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Fit für den Winter…

veröffentlicht am 2. November 2020

Fit für den Winter…

Bereiten Sie Ihr Haus auf die kalte Jahreszeit vor, damit es für den Winter fit wird.

Wer jetzt vorsorgt und sein Haus winterfest macht, kann sich eine Menge Ärger und Kosten ersparen. Um das Gebäude gegen die Kälte zu wappnen, gilt es an Fassade, Terrasse, Dach, Fenster und Vorplatz zu denken. Außerdem sollten Sie überprüfen, ob Sie eine Hausrat- und Wohngebäudeversicherung abgeschlossen haben. Diese übernimmt im Problemfall viele Schäden.

 

Die zehn To-Dos im Winter:

Heizung kontrollieren

Damit es drinnen schön warm wird, müssen die Heizungen perfekt funktionieren. Im Idealfall beauftragen Sie einen Heizungsfachmann mit der Wartung. Eine Ölheizung sollte rechtzeitig betankt werden, da die Lieferzeiten im Herbst und Winter sehr lang sein können. Entlüften Sie außerdem die Heizkörper regelmäßig, damit sie stets gleichmäßig und effizient heizen.

Fenster und Türen abdichten

Damit die Wärme in der Wohnung bleibt, müssen die Fenster dicht sein.

Kerzen flackern auf dem Fensterbrett, im Nacken spürt man einen kühlen Zug: In diesem Fall könnte es sein, dass die Heizwärme über Türen und Fenster entweicht. Dass sich Dichtungen lockern und Rahmen verziehen, liegt an den großen Temperaturschwankungen oder dem natürlichen Verschleiß über die Jahre. Erneuern Sie daher regelmäßig die Dichtungen oder lassen Sie eventuell den gesamten Rahmen austauschen.

Haus fit für den Winter
Wasserleitungen gegen Frost schützen

Bei Minustemperaturen können Wasserleitungen in den Hauswänden oder im Boden einfrieren. Daher sollte das Wasser bei bevorstehendem Frost rechtzeitig abgestellt und die Rohre entleert werden. Sollte eine Leitung dennoch einfrieren, rufen Sie besser gleich einen Klempner. Er kann den Schaden schnell reparieren und verhindern, dass die Leitung platzt.

Dach und Ziegel überprüfen

Lockern sich die Ziegel auf dem Dach, läuft Wasser in die Lücken. Die Ziegel können sogar zu Boden fallen und Passanten verletzen. Wichtig: Im Winter lassen sich Dachreparaturen meist nicht durchführen. Deshalb ist es wichtig, das Dach rechtzeitig zu überprüfen.

Allerdings ist die Kontrolle des Dachs nicht immer ganz leicht. Kleiner Tipp: Bei Starkregen auf den Dachboden gehen, dann werden Lücken durch tropfendes Wasser leicht sichtbar.

Dachrinnen reinigen

Nasses Laub und Eiszapfen beschweren in der kühlen Jahreshälfte die Dachrinnen. Sind deren Aufhängungen nicht mehr richtig verankert, können sie ausreißen und die Dachrinne stürzt ab. Eine Gefahr für Passanten – aber auch für das Haus. Denn wenn die Dachrinne ständig tropft, nimmt die Fassade Schaden.

Kontrollieren Sie im Herbst also die Dachrinnen: Sitzen sie fest, sind sie durch Laub und Dreck verstopft? Ein kleines Loch in der Regenrinne lässt sich provisorisch mit einem alu-beschichteten Bitumenklebeband aus dem Baumarkt abdichten. Entdeckt man größere Schäden, sollte der Dachdecker ran.

Haus fit für den Winter
Risse in der Fassade schließen

Zeigen sich in der Fassade Risse, sollten sie professionell abgedichtet werden. Denn hier kann Wasser ins Haus eindringen. Gerade in der kalten Jahreszeit wird das zum Problem: Friert das Wasser, dehnt es sich aus und der Putz platzt womöglich von der Wand.

Die Checkliste vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) hilft, Frost gefährdete Bereiche in Ihrem Haus zu identifizieren. Langfristig können Änderungen an der Installation ratsam sein.

Regentonnen leeren, Pflanzen ins Haus holen

Leeren Sie das Wasser aus Regentonnen, Wasserleitungen und Gartenschläuchen, damit sie bei Frost nicht platzen. Behälter im Garten drehen Sie einfach um, dass sich nicht erneut Wasser darin sammeln kann. Frostempfindliche Pflanzen sollten nun ins Haus geholt werden.

Außenbeleuchtung kontrollieren

Im Winter ist eine ausreichende Beleuchtung im Vorgarten, auf dem Garagenvorplatz oder im Garten wichtig. Checken sie die Außenbeleuchtung, tauschen Sie gegebenenfalls kaputte Glühbirnen oder LED-Lampen aus und installieren Sie vielleicht gleich neue.

Streugut bereitstellen

Schnee schaufeln macht den wenigsten Spaß, ist aber wichtig für die Sicherheit von Fußgängern.

Wenn es glatt und rutschig wird, sind Hausbesitzer und Vermieter fürs Schaufeln und Streuen zuständig. Für Letzteres eignen sich Splitt, Kies, Granulat und Sand. Streusalz hingegen kann die Wurzeln von Gartenpflanzen und Bäumen schädigen. Außerdem schmerzt es Hunden an den empfindlichen Pfoten. In der Regel muss ab 7 Uhr geräumt werden, an Feiertagen erst ab 9 Uhr.

Haus fit für den Winter
Hausrat- und Wohngebäudeversicherung abschließen

Um für Schäden durch Kälte und Sturm vorzusorgen, sind verschiedene Versicherungen sinnvoll: Die Hausratversicherung deckt Schäden durch Leitungswasser, Sturm oder Feuer am Inventar ab. Dazu zählen Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände. In der Wohngebäudeversicherung sind Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel sowie Leitungswasser abgesichert. Darin sind auch Frost- und sonstige Bruchschäden enthalten. Um das Haus im Winter gegen die Folgen von Schneedruck abzusichern, empfiehlt sich eine Elementarschadenversicherung. Sie springt auch bei Schäden durch Hochwasser und Starkregen ein. Jede Versicherung kann einzeln oder in beliebiger Kombination abgeschlossen werden.

Kleiner Tipp: Im Winter sollte man auch an die Tiere denken: Vogelhäuschen mit Körnern bestücken, Igelblätterhaufen aufhäufen oder Futterstellen mit Nüssen für Eichhörnchen aufstellen. Macht außerdem viel Spaß dem bunten Treiben im Schnee zuzusehen!

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Quellen: VKB, IFS, ÖRAG,

Bilder: Deutscher Sparkassenverlag, 123RF

 

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