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Immobilien in Freising 2020

veröffentlicht am 1. Oktober 2020

Immobilien in Freising 2020

Mieten und Kaufpreise sind in den letzten Jahren konstant gestiegen. Für das Jahr 2020 zeichnet sich nun Prognosen zu Folge ein etwas anderes Bild ab. Denn die Folgen der Corona-Pandemie macht auch vor dem Thema Immobilien keinen Halt.

 

Der Immobilienmarkt 2020

Nach wie vor bestimmen Angebot und Nachfrage die Preise für Immobilien. Da auch vor der Krise eher wenig Immobilien oder Baugrundstücke auf dem Markt waren, wird sich das laut Expertenmeinung auch für 2020 nicht großartig verändern. Die Tendenz geht im Allgemeinen zu gleichbleibend, bis hin zu eher abnehmendem Angebot. Denn trotz Shutdown und dem nahezu vollständigen Stillstand des wirtschaftlichen Lebens zeichnen sich bis derzeit keine Notverkäufe ab. Die Beschaffung von Immobilienangeboten ist hingegen eher schwieriger geworden als zuvor. Das Gleiche gilt für die Nachfrage nach Immobilien, Baugrundstücken und Eigentumswohnungen. Zwar ist der Wunsch nach einer eigenen Immobilie bei vielen weiterhin ungebrochen, die Ereignisse der letzten Monate haben aber auch hier ihre Spuren hinterlassen. Viele potenzielle Käufer sind momentan eher zurückhaltend, wenn es um große Investitionen geht. Dementsprechend rechnen Experten für dieses Jahr mit einer kleinen Verschnaufpause für die Entwicklung der Immobilienpreise. Sie sollten dementsprechend 2020 auf relativ stabilem Niveau bleiben.

 

Immobilienpreise – regional durchaus unterschiedlich

Den Preis einer Immobilie bestimmen grundsätzlich viele unterschiedliche Faktoren. Das Baujahr, die Ausstattung, die Bausubstanz und letztendlich vor allem die Lage sind dabei ausschlaggebend. So macht es nicht nur einen maßgeblichen Unterschied, in welchem Bundesland das Haus steht, sondern vor allem in welchem Stadt- oder Gemeindegebiet. Zum Vergleich: Ein freistehendes Einfamilienhaus kostet in Kiel durchschnittlich 400.000 Euro, in Köln bereits 700.000 Euro und in Freising müssen Sie dafür sogar 950.000 Euro bezahlen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass man im Bereich Immobilien nicht umsonst oft vom „reichen Süden“ spricht.

Immobilienpreise

 

Freising – nach wie vor preislich im Aufwärtstrend

Der Preisspiegel* für Baugrundstücke, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen steigt weiterhin stetig an- wenn auch in diesem Jahr etwas verhaltener. Für ein Grundstück werden in Freising derzeit 1.000 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Das entspricht einer Steigerung von immerhin 11 % gegenüber dem Vorjahr. Ein Reiheneigenheim kostet neu 750.000 Euro und eine Eigentumswohnung 5.700 Euro pro Quadratmeter. Eine Preissteigerung ergab sich im Bereich der Immobilien allerdings im Vergleich zu 2019 nicht. Vielmehr sind diese im Bereich des Neubaus auf konstant hohem Niveau geblieben. Auf dem Gebrauchtwohnungsmarkt bietet sich allerdings ein anderes Bild. Hier stiegen die Preise in allen Segmenten. Teilweise sogar um bis zu 17 %. Ein Eigenheim kostet hier mittlerweile 950.000 Euro, ein Reihenhaus 740.000 Euro und eine Eigentumswohnung 5.000 Euro pro Quadratmeter. (Bei allen Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte.)

 

Hohes Bauaufkommen verursacht hohe Baukosten

Der Bestand an Wohnungen im Landkreis Freising steigt Jahr für Jahr. So wurden alleine von Januar bis einschließlich Juli 2020 insgesamt 253 Baugenehmigungen erteilt. Dadurch sollen insgesamt 675 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 64.700 m² entstehen. Gestiegen sind allerdings nicht nur die Baugenehmigungen, sondern auch die Auslastung der Bauindustrie und damit verbundenen die Baukosten. Laut Bundesbank hat sich der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe in Deutschland in den letzten Jahren nahezu verdoppelt. Die Kapazitäten der Firmen reichen allerdings oft nicht mehr aus, um die aktuelle Nachfrage zügig zu bedienen. Als logische Konsequenz erhöht die Baubranche ihre Preise und so werden geplante Bauvorhaben immer teurer. Wurden bayernweit im Jahr 2010 durchschnittlich noch 324.679 Euro pro Bauvorhaben veranschlagt, sind es im Jahr 2020 im Durchschnitt bereits 541.589 Euro. Das entspricht einer Steigerung von über 60 % innerhalb der letzten 10 Jahre.

 

Freising – hier ist der Boden Gold wert

Für welchen Preis Grundstücke durchschnittlich am Markt verkauft werden, darüber informiert der Bodenrichtwert. Zudem ist er in Deutschland die Basis für die Besteuerung und wird zudem hilfsweise für die Wertermittlung von Immobilien herangezogen. Die Gutachterausschüsse der Landratsämter oder der Stadtverwaltung sammeln diese Werte, bereiten sie auf und veröffentlichen sie in der Regel alle zwei Jahre. Grundsätzlich spielen viele Faktoren bei der Ermittlung des Bodenrichtwerts eine Rolle. So sind beispielsweise die Form sowie die Größe des Grundstücks von entscheidender Bedeutung. Aber auch die Bodenbeschaffenheit und die Lage des Grundstücks können den Wert maßgeblich beeinflussen. Dementsprechend ergeben sich für die einzelnen Gemeinden, Ortsteile oder sogar Straßen in und um Freising ganz unterschiedliche Werte. Diese reichen von 189 bis hin zu 933 Euro pro Quadratmeter, können mittlerweile aber auch durchaus noch höher liegen. Eine Abfrage der aktuellen Bodenrichtwerte ist über das Bodenrichtwertsystem BORIS BAYERN möglich.

 

Auch Mieter müssen tiefer in die Tasche greifen

Nicht nur beim Immobilienkauf oder beim Bau der eigenen vier Wände sind die Preise in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Auch zur Miete zu wohnen wird immer teurer. Grund dafür ist die stetig steigende Nachfrage an Mietobjekten. In den letzten zehn Jahren ist die Einwohnerzahl im Landkreis Freising um knapp 1.350 Personen pro Jahr gestiegen. Und all diese Menschen müssen irgendwo wohnen. Infolgedessen schnellten die Mietpreise in den letzten 12 Jahren um 38,6 % in die Höhe. Konnten Mieter 2016 noch für unter 11 Euro pro m² eine Wohnung in Freising mieten, müssen sie mittlerweile schon über 13 Euro pro m² dafür ausgeben.

Junger Mann glücklich über eine kleine Mietwohnung

 

Fazit im Bereich Wohnen und Bauen

Zusammengefasst lässt sich sagen, im Landkreis Freising zu bauen oder zu wohnen ist durchaus teuer. Und diese Situation wird sich voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht großartig verändern. Für diejenigen, die aktuell mit dem Gedanken spielen ihr Haus oder eine Wohnung zu verkaufen, ist die aktuelle Marktlage hingegen durchaus attraktiv. Beschäftigt Sie derzeit der Gedanke, sich räumlich zu verändern – in welcher Hinsicht auch immer? Dann vertrauen Sie beim Thema Immobilien der jahrelangen Erfahrung und Kompetenz von Experten. Denn dort erhalten Sie den Komplettservice aus einer Hand – garantiert.

 

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*Der Immobilien-Preisspiegel basiert auf einer Umfrage unter den Immobilienvermittlern von LBS und Sparkasse und gibt einen Überblick über die Marktlage im Neubau und Bestand.

Quellen: lbs-markt-fuer-wohnimmobilien.de, statistik.bayern.de, miet-check.de, stock.adobe.com

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