständlich der Klimaschutz – und das zurecht. Denn laut aktuellen Untersuchungen verändern sich die fünf gravierendsten Risiken für die Welt zunehmend in Richtung Klimarisiken. Im Bericht des Weltwirtschaftsforum Davos, WEF, für 2019 sind infolgedessen drei der fünf größten Risiken dem Bereich Umwelt zugeordnet.

 

„S“ wie Soziales

Arbeitsrechte, Verbot von Kinderarbeit, Nichtdiskriminierung im Allgemeinen und ähnliche Aspekte stehen unter dem „S“ im Vordergrund. Diese Themen sind außerdem Bestandteil der Prinzipien des UN Global Compact. Dieser ist also ein Pakt zwischen teilnehmenden Unternehmen und der UNO aus dem Jahr 1999. Die Unternehmen verpflichten sich dabei im UN Global Compact zu 10 Prinzipien.

 

„G“ wie gute Unternehmensführung

Das G in ESG behandelt die Thematik der Unternehmensführung mit allem, was weitestgehend damit zusammenhängt. Zum Beispiel die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, die Diversität der Mitglieder, Erfahrungen und Fähigkeiten. Auch Unternehmensrichtlinien für beispielsweise Maßnahmen zur Verhinderung von Bestechung, Korruption oder Betrug gehören dazu.

Auf langfristige und nachhaltige Ziele setzen

 

Erfolgreicher dank Nachhaltigkeit

 

Unternehmen, die auf langfristige und nachhaltige Ziele setzen, haben unterschiedliche Vorteile. Beispielsweise ökonomische, denn ein umweltschonender und effizienter Umgang mit Wertstoffen und Ressourcen spart Kosten in der Produktion.

Aber auch die Wettbewerbsfähigkeit kann gesteigert werden. Unternehmen, die die Gefahren des Klimawandels erkennen und die Herausforderungen frühzeitig angehen, können künftig von dem langfristigen Trend profitieren. Anleger können durch eine Investition in nachhaltige Unternehmen von dieser Entwicklung partizipieren.

Risiken minimieren

 

Risiken minimieren

Im Vergleich zu klassischen Investments schneiden nachhaltige Anlagen generell nicht schlechter ab. Experten zufolge sind nachhaltige Investments sogar etwas weniger riskant als konventionelle Anlagen. Der Grund: Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit achten, handeln oft auch mit mehr Weitblick.

Wer also als Anleger auf Nachhaltigkeit bei Unternehmen achtet, tut dies, um Risiken zu vermeiden und höhere Erträge zu erzielen und kann dabei noch sein Gewissen beruhigen. Garantien gibt es dafür aber – wie bei anderen Geldanlagen auch – nicht. Den höheren Chancen steht ein entsprechendes Kursrisiko gegenüber, für welches Anleger bereit sein müssen.

 

Sind Sie bereit? Dann informieren Sie sich über Ihre individuellen Möglichkeiten hier.

Sie sind nicht bereit? Dann ändern Sie das und informieren Sie sich – auch – hier.

 

 

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Quelle: Deka.de, Eigenrecherche

Bilder: pixabay.de

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