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Arbeitszeit ist Lebenszeit

veröffentlicht am 3. August 2020

Arbeitszeit ist Lebenszeit
Ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeitszeit und Freizeit wird immer wichtiger. Denn Arbeitszeit ist Lebenszeit. Doch wie schafft man den Spagat, einerseits den Anforderungen im Berufsleben gerecht zu werden und andererseits genügend Zeit für private Interessen, Familie und Freunde zu finden?

 

Stichwort: Work-Life-Balance

Sie ist der Inbegriff für ein gesundes Gleichgewicht von Berufs- und Privatleben. Denn herrscht dort ein ausgewogenes Verhältnis erhöht das nicht nur die Leistungsfähigkeit und das Engagement im Job, sondern steigert vor allem die Lebensqualität und das Wohlbefinden. Doch beides in Einklang zu bringen ist meist nicht so einfach. Gerade in der heutigen Zeit der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung steigen die beruflichen Anforderungen, der Stress und das Arbeitspensum immer weiter an. Die Folgen sind oft hohe Zugeständnisse im Privatleben zugunsten der beruflichen Karriere. Dementsprechend leidet das Familienleben, die Kontakte zu Freunden, die eigenen Hobbys oder der so wichtige sportliche Ausgleich darunter. Umso wichtiger ist daher ein effektives und effizientes Zeitmanagement. Nur so ist es langfristig möglich, im Privaten glücklich und im Beruf erfolgreich zu sein.

 

Mögliche Lösungsansätze

Arbeitszeit reduzieren

Fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland möchte weniger arbeiten. Eine aktuelle Umfrage des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und der Online-Plattform Xing zeigt das sehr deutlich. Demnach könnten sich 39,4 % aller Befragten eine Verringerung ihrer wöchentlichen Arbeitszeit um bis zu 10 Stunden vorstellen und 8,3 % der Befragten sogar um mehr als 10 Stunden. Selbstverständlich verbundenen mit den entsprechenden Gehaltseinbußen. Die meisten Unternehmen kommen einer Anfrage auf Reduzierung der Arbeitszeit ohne größere Probleme nach. Unter bestimmten Bedingungen besteht sogar ein gesetzlicher Anspruch darauf. Teilweise hat der Wunsch der Angestellten nach kürzeren Arbeitstagen sogar bereits zum Umdenken der generellen wöchentlichen Arbeitszeit im Unternehmen geführt. So ist eine Sollarbeitszeit von 35 statt der üblichen 40 Stunden schon lange keine Seltenheit mehr.

Berufliche Auszeit nehmen

Früher hauptsächlich nach dem Abitur oder dem Studium genutzt, ist eine Auszeit mittlerweile auch im Berufsleben zur gängigen Praxis geworden. Immer mehr Arbeitnehmer nutzen die Chance, um den ganzen Stress und Trubel im Job hinter sich zu lassen, zur Ruhe zu kommen oder einfach eine Zeit lang nur an sich selbst zu denken. Allerdings ist Auszeit nicht gleich Auszeit und Bedarf durchaus einiger Vorbereitung und Planung. Und das von beiden Seiten. Denn für eine berufliche Auszeit benötigt der Arbeitnehmer grundsätzlich die Zustimmung des Arbeitgebers. Außerdem muss der Betrieb im Fall einer längeren Abwesenheit gegebenenfalls entsprechend umplanen, um den Geschäftsbetrieb weiterhin aufrechtzuerhalten.

Für wen welche Gründe ausschlaggebend sind, um eine Pause im Arbeitsalltag einzulegen, ist allerdings durchaus unterschiedlich. Für die einen ist der Erhalt und die Pflege der eigenen Gesundheit ausschlaggebend, andere möchten sich während dieser Zeit ganz einer Weiterbildung widmen und wieder andere nutzen den Freiraum, um sich selbst zu finden. Oft ist aber auch der Wunsch nach Reisen oder schlicht nach echter Erholung ausschlaggebend um dem Beruf eine Zeit lang den Rücken zu kehren.

Frau macht Yoga an einem See

Aber auch familiäre Gründe können zu einer beruflichen Auszeit führen. Ob die altersbedingte Pflege eines Familienangehörigen oder die Unterstützung der Kinder in einer schwierigen Situation, beides sind für viele durchaus Gründe um im eigenen Beruf zeitweise zu pausieren. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, sich aus familiären Gründen eine bezahlte Auszeit zu nehmen. Beispielsweise in Form der Elternzeit nach der Geburt eines Kindes.

 

Wichtiger denn je: Finanziell vorsorgen

Wer sich dazu entscheidet, weniger zu arbeiten oder eine berufliche Auszeit zu nehmen, sollte sich in jedem Fall der finanziellen Folgen bewusst sein. Schließlich ist der Verdienst während dieser Zeit oft deutlich geringer oder fällt komplett aus. In beiden Fällen ist man gezwungen auf die eigenen finanziellen Rücklagen zurückzugreifen. Diese sollten allerdings nicht zu knapp kalkuliert sein. Denn wer viel Zeit hat, gibt in der Regel auch viel Geld aus. Und ein gewisser Puffer für unvorhergesehene Ausgaben, wie eine kaputte Waschmaschine oder die Autoreparatur, sollte in dieser Situation ebenfalls auf dem Konto bleiben. Gerade bei einem längeren unbezahlten Urlaub, sollte man sich zudem unbedingt mit dem eigenen Versicherungsschutz beschäftigen. Dauert die Auszeit länger als einen Monat, muss man sich selbst um die Sozialversicherungen kümmern. Und gerade bei Auslandsreisen oder einem -aufenthalt empfiehlt sich zusätzlich ein Gespräch mit der Krankenkasse.

Eine berufliche Pause oder eine Arbeitszeitreduzierung haben allerdings nicht nur Auswirkungen auf die gegenwärtige finanzielle Lage. Auch die spätere finanzielle Situation leidet oft darunter. Denn wer im Laufe des Arbeitslebens weniger in die Rentenkasse einzahlt, schmälert dadurch im Umkehrschluss die spätere Rente. Auch die eigene private Altersvorsorge wird während dieser Phase oft beitragsfrei gestellt, um über mehr finanziellen Spielraum zu verfügen. Die fehlenden Beiträge wiederum reduzieren dann die finanzielle Ablaufleistung oder die monatliche Rentenzahlung. Das kann später einmal zu einem echten finanziellen Problem werden. Schließlich haben heutige Rentner nicht nur eine deutlich höhere Lebenserwartung, sie sind außerdem deutlich gesünder und fitter als noch vor einigen Jahren.

Rentnerpaar sorglos am Strand

 

Das Leben genießen

Damit auch Sie im Alter noch gesund und fit sind, sollten Sie sich bereits frühzeitig Gedanken über ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf und Privatleben machen. Denn nur ein gesunder Mensch ist ein glücklicher Mensch. Oder eben genau umgekehrt – nur ein glücklicher Mensch ist gesund. Egal wie herum, beides ist essenziell und macht das Leben erst so richtig lebenswert.

 

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Schauen Sie auch in die Rubriken: BerufWohnen – Freizeit – Familie

 

Quellen: karrierebibel.de, berufsstrategie.de, Deutscher Sparkassenverlag

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