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Weihnachten und sparen – passt das zusammen?

veröffentlicht am 1. Dezember 2020

Weihnachten und sparen – passt das zusammen?

Endlich ist es soweit! Weihnachten naht und der Heilige Abend ist bald da. Ob das Christkind mir einen meiner Wünsche erfüllt? Ob der Weihnachtsmann auch zu mir kommt, obwohl wir keinen Kamin haben? Und ob Mama und Papa sich über mein selbst gebasteltes Geschenk freuen?


So, oder so ähnlich geht es wohl heute in den Köpfen vieler Kinder auf der ganzen Welt vor. Wochen vorher freuen sie sich bereits auf Weihnachten und sind gespannt, was in diesem Jahr unter dem Baum liegen wird.

Anna feiert Heiligabend zu Hause mit ihrer Familie. In diesem Jahr freut sie sich besonders darauf: „Mein Papa ist Pilot und muss Weihnachten meistens fliegen, aber dieses Jahr hat er frei und kann mitfeiern, das ist toll“, erzählt sie. Zu essen gibt es traditionell Ente mit Kartoffelknödel und Apfelblaukraut.

Sparen und Weihnachten - passt das zusammen?

Zur Familie der Sechsjährigen kommt ganz klassisch das Christkind. Das Wohnzimmer ist zunächst verschlossen und darf erst betreten werden, wenn das Glöckchen klingelt. „Dann kann das Christkind noch schnell hinaus fliegen“, meint Anna. „Im letzten Jahr haben wir sogar noch Haare und Glitzer gefunden“, erzählt sie, „die muss es verloren haben, als es die Geschenke brachte“.

 

Ja, die besinnliche Weihnachtszeit steht vor der Tür. Und in immer mehr Familien laufen die Planungen auf Hochtouren – so kommt auch die berühmte Frage auf: „Was soll ich bloß schenken?“. Gerade dem Nachwuchs betreffend kommt neben der Geschenkeauswahl die wichtige Frage, wie viel Geld denn ausgegeben werden soll.

 

Für was wird am meisten ausgegeben?

Den Löwenanteil machen Spielsachen aus, gefolgt von Büchern und Multimediaartikeln. Fast ebenso beliebt sind Kleider und Sportutensilien. Hierbei überschatten Spielsachen jedoch die anderen Kategorien bei weitem. Nur jeder dritte Euro wird nicht für Spielzeug ausgegeben.

Wie viel wird in der Regel für Weihnachtsgeschenke ausgegeben?

Durchschnittlich geben Eltern 129 Euro pro Kind für Weihnachtsgeschenke aus. Je älter das Kind, desto größer ist in der Regel die aufgewendete Summe. In der Praxis bedeutet dies bei kleinen Kindern und Babys (bis zwei Jahre) einen Durchschnittsbetrag von 77 Euro, der im Alter von 13-15 Jahre auf 152 Euro steigt.

Weihnachten und Sparen - passt das zusammen?

Zum Vergleich: Die geplanten Ausgaben für die alljährlichen Weihnachtsgeschenke stiegen im Jahr 2019 auf eine Summe von rund 475 Euro pro Kopf. Die Entwicklung der Ausgabebereitschaft für Geschenke kam dabei als ein gesamtwirtschaftlicher Indikator gesehen werden, ob es für Privatpersonen aus ökonomischer Perspektive ein eher positives oder negatives Jahr war.

Wie viel Geld geben Eltern in anderen Ländern für die Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder aus?

In den USA gibt eine durchschnittliche Familie rund 800 US Dollar für Geschenke aus. Davon entfallen rund ein drittel bis die Hälfte auf Geschenke für die Kinder. Tendenziell ist somit der Wert der Geschenke in Amerika höher anzusiedeln als in Deutschland.

Auch in Frankreich sind größere Geschenke keine Seltenheit: Mit 420 Euro pro Kopf, entfallen immer noch ca. 200 Euro pro Kind auf die Weihnachtsgeschenke. Die Briten sind mit 400 Pfund pro Kopf in ähnlicher Größenordnung anzusiedeln.

Doch welcher Geldbetrag ist angebracht, wird empfohlen?

Wie viel Geld sollten Eltern für die Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder eigentlich ausgeben? Um die besinnliche Weihnachtszeit nicht hauptsächlich zu einem Konsumfest ausarten zu lassen, empfehlen Experten Beträge zwischen 30 bis 90 Euro. Falls unbedingt ein größerer Betrag aufgewendet werden soll, weil Oma und Opa auf eine Beteiligung an einem Geschenk bestehen, macht es unter Umständen Sinn, den Großteil des Geldes auf ein Jugendgirokonto für das Kind zurück zu legen und nur eine Kleinigkeit für den konkreten Anlass Weihnachten zu schenken. So kann sich der herangewachsene Sprössling Jahre später über das gesammelte Geld samt Verzinsung freuen und es bestimmt für den Führerschein oder auch die erste Wohnung gut gebrauchen.

Weihnachten und Sparen - passt das zusammen?
Geld für später – Sparen macht Sinn.

Eine sinnvolle Ergänzung zum Jugendgirokonto und dazu noch einen flexiblen Schutzschirm bietet die „JuniorRente“. Sie passt sich ein Leben lang an und ist wie eine flexible Rentenversicherung. Sie bietet von Geburt an, beziehungsweise ab dem Abschluss bereits mit geringen Beiträgen, wie zum Beispiel 25 Euro monatlich, ein Stück finanzielle Sicherheit. Eltern oder auch andere Bezugspersonen wie Paten und Freunde sorgen für ein unbeschwertes Leben ihres Schützlings vor, und können ihm bereits während der Vertragslaufzeit große Wünsche erfüllen. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Wachsender Online-Handel

Ein Großteil der Weihnachtseinkäufe wird auch dieses Jahr über den Online-Handel erledigt. Der Anteil des Online-Handels am gesamten Weihnachtsgeschäft summierte sich zuletzt auf rund 15 Prozent, mit wachsender Tendenz. Jedoch wird der Online-Handel den vorweihnachtlichen Shopping-Bummel durch die Geschäfte wohl nicht ersetzen können.

Buy Local!

Gerade der Einzelhandel hat in vielen Städten aufgrund der momentanen Corona-Pandemie zu kämpfen – manche sogar ums „Überleben“. Deshalb freut es die Händler umso mehr, wenn die Geschenke bei ihnen – vor Ort – gekauft werden. Sogenannte Einkaufsgemeinschaften, wie auch Freisings Aktive City e.V., bieten gerade zur Weihnachtszeit Aktionen, Gutscheine sowie vieles mehr um die Innenstadt zu beleben, und die Händler zu unterstützen.

Weihnachten und Sparen - passt das zusammen?

 

In diesem Sinne…

….es wird auf alle Fälle ein etwas anderes Weihnachten dieses Jahr – auch für die kleine Anna!

 

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Quellen: weihnachtszeit.net, statista.com, Versicherungskammer Bayern, weihnachtszeit.net
Bilder: pixabay.de, 123RF, Deutscher Sparkassenverlag

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