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Brot selbst backen

veröffentlicht am 6. April 2021

Brot selbst backen

Brot selbst backen liegt nicht erst seit Corona absolut im Trend. Der Ursprung liegt vielmehr darin, dass die Themen Gesundheit und Ernährung gerade in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Viele Verbraucher*innen achten mittlerweile sehr genau darauf, welche Inhalts- und Zusatzstoffe in den einzelnen Lebensmitteln stecken. Und genau das veranlasst immer mehr Menschen dazu, ihr Brot oder ihre Semmeln selbst zu backen. Denn wer selbst bäckt, kann genau bestimmen welche Zutaten ins Brot kommen und welche nicht. Das ist besonders für all diejenigen, die an einer Unverträglichkeit oder Allergie leiden, ein großer Vorteil. Und als kleiner positiver Nebeneffekt durftet das ganze Haus herrlich nach dem frisch gebackenen Brot.

 

Der Grundstein für ein perfektes Brot

Das Geheimnis eines wirklich guten, gesunden und schmackhaften Brotes liegt in der Auswahl der Zutaten. Die Grundlage bilden dabei in der Regel Wasser, Mehl, Salz und ein Backtriebmittel wie Hefe oder Sauerteig. Ein einfaches Brot besteht aus nicht mehr als diesen vier Zutaten. Wer es hingegen etwas ausgefallener und aufwendiger mag, der kann dem Teig eine Vielzahl an Bestandteilen hinzufügen. Ob Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam, Honig, Rosinen, Nüsse, Röstzwiebeln, Kürbiskerne oder Gewürze – der Phantasie sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist was schmeckt – und Geschmäcker sind ja bekanntlich durchaus verschieden.

Grundzutaten für einen Brotteig
Das Mehl macht den Unterschied

Aber nicht nur bei den Zutaten gibt es eine große Auswahl, sondern schon beim Mehl selbst herrscht die Qual der Wahl. Zu den wohl bekanntesten Sorten zählen sicherlich Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl. Mittlerweile gibt es jedoch bedeutend mehr Vielfalt. Mehl aus sogenannten Urgetreidesorten wie Emmer, Einkorn oder Waldstaudenroggen sind ebenso erhältlich wie glutenfreie Alternativen, beispielsweise Kichererbsen- , Reis- oder Kokosmehl. Bei der Auswahl des richtigen Mehls ist jedoch nicht nur die Mehlsorte entscheidend, sondern auch der Mehltyp. Denn er bestimmt den Ausmahlungsgrad, sprich wie stark das jeweilige Getreidekorn bearbeitet ist und wie viele Mineralstoffe im jeweiligen Mehl enthalten sind. So beinhaltet beispielsweise Weizenmehl Typ 405 einen Mineralstoffgehalt von 405 mg pro 100 Gramm Mehl. Je nachdem wie fein das Mehl gemahlen ist, wird es für unterschiedliche Backwaren bevorzugt verwendet. 405er Weizenmehl findet sich beispielsweise bevorzugt in Plätzchen wieder, wohingegen die Alternative des Typs 1050 eher im rustikalen Mischbrot landet.

Da Mehl einer der wichtigsten Bestandteile für ein schmackhaftes Brot ist, findet man es in nahezu jedem Supermarkt oder im Bioladen des Vertrauens. Seit einiger Zeit erhält man es jedoch auch immer öfter direkt beim Müller. Denn immer mehr Mühlen verkaufen ihre Produkte jetzt nicht nur an Großabnehmer, sondern auch direkt an den/die Endverbraucher*in. Der große Vorteil dabei – frischeres Mehl bekommt man sonst nahezu nirgends und das Getreide stammt noch dazu meist aus der Region. Das heißt, man unterstützt mit dem Einkauf nicht nur den/die Müller*in, sondern auch die örtlichen Landwirte. Die gute Nachricht für alle Freisinger: sie müssen dafür gar nicht so weit fahren. Denn im Umkreis von 40 km gibt es gleich mehrere Mühlen, die einen entsprechenden Direktverkauf anbieten. Dazu zählen unter anderem die Würmmühle bei Dachau, die Wolfmühle bei Forstinning sowie die Sagberger Mühlen.

 

In sechs Schritten zum Erfolg

1. Um ein ebenmäßiges Brot ohne große Löcher zu erhalten, sollte das Mehl immer gesiebt werden.

2. Je länger der Teig geknetet wird, desto lockerer und luftiger wird das Brot. Fünf bis 10 Minuten dürfen es durchaus sein. Denn durch das lange Kneten verbinden sich die Zutaten besser miteinander und es entsteht ein homogener Brotteig.

3. Hefe braucht Wärme um zu gehen. Deswegen den Teig immer an einem warmen, aber nicht zu heißen Ort stellen. Oder ganz einfach den Backofen auf 40 bis 50 Grad aufheizen und das Brot dort parken.

4. Während der Teig geht, die Schüssel immer abdecken. Das verhindert, dass der Teig austrocknet und Risse bekommt.

5. Nach dem Backen immer kontrollieren, ob das Brot auch wirklich durchgebacken ist. Dazu das Brot aus der Form lösen und vorsichtig auf den Boden klopfen. Hört es sich hohl an, ist es bereit für den Verzehr.

6. Bleibt tatsächlich etwas vom frisch gebackenen Brot übrig, muss man es anschließend richtig lagern. Denn nur so bleibt es auch für die nächsten Tage noch frisch und saftig.

 

Brot haltbar machen

Am besten lagert man Brot bei Zimmertemperatur. Damit es nicht austrocknet, sollte es entweder mit der Schnittfläche nach unten und in ein Baumwolltuch gewickelt auf einem Holzbrett gelagert werden oder alternativ in einen Brotkasten. Dadurch kann sich die Feuchtigkeit gut halten ohne, dass das Brot zu schimmeln beginnt. Der Brotkasten sollte allerdings stets gut ausgelüftet und von Zeit zu Zeit mit Essig gereinigt werden. So beugt man Schimmelbildung zusätzlich vor. Ist das Brot trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal von Schimmel befallen, am besten gleich den ganzen Laib entsorgen. Denn die Schimmelsporen könnten bereits das komplette Brot durchzogen haben.

Brot im Brotkasten gelagert

Alternativ lässt sich Brot aber auch prima einfrieren. In Scheiben geschnitten kann es ganz einfach wieder einzeln aufgetaut und mit dem Toaster im Handumdrehen aufgebacken werden. So schmeckt es fast wie frisch aus dem Ofen. Und selbst harte, altbackene Brotreste lassen sich noch gut weiterverarbeiten. Beispielsweise als Brotcroutons für Salate oder Suppen oder als fein aufgeriebene Semmelbröselpanade für das nächste Schnitzel.

 

Wiederholung garantiert

Egal für welches Rezept, welches Mehl und welche Zutaten Sie sich entscheiden, wer Brot einmal selbst gebacken hat, wird es immer wieder tun. Denn nicht nur der herrliche Duft, der das ganze Haus erfüllt, sondern vor allem der Geschmack und die Gewissheit, welche Rohstoffe darin verarbeitet sind, werden Sie überzeugen. Und mit gesunden, ballaststoffreichen Zutaten tun Sie nicht nur sich, sondern auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Und für alle, die in Sachen Gesundheitsschutz noch einen Schritt weiter gehen wollen, haben wir jetzt die passende Lösung. So bringen Sie ein kleines Stückchen mehr Sorglosigkeit in Ihr Leben. Wie das geht, erfahren Sie hier.

 

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Quelle: einfachbacken.de, br.de, stock.adobe.com

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