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Upcycling – aus Alt mach Neu!

veröffentlicht am 6. April 2021

Upcycling – aus Alt mach Neu!

Die Wiederverwertung von Produkten ist zu einem Trend geworden. Die Rede ist von Upcycling. Beim Upcycling werden Produkte verändert und häufig sogar in einem anderen, neuen Kontext verwendet. Auf diese Weise sollen vermeintliche Abfallprodukte oder nutzlose Gegenstände in einen neuen Gebrauchsgegenstand verzaubert werden. Diese Aufwertung der Gegenstände verringert das Abfallaufkommen und hilft dabei weniger Ressourcen zu verschwenden.

 

Gut für die Umwelt

 

Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) ist also umweltfreundlich und nachhaltig und daher eine wunderbare Sache, die bereits gefördert wird. Und: Upcycling ist nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern macht auch Spaß und fordert unsere Kreativität heraus! Den Möglichkeiten sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Hier gibt schon mal ein paar Tipps.

Upcycling

 

Doch was versteht man unter nachhaltig?

Während wir im Alltagssprachgebrauch den Begriff unter anderem mit Langlebigkeit und Umweltschutz verbinden, bezieht sich „nachhaltige Entwicklung“ auf den verantwortungsbewussten Umgang mit den endlichen Ressourcen unserer Erde. Der Duden definiert Nachhaltigkeit ziemlich knapp: „Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann.“ Also zum Beispiel im Wald sollte nur so viel Holz schlagen, wie auch wieder nachwachsen kann.

 

Wie ist Upcycling überhaupt entstanden?

Der Begriff wurde erstmals 1994 von dem Ingenieur Reiner Pilz geprägt. Er erwähnte ihn in der britischen Zeitschrift „Salvo“. Dabei beschrieb er „Recycling“ auch als „Downcycling“.

 

Und warum ist genau Upcycling sinnvoll?

Durch das ständige Wegwerfen und Neukaufen von Produkten, entsteht nicht nur jede Menge Müll, sondern auch immer mehr neue Produkte, deren Herstellung wiederum Ressourcen und Energie verbraucht und außerdem auch CO2 verursacht. Hierbei spielt nun das Upcycling und die damit einhergehende Ressourcenschonung eine entscheidende Rolle. Denn durch das Upcycling wird die ständig steigende Ressourcennutzung eingeschränkt.

Upcycling
Wer macht Upcycling?

In „ärmeren“ Gesellschaften wird Upcycling oft überdurchschnittlich häufig angewendet. So wenden die Menschen in vielen Entwicklungsländern zum Beispiel Flechttechniken an, mit denen sie aus alten Gummi- und Plastikprodukten neue Produkte herstellen. Unter entstehen so aus alten Autoreifen „neue“ Sohlen für Flip-Flops.

Und auch in den „wohlhabenden Wegwerfgesellschaften“ ist Upcycling mittlerweile auf dem Vormarsch. Einige Unternehmen versuchen hier herkömmliche Materialien durch die kreative Zweckentfremdung von unkonventionellen Ressourcen zu ersetzen. So entstehen etwa Sonnenbrillen aus alten Büchern und kaputten Jeans und es werden Tassen aus Kaffeesatz hergestellt.

Daneben gewinnen ästhetische Aspekte an Bedeutung. Manche Personen verwenden beispielsweise meist alte Obstkisten, Paletten, Weinflaschen oder Rohre, um daraus neue Produkte für die Innen- und Außeneinrichtungen zu schaffen. Die steigende Beliebtheit von Upcycling zeigt sich auch im Modebereich und hier vor allem in der Individualität der durch Upcycling entstehenden Produkte.

So werden zum Beispiel aus Nylonstrumpfhosen Haargummis, Tetrapaks werden zu Windlichtern, alte Jeans zu Taschen und leere Schraubgläser werden in Blumenvasen verwandelt.

Upcycling

 

7 Upcycling-Ideen, die jeder in 5 Minuten umsetzen kann
  1. Schwimmlicht aus Korken und Konserven
  2. Einkaufsbeutel aus T-Shirts
  3. Tüten aus Zeitungspapier
  4. Geschenktüte aus alten Prospekten
  5. Gläser aus Flaschen
  6. Reiniger aus Orangenschalen
  7. Smartphone-Armband aus einer alten Socke

 

Wer gerne schaut und hört findet Anregungen in den folgenden Videos: Upcycling_Ideen_1, Upcycling_Ideen_2, Upcycling_Ideen_3

 

Upcycling gibt’s auch in unserer Region
Die folgenden vier Unternehmen machen’s vor. Dies stärken mit ihrem regionalen Produktangebot die heimische Wirtschaft und helfen somit auch der Umwelt.
Auch cool: RECUP – der Mehrwegbecher – auch Freising unterstützt das Projekt!

Wir Deutschen werfen jedes Jahr 2,8 Millionen Einwegbecher weg. Doch damit ist jetzt Schluss! Denn seit 2018 werden in und um Freising die Kaffeekreationen zum Mitnehmen im Mehrwegbecher von RECUP angeboten. Das schont die Umwelt und auch Ihr Gewissen!

Acht Geschäfte mit elf Standorten sind bereits in unserer Region mit dabei. Diese bieten „Recups“ an. Ein „Recup“ ist ein wiederverwendbarer Kaffeebecher aus Kunststoff. Für eine Euro kann man diesen erwerben und nach dem Genuss des Inhaltes einfach wieder in den teilnehmenden Läden zurückgeben.

Upcycling

 

So geht’s:
  1. Sie bestellen Ihr Heißgetränk im Recup-Becher. Der Becher kostet einen Euro Pfand und dafür sparen Sie dann 5 % des ausgeschriebenen Produktpreises.
  2. Anschließend nehmen Sie den Becher mitnehmen und genießen den Inhalt entspannt unterwegs.
  3. Ist der Becher leer, wandert er nicht in den Müll, sondern geht zurück an das Geschäft, das Recups ausgibt! Und das Pfand bekommen Sie selbstverständlich zurück. Außerdem übernehmen die Anbieter die Reinigung der Becher.

 

Und wo bekomme ich den Recup-Becher?

Hier können Sie sich informieren: www.recup.de

Auch bei Ihrer Geldanlage kann der Umweltgedanke eine Rolle spielen. Wie das geht, lesen Sie hier.

 

 

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Quellen: recup, dhl, DIY Academy e. V.

Bilder: stock.adobe.com, recup.de

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