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Kinder und der Januar

veröffentlicht am 4. Januar 2021

Kinder und der Januar

Es ist Januar. Man kann das neue Jahr förmlich riechen – wie wenn man in einen Neuwagen steigt. Der eine mag‘s, der andere nicht. Die Natur macht eine Pause und vielleicht liegt Schnee. In der Regel ist es draußen frisch – auch ohne die weiße Pracht. Häufig nasskalt ist eine andere Beschreibung des Januars. Und weil es nun mal so unwirtlich ist, bleiben viele lieber drinnen. Da spricht auch grundsätzlich natürlich nichts dagegen – außer: Außer man hat (kleine) Kinder. Dann wird es unter Umständen anstrengend. Denn die jungen Herrschaften möchten beschäftigt werden.

 

Kinder und der Januar

 

In den Sommermonaten sowie teilweise im Frühling und Herbst ist es gang und gäbe, dass Kinder „unterwegs“ sind. Sie sind dann draußen. Spielen und toben an der frischen Luft und haben abends Hunger, sind abgekämpft und müde. Ein Traum für alle Eltern.

Aber da gibt es ja noch die nicht so schönen Tage in der nicht so schönen Zeit; zumindest nicht so schön, was das Wetter angeht. Natürlich: Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur falsche Kleidung. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Die unterschiedlichsten Dinge und Situationen können dazu führen, dass man nicht jeden zweiten Tag die Möglichkeit hat die kleinen Racker auf die winterliche Natur und die kühlen Temperaturen los zu lassen. Je nach Alter der Kinder und deren Entwicklung, und je nach „Zustand“ der Örtlichkeiten, ist es ratsam das Treiben der Kleinen mehr oder ganz zu beobachten beziehungsweise dem beizuwohnen. Und wer hat schon die Möglichkeit hier immer dabei sein zu können? Ich denke die Wenigsten.

Und manchmal ist es auch einfach so, dass man als Eltern entscheiden muss, dass dieser nasskalte Regentag heute eben nicht dazu geeignet ist, ihn draußen zu verbringen – da hilft dann auch keine „richtige“ Kleidung. Denn diese ist unter Umständen noch in der Wäsche, weil man ja gestern auch draußen war und die spaßige Matschpartie durchaus Spuren an Kind und Stoff hinterlassen hat.

 

Also was tun?

 

Wir bleiben drinnen und geben uns dort die größte Mühe den liebenswerten Anforderungen der jungen Meinungsträger gerecht zu werden.

Dazu lesen Sie nun ein Sammelsurium von Ideen und Vorschlägen. Ja, es sind 31 Stück, dennoch verzichte ich an dieser Stelle bewusst darauf den folgenden Tipps Tage zuzuordnen. Planbar ist es sowieso nur bedingt, und nicht jeder kann alles zu einem bestimmten Zeitpunkt umsetzen. Also einfach das herausnehmen was gefällt und Datum und Zeit dafür selbst wählen.

 

Das Glücksschweinderl

Wie das vierblättrige Kleeblatt, ein Hufeisen und der Schornsteinfeger gehört das Schwein zu unseren Glücksbringern. Dass das Schwein nicht nur an speziellen Tagen wie dem ersten im neuen Jahr Spaß macht, zeigt folgendes Spiel:

Kinder im Januar

Auf ein großes Blatt Papier zeichnen Sie ein Schwein – ohne Ringelschwänzchen – und hängen es dann in Augenhöhe des kleinsten Kindes an die Wand. Dort wo das Schwänzchen sein sollte, malen Sie einen dicken Punkt. Nun befestigen Sie an einem Ende eines Wollfadens doppelseitiges Klebeband. Anschließend wählen Sie für alle Beteiligten einen geeigneten Abstand zum Bild und der erste Teilnehmer bekommt die Augen verbunden. Dieser versucht nun dem Schweinchen den Wollfaden als Schwänzchen anzukleben. Die „getroffene“ Stelle markieren Sie farbig. Dann geht es der Reihe nach weiter. Jede Schwänzchenplatzierung erhält eine andere Farbe. Wer am Ende den Punkt am besten getroffen hat, bekommt eine Belohnung. Zum Beispiel ein leckeres Schweinderl aus Marzipan oder Schoki. Das wird dann bestimmt gerne mit den anderen geteilt, denn das bringt ja bekanntlich auch Glück.

 

Neugierig auf die Welt

Wie wäre es damit: zum Beispiel sonntags einfach mal ein ausgedehntes Frühstück genießen. Alle sitzen im Schlafanzug am Tisch, jeder sitzt mal woanders und neben leckeren Semmeln werden allerlei Fragen gestellt und geduldig beantwortet. Da können dann auch Bücher, Bilder und ausnahmsweise Videos mittels Handy und zum Beispiel YouTube angeschaut werden. Es wird geredet, philosophiert und alle haben einen Heidenspaß.

Frage was Dich interessiert

 

Du kannst das!

Die kleinen Tiger lieben es, wenn sie möglichst viel selbst machen und Entscheidungen treffen dürfen. Klar, klappt nicht alles auf Anhieb – aber einiges dann doch. Und wenn die Kids dann beim Einkaufen helfen, selbst entscheiden, was sie heute anziehen und vielleicht das Mittagessen auswählen, spüren sie Ihr Vertrauen. Das macht sie selbstbewusst und auch immer mehr selbstständig.

 

Lustige Eierköpfe

Einfach mal das Abendbrot – oder einen anderen Imbiss – lustiger machen. Man nehme dazu:

  • Eier
  • Vollkorntoast – oder auch normalen …
  • Kräuterfrischkäse – oder einen anderen Brotaufstrich …
  • Tomatenpaste, Ketchup – oder was die Kleinen auch immer mögen …

 

Als erstes die Eier hart kochen. Dann den Toast mit dem Aufstrich bestreichen, anschließend mit Scheiben von den hart gekochten Eiern belegen. Jetzt mit der gewünschten „Paste“ lustige Gesichter auf die Eierscheiben malen. Et voila – guten Hunger allerseits.

Und wenn man vorher gemeinsam die Zutaten eingekauft hat, schmeckt gleich noch mal besser.

 

Du hast Post!

Jeder schreibt an die anderen Familienmitglieder einen Brief. Wer noch nicht schreiben kann, malt ein Bild. Das kann man gemeinsam machen, zum Beispiel am Sonntag, oder auch an verschiedenen Tagen in „kleinen Gruppen“.

Die Briefe werden dann in Umschläge gesteckt, adressiert, frankiert und gemeinsam zum Postkasten gebracht. Und ein paar Tage später klingelt der Postbote und bringt die Briefe; oder man leert gemeinsam den Briefkasten in freudiger Erwartung.

Kinder im Januar

Ganz toll ist es, wenn der Empfänger den Brief mit den anderen teilt und laut vorliest beziehungsweise laut vorlesen lässt.

 

Lapp-Dance

Putzen ist doof und langweilig! Wirklich? Kommt darauf an … denn wir machen einen Lapp(en)-Dance. Und das geht so: Alle binden Lappen an ihre Füße. Einer bekommt ein nasses Tuch und wischt damit den Boden. Die Tücher der anderen sind trocken. Nach dem der „nasse Lappen““ durch den Raum getanzt ist, folgen die mit den trockenen. Dazu läuft natürlich flotte Musik. Anschließend ist der Boden unter Umständen nicht ganz so sauber, wie mit der herkömmlichen Putzerei, dafür hatten aber Alle jede Menge Spaß und Bewegung.

 

Mutig mit Armband

Von einem Stoffrest schneiden Sie einen Streifen ab. Mit einem (Stoffmal)-Stift schreiben Sie dann einen „mächtigen“ Zauberspruch darauf. Die Enden des Streifens können zu einem Band verknotet oder direkt an etwas befestigt werden.

Das Band und der mächtige Zauber geben dann in bestimmten Situationen zusätzlichen Mut. Steht zum Beispiel eine Mathearbeit an, steht auf dem Band: „Ene mene Ratte, du bist gut in Mathe!“ – oder einfach nur „Viel Glück!“

So kommen im Laufe der Zeit eine ganze Menge Bänder zusammen, die später einmal eine herzliche Erinnerung sind.

 

So wie Du bist ist es genau richtig

„Das Bild, das du mir heute geschenkt hast, gefällt mir sehr gut. Ich freue mich immer, wenn du ein Bild für mich malst.“ – vor dem Einschlafen bekommt Ihr kleiner Racker noch ein dickes Lob mit auf den Weg ins Traumland. Denn jeder freut sich über Anerkennung.

Und es gibt bestimmt jeden Tag einiges, was Ihrem Kind gut gelungen ist. Sagen Sie es.

 

Ich denk an Dich!

Es ist früher Nachmittag. Das Telefon klingelt. Wer ruft an? Es ist Papa von der Arbeit. Er hat gerade an dich gedacht und wollte unbedingt kurz mit der sprechen. Denn er freut sich bereits auf heute Abend, wenn er wieder bei Dir sein kann. Was für eine Freude!

 

Grimassenakrobatik

Einfach mal mit viel Lachen in den Tag starten – mit Faxen machen vor dem Spiegel. Natürlich ist morgens die Zeit knapp; aber für die eine oder andere Gesichtsverrenkung reicht es bestimmt. Egal, ob abwechselnd oder synchron. Grimassen schneiden und sich anschließend gegenseitig das Gesicht waschen macht definitiv Laune. Und wer Lust hat, veranstaltet beim Zähneputzen noch ein mehrstimmiges Gurgelkonzert.

Grimassen schneinde macht gute Laune

 

 Verkleiden und fotografieren

Wer morgens Grimassen schneidet, hat bestimmt Lust, sich nachmittags oder abends zu verkleiden. Je tiefer man im Kleiderschrank wühlt, um so lustiger sind die zum Vorschein kommenden, zum Teil bereits vergessenen, Kleidungsstücke. Die sind dann in Kombination mit weiteren Accessoires wie zum Beispiel Sonnenbrillen, Hüte und Tücher absolute Hingucker. Also wird alles mit Kamera festgehalten. Später kann man dann daraus vielleicht sogar ein separates Fotoalbum gestalten.

 

Goldgräber

Wenn die Verkleidungsstücke dann vorerst ausgedient haben, wollen diese eventuell gewaschen werden. Und weil wahrscheinlich noch einiges an Wäsche dazukommt, machen Sie daraus einen großen Wäscheberg. Nun verstecken Sie einige Schokotaler darin – diese dürfen die Kiddis dann suchen. Also wühlen sich diese in Goldgräbermanier durch den Wäschehaufen. Das kann ganz schön tricky sein, denn der ein oder andere Taler ist sonst wo reingerutscht.

Wichtig ist, dass Sie genau wissen wie viele Taler Sie versteckt haben und wie viele gefunden wurden. Hier sollte vor dem Waschen dann unbedingt Gleichstand herrschen 🙂

 

Schneeflocken

Bestimmt wurde im Advent bereits viel gebastelt. Das macht ja auch Riesenspaß. Warum also damit aufhören? Basteln fördert die Kreativität und die Motorik der Kinder. Also basteln wir im Januar das, was eventuell draußen noch fehlt: nämlich Schneeflocken.

Schon die ganz Kleinen können mit der Kinderschere einige „Schnitte“ ins vorgefaltete Papier schneiden.

>> Wie das genau geht, sehen und lesen Sie hier

 

Auch im Januar können und sollen die Kleinen raus!

 

Selbstverständlich sollte nicht der komplette Januar in der „Bude“ verbracht werden. Denn trotz Kälte und zum Teil „schlechten Wetters“ gibt es bestimmt einige Tage an denen die Rasselbande vor die Türe kann, um draußen Spaß zu haben.

Hier nun einige Tipps, was man da dann so tun kann, denn natürlich sind die Möglichkeiten im Januar etwas eingeschränkt gegenüber dem Juli und August.

 

Vögel füttern und beobachten

Fangen wir mit einem Klassiker an: das Vögel füttern. Dies geht am besten mit einem Vogelhäuschen, das man so im Garten oder auf dem Balkon platziert, dass man die gefiederten Freunde dann auch möglichst oft beobachten und studieren kann. Alternativ kann man natürlich auch einzelne Futterangebote anbringen, zum Beispiel Meisenknödel, Futterzapfen und Co.

Kinder im Januar

Vor dem Füttern sollte man unbedingt noch folgendes wissen: Das Füttern der Vögel trägt zur Stabilisierung der Population bei. Damit sich die Piepmätze aber nicht daran gewöhnen „gefüttert zu werden“, sollte man dies auch nur im Winter tun, denn da ist die Nahrung in der Regel knapp; vor allem wenn es frostig und eine dicke Schneedecke vorhanden ist.

Und nicht alle Vögel stehen auf die selbe Nahrung. Unsere heimischen Singvögel werden in zwei Sorten aufgeteilt: Weichfutterfresser und Körnerfresser.

Die Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Stare oder Amseln, können mit großen, harten Kernen nicht viel anfangen. Für sie sind Futterzapfen und Meisenknödel geeignet. Diese enthalten dann zum Beispiel Haferflocken, Rosinen oder Kleie.

Die Körnerfresser, zum Beispiel Finken und Sperlinge, wollen die Nahrung mit ihren festen Schnäbeln selbst knacken. Sie fliegen auf Nüsse und Kerne. Diese dürfen aber nicht gesalzen oder gewürzt sein. Für diese Vögel eignet sich zum Beispiel eine Nusskette aus Erd- und Walnüssen.

 

Ein Vogelhäuschen

Vogelhäuschen gibt es in der Winterzeit in vielen Geschäften zu kaufen. Die Preise variieren hier von günstig bis „Waaaas? Echt jetzt?“. Eine viel schönere Wahl ist es aber das Vogelhäuschen gemeinsam selber zu bauen. Dazu braucht es auch nicht viel:

  • Einen Holz- oder Metallpfahl zum Aufstellen – oder Draht zum Aufhängen
  • Holz für das Häuschen
  • Schrauben, Schraubendreher, vielleicht auch Nägel und Hammer
  • Sowie etwas zum Schutz des Holzes gegen die Witterung, zum Beispiel rein biologische Lasur, damit die Flugkünstler keinen Schaden nehmen
  • Das gleiche gilt natürlich, wenn das Häuschen schön bunt sein soll – bitte immer auf die Verträglichkeit für die Nutzer achten
  • Für oben drauf bietet sich Dachpappe an
Zum Füttern, Beobachten und Studieren

Und dann geht’s auch schon los mit dem gemeinsamen Sägen, Einpinseln, gegebenenfalls Färben und Zusammenschrauben. Anschließend wird die Vogelfutterstelle gemeinsam aufgestellt. Fehlt nur noch das Vogelfutter und dann kann das – vielleicht sogar tägliche – Vogelstudium beginnen.

 

Meisenknödel, Futterzapfen & Co. selber machen

Wer keinen Platz für ein Vogelfutterhäuschen hat oder nicht gerne bastelt oder einen anderen Grund hat, der gegen ein Häuschen spricht, kann auch gezieltes Futterangebot für die Vögel aufhängen. Sehr beliebt sind hier die bekannten Meisenknödel. Dies hängen frei an einem Baum, Busch oder auch Haken auf dem Balkon – und die Meisen freuen sich darüber.

Kinder im Januar

 Aber nicht nur Meisen können dann beobachtet werden. Letztendlich werden alle Vögel den Knödel nutzen, die sich auf ihm halten und dabei fressen können.

Dieses Vogelfutter kann man recht einfach selbst herstellen. Auch das wäre dann wieder ein separates Event, welches man gemeinsam erleben kann. Zum Vogelfutter selbst herstellen benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Kerne, Haferflocken, Rosinen und Kleie
  • Geöffnete Fichtenzapfen. Diese öffnen sich bei Wärme; sind sie noch geschlossen einfach ein paar Tage auf die Heizung legen
  • Pflanzenfett
  • Walnüsse und Erdnüsse
  • Nadel und Schnur oder verstärktes Garn

 

Daraus kann man dann folgendes herstellen:

>> Futterzapfen und

>> Nussketten

 

Wenn tatsächlich Schnee liegt

 

Neben Schlitten- und Bobfahren, Skifahren und Schneeballschlacht gibt es einige weitere lustige Schneealternativen für die Kids im Januar – also dann, wenn tatsächlich Schnee liegt.

Kinder im Januar

 

Wie rein ist Schnee eigentlich wirklich?

Das können Sie zusammen mit Ihren Kleinen testen. Dazu gehen alle raus und nehmen sauberen Schnee von einer Wiese und dann noch Schnee vom Rand einer stark befahrenen Straße. Wieder drinnen kommen die zwei Schneeproben in unterschiedliche Töpfe und werden kurz erwärmt, so dass der Schnee schmilzt. Letztendlich reicht es aber schon, dass der Schnee im Haus ist um zu schmelzen.

Anschließen schütten Sie das Wasser durch zwei weiße Filtertüten. Ihre Kinder – und Sie selbst eventuell auch – werden staunen, wie viel Schmutz sich in der einen Tüte absetzt und wie wenig, oder vielleicht sogar gar keiner, in der anderen.

Kinder im Januar

 

Der Engel

Was natürlich nicht fehlen darf, ist der Schneeengel. Also hinlegen, Arme und Beine gleichzeitig bewegen und dann wieder aufstehen. Das ganze mit einer Videokamera oder dem Smartphone festhalten und anschließend drinnen bei Tee und Kakao nochmals anschauen.

Übrigens: Es empfiehlt sich nicht lange zu erklären, wie der Engel geht. Für alle ist es ein Heidenspaß wenn Mama und Papa selbst im Schnee liegen und „Riesenengel“ produzieren. Dann weiß auch jeder sofort wie es geht.

 

Der Schneemann

Selbstverständlich bauen alle gemeinsam einen Schneemann. Oder jeder baut seinen eigenen und somit steht zum Schluss die ganze Familie in Kugelform im Garten. Mit Hut; Karotte, Schal und Kastanien als Knöpfe wird die Schneemannfamilie angezogen. Gäste dürfen dann raten, wer wer ist.

Kinder im Januar

 

Die Sportkugel

Bevor man den Schneemann fertigt baut kann man auch die erste, große Kugel für einige Übungen nutzen. Die Kugel sollte dem Kind bis ungefähr an die Hüfte reichen und dann kann es auch schon losgehen: runterrutschen, darüber hüpfen, darauf knien und so weiter. Auch hier ist besonders lustig, wenn die Eltern es vormachen und dabei meist eine komische Figur abgeben. Sie werden sich wundern, was Ihren Kleinen noch so alles einfällt.

Wurde genug geturnt, kann der Schneemann weitergebaut werden. Oder wir bauen eine …

 

Schneeburg

Dazu die große Schneekugel von den Sportübungen weiterverwenden. Die Kugel wird mit etwas Schnee so befestigt, dass sie nicht davonrollen kann. Dann werden Eimer aus dem Sandkasten mit Schnee befüllt und oben auf der Kugel platziert. Das sind dann die Zinnen der Schneeburg.

Mit Zweigen und Ästen wird die Burg nach belieben verziert und geschmückt.

 

Wie die Eskimos

Wenn mal so richtig viel Schnee liegt kann man vielleicht sogar ein Iglu bauen. Hier helfen Mama und Papa dann natürlich tatkräftig mit und sind auch ständig mit dabei, denn so ein selbstgebautes Eskimohaus kann schnell in sich zusammenstürzen und dann müssen die Kids aus dem Schneehaufen befreit werden.

Kinder im Januar

 

Füße formen Figuren

Dass wir alle Fußspuren im Schnee hinterlassen ist unübersehbar – aber daraus kann man auch die verrücktesten Sachen machen. Neben dem Vergleich der Schuhgrößen bekommt jeder die Aufgabe eine Figur mit seinen Füßen zu laufen. Da kommen dann die lustigsten und zum Teil auch unglaublichsten Formen dabei heraus. Mit Steinen oder Kastanien können dann noch die Ränder und markanten Stellen hervorgehoben werden. Davon werden Bilder gemacht und anschließend in der warmen Stube gemeinsam begutachtet.

 

Spuren im Schnee

Wenn es frisch geschneit hat und die weiße Fläche noch weitestgehend unberührt ist kann man sie besonders gut sehen: die Spuren der Tiere im Schnee. Sie hinterlassen die unterschiedlichsten Abdrücke und es ist unheimlich spannend herauszufinden, welches Tier da wohl unterwegs war.

Mit ein bisschen Übung kann man auch erkennen, ob das jeweilige Tier direkt von A nach B unterwegs war oder ob es suchend umhergezogen ist. Anhand der Spuren kann eventuell auch gesehen werden, an welcher Stelle das Kaninchen oder Katze durch den Zaun geschlüpft ist und wo sich der Unterschlupf des Marders befindet.

Kinder im Januar

Für die gemeinsame Recherche und wenn man es genau wissen möchte kann man ein entsprechendes Buch zu Hilfe nehmen. Das könnte zum Beispiel sein:

>> Spuren im Schnee

>> Schneehuhn, Reh und Haselmaus: Tier im Winter

>> Was war hier bloß los? Ein geheimnisvoller Sparziergang

 

Selbstverständlich erhält man diese Informationen – und viele mehr – auch im Internet; aber zusammen mit den Kids macht das schmökern und vergleichen in einem „richtigen“ Buch ganz bestimmt viel mehr Spaß.

 

Durch den winterlichen Wald

Und wenn wir schon gerade dabei sind. Natürlich darf ein Spaziergang im Winterwald nicht fehlen. Und gleich vorne weg: das kann man auch mehrmals machen ohne, dass Langeweile aufkommt. Besonders wichtig ist natürlich: warm anziehen und ein paar Schuhe zum wechseln ist auch nie verkehrt.

Kinder im Januar

Denn neben vielen weiteren Spuren – also das Buch nicht vergessen – gibt es im winterlichen Wald noch jede Menge mehr zu entdecken. Und anschließend sitzen alle zusammen am Tisch in der warmen Wohnung, genießen Tee und Kakao und philosophieren über die vielen erlebten Eindrücke.

 

Der Parkour

Wenn sich in Ihrem Besitz ferngesteuerte Autos befinden, die wintertauglich sind, macht es sehr viel Spaß, diese im Schnee fahren zu lassen.

Besonders toll ist es, wenn man vorher gemeinsam einen Parkour kreiert hat. Dazu lässt sich viel Equipment von draußen nutzen – aber auch die bisher erstellten Gegenstände und Erfahrungen können genutzt werden.

Mit den Füßen wird die „Straße“ gepflastert. Durch die Schneemänner werden Tunnel gegraben und mit Ästen wird eine Slalomstrecke abgesteckt. Los geht’s – mal schauen wer den Parkour am schnellsten meistert.

Kinder im Januar

Letztendlich braucht es aber gar keine Technik, denn die erstellte Hindernisstrecke kann man auch mit den eigenen Füßen durchlaufen. Auch hier stellt sich die Frage: wer ist am schnellsten und am geschicktesten.

 

Leider Corona! Aber wenn nicht …

 

Leider ist die aktuelle Zeit geprägt von Einschränkungen und Vorsicht. Doch das wird auch wieder anders – also besser. Dann kann man draußen und außerhalb der Wohnung noch jede Menge mehr machen. Hier nun noch ein paar Beispiele für und mit Kinder:

 

Kinobesuch

Ab ins Kino und gemeinsam einen tollen Film anschauen; natürlich mit allem, was dazu gehört, also Popcorn, Limo und vielleicht auch etwas Eiskonfekt.

 

Liebe Menschen besuchen

Egal, ob gute Freunde, Bekannte oder natürlich die Familie. Ein Besuch bei lieben Menschen lohnt sich immer. Da wird viel erzählt und jede Menge gezeigt. Man schwelgt in schönen Erinnerungen und erfährt Neues. Am meisten freuen sich oft Oma und Opa, wenn die Enkel zu Besuch kommen, denn dann ist Stimmung in der Bude.

 

Shopping

Shopping erscheint im ersten Moment vielleicht nicht so spannend, man kann aber auch ein Erlebnis daraus machen. Mit mehreren Einkaufswagen macht man sich auf die Suche nach den gewünschten Produkten auf dem Einkaufszettel. Wer findet alles? Wer ist am schnellsten? Und zu Hause wird dann gemeinsam verräumt.

 

Indoorspielplatz

Klettern, rutschen, laufen, liegen, krabbeln, hangeln, schwingen, werfen, schießen, hüpfen … und vieles mehr. Ein Heidenspaß mit Müdigkeitsgarantie 🙂

 

Schwimmen gehen

Schwimmen zu können ist absolut wichtig. Dazu heißt es natürlich üben, üben, üben. Und das geht auch in der kalten Jahreszeit im Hallenbad. Und natürlich ist das Planschen schon fast ein Grundbedürfnis der lieben Kleinen. Oftmals gibt es in den Bädern ja auch Wasserspielzeug und Rutschen für den großen Wasserspaß. Für die etwas ruhigere Gangart bietet sich der Besuch einer Therme an. Hier können Mama und Papa dann auch – hoffentlich – etwas entspannen.

Nach dem Baden ist der Hunger meist größer als sonst, also kann man das Badevergnügen mit einem gemeinsamen Essen abschließen.

Kinder im Januar

 

Fazit

Möglichkeiten zur Unterhaltung und Beschäftigung der jungen Menschen gibt es viele – die einen taugen einem, die anderen nicht. Nutzen Sie bitte gerne das, was für Sie und Ihre Kinder Sinn ergibt und vor allem Spaß macht.

Und wenn Sie eigene Vorschläge haben, schreiben Sie diese gerne in das Kommentarfeld. Vielleicht kommen ja so viele Ideen zusammen, dass daraus ein weiterer Artikel entstehen kann. Ich würde mich freuen.

Kinder sind immer jetzt und hier! Und das ist gut so – aber natürlich müssen Eltern auch vordenken. Was Sie für die (finanzielle) Zukunft Ihrer Kinder tun können lesen Sie hier.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gutes neues Jahr, verbunden mit Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit. Hoffen wir alle, dass dieses Jahr mit weniger Unannehmlichkeiten daherkommt als sein Vorgänger.

Alles Gute für Sie!

 

 

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Alle Angaben ohne Gewähr. Durchführung der Vorschläge immer in eigener Verantwortung.
Quellen: geo.de, spielundzukunft.de, blog.hans-natur.de, kleinwirdgroß.de, talu.de
Bilder: pixabay.de

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