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Was gilt es als Vermieter*in zu beachten?

veröffentlicht am 6. April 2021

Was gilt es als Vermieter*in zu beachten?

Wer sich entschließt eine Wohnung oder ein Haus zu vermieten steht im ersten Moment vor einer echten Herausforderung. Denn insbesondere als Privateigentümer*in gilt es bei der Vermietung einiges zu beachten. Hier erfahren Sie, auf was Sie als (neue/-r) Vermieter*in unbedingt achten sollten.

Zu aller erst sollte sich jede/-r Vermieter*in darüber im Klaren werden, ob die Immobilie überhaupt zur Vermietung geeignet ist und welche Rechte, aber auch Pflichten auf Sie zukommen. Im zweiten Schritt sind dann Überlegungen zur Höhe der Miete und der Nebenkosten anzustellen, sowie zur geplanten Bewerbung des Inserats. Auch die Wünsche und Ansprüche an den oder die künftigen Mieter*in sollten vorab geklärt sein. Da eine Vermietung ein durchaus komplexes Thema ist, haben wir die wichtigsten Tipps noch einmal kurz zusammengefasst.

Miete festsetzen

Wie viel Miete für eine Wohnung oder ein Haus realistisch ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Größe und der Zustand des Mietobjekts sind dabei ebenso entscheidend wie die Lage und die Ausstattung. Einen guten Anhaltspunkt liefern beispielsweise auch immer vergleichbare Objekte in der unmittelbaren Nähe. Gilt allerdings vor Ort die Mietpreisbremse, kann die Miete nicht einfach so festgesetzt werden. Vielmehr muss man sich an die geltenden Vorgaben halten. Vermieter*innen sollten sich daher immer vorab genau informieren.

Mietobjekt anbieten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Wohnung oder ein Haus zur Miete anzubieten. Entweder klassisch per Anzeige in der Zeitung, als Aushang beim Metzger, Bäcker oder Supermarkt am Ort oder online bei den verschiedenen Immobilienportalen. Für welche Variante ein/-e Vermieter*in sich dabei entscheidet, ist typabhängig und nicht unbedingt immer ausschlaggebend. Wirklich wichtig ist hingegen, dass das Inserat innerhalb kürzester Zeit das Interesse der Suchenden weckt und ihnen alle notwendigen Informationen liefert. Zusatzinformationen wie Fotos und ein Grundriss der Immobilie sind jedoch gerade im Onlinebereich auch immer ein guter Vermarktungstipp. Im nächsten Schritt folgt dann die Besichtigung der Immobilie. Dazu können entweder Einzeltermine vereinbart oder mehrere Mietinteressenten zusammen durch das Objekt geführt werden. Für welche Art der Besichtigung sich der/die Vermieter*in letztendlich entscheidet und wie viele Termine vereinbart werden obliegt dabei ihm/ihr. Ebenso wie die spätere Auswahl der künftigen Mieter*in.

Wer sich hingegen nicht selbst auf die Suche nach Mietern*innen machen möchte, kann dafür auch ganz einfach und bequem eine/-n Makler*in beauftragen. Er/Sie kümmert sich dann nicht nur um die Vermarktung der Immobilie, sondern begleitet die/den Vermieter*in bis zur erfolgreichen Vertragsunterzeichnung.

Wohnungsbesichtigung
Passende/-n Mieter*in finden

Die ersten Besichtigungen sind bereits erfolgt und es waren durchaus einige vielversprechende Bewerber*innen darunter? Dann gilt es jetzt, die/den passende/-n Mieter*in für die eigene Immobilie zu finden. Das Hauptaugenmerk sollte dabei jedoch nicht nur auf den blanken Zahlen liegen, sondern vor allem auch auf dem Gesamteindruck. Dabei lohnt es sich durchaus, die einzelnen Bewerber*innen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und ihm oder ihr einige Fragen zu stellen. Wer die wichtigsten Angaben lieber gerne schriftlich haben möchte, kann auch eine Mieterselbstauskunft einfordern. Zwar sind Interessenten nicht verpflichtet eine solche auszufüllen, wer allerdings nichts zu verbergen und echtes Interesse an der Immobilie hat, wird die Selbstauskunft bestimmt gerne ausfüllen. Einen echten und vollständigen Schutz vor Mietbetrüger*innen oder sogenannten Mietnomaden gibt es aber leider nicht. Wer sich für solche Fälle zusätzlich finanziell absichern möchte, der kann dafür aber zumindest eine Mietausfallversicherung abschließen. 

Mietvertrag aufsetzen

Beim Mietvertrag handelt es sich um das wichtigste Dokument für Vermieter*in und Mieter*in. Denn er regelt, abgesehen vom aktuellen Mietrecht des BGB, alle Rechte und Pflichten beider Parteien für die Zeit des Mietverhältnisses. Das Unterzeichnen des Mietvertrages sollte daher in jedem Fall vor dem Einzug erfolgen. Denn liegt kein schriftlicher Vertrag vor, sondern ausschließlich eine mündliche Vereinbarung, werden etwaige Mietstreitigkeiten nach den Bestimmungen des BGB geregelt. Und diese sind zu einem großen Teil zum Vorteil der Mieter*in und damit zum Nachteil der Vermieter*in. Mustervorlagen für Mietverträge gibt es beispielsweise beim Vermieterverein sowie auf zahlreichen Online-Plattformen.

Mietvertrag
Übergabe des Objekts

Bevor Sie ihre Wohnung oder Ihr Haus an den/die Mieter*in übergeben, sollte unbedingt eine offizielle Übergabe erfolgen. Bei dieser Gelegenheit kann dann auch gleich noch einmal die Hausordnung durchgesprochen, die Nebenkosten erläutert oder noch offene Fragen geklärt werden. Zudem sollten Mieter*in und Vermieter*in die Anzahl der zu übergebenden Schlüssel abstimmen und ob der/die Vermieter*in für Notfälle einen Schlüssel behalten soll. Denn das bedarf grundsätzlich der Zustimmung des Mieters/der Mieterin. Anschließend wird alles Wichtige wie Zählerstände, der Zustand der Wohnung, eventuell vorhandene Schäden und die Anzahl der Schlüssel in einem Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten. Ist das Protokoll vollständig ausgefüllt und von beiden Parteien unterzeichnet, erhält jeder eine Abschrift davon. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte auch das Thema Mietkaution geklärt sein. In der Regel beträgt sie zwei bis drei Monatsmieten und sichert den/die Vermieter*in zumindest teilweise gegen mögliche finanzielle Schäden durch den/die Mieter*in ab. Anschließend steht dem Einzug nichts mehr im Weg.

Übergabe der Schlüssel an die Mieter
Immobilie verwalten

Auch nach der erfolgreichen Vermietung ist der/die Vermieter*in nicht vollkommen arbeitslos. Denn er/sie bleibt immer erster Ansprechpartner für seine Mieter*innen und muss sich um deren Belange kümmern. Zudem ist er/sie für eine korrekte jährliche Nebenkostenabrechnung verantwortlich. Dazu nutzen viele Vermieter*innen nach wie vor den eher altmodischen Weg und legen Rechnungen und Gutschriften in Ordnern ab, lesen die Zähler vor Ort ab und erstellen daraus die entsprechende Abrechnung. Einige sind jedoch auch bereits auf die digitale Version der Nebenkostenabrechnung umgestiegen und nutzen dafür eine der zahlreichen Software-Anbieter. Manche haben den gesamten Bereich der Nebenkostenabrechnungen auch an einen externen Dienstleister übergeben. Er kümmert sich stattdessen dann um die gesamte Abrechnung sowie die Verwaltung der Immobilie.

 

Wenn der/die passende Mieter*in gefunden, der Mietvertrag unterzeichnet und die Immobilie erfolgreich bezogen ist, bleibt abschließend nur noch zu sagen: Herzlichen Glückwunsch – Sie haben Ihre Immobilie erfolgreich vermietet. Und für den Fall, dass es wider Erwarten doch einmal Ärger mit dem/der Mieter*in gibt, sollten Sie sich am besten bereits vorab absichern. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Und falls Sie das Thema Vermietung lieber in die Hände von erfahrenen Makler*innen legen möchten, dann vertrauen Sie dabei doch auf den ausgezeichneten Makler-Service der Sparkassen. Auf direktem Weg zu den Profis der Sparkasse Freising in Sachen Immobilien geht es hier.

 

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Quelle: ratgeber.immowelt.de, vermietsicher.de, stock.adobe.com/

 

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