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Der Garten – ein Paradies für Kinder

veröffentlicht am 30. Juni 2020

Der Garten – ein Paradies für Kinder

Gerade im heimischen Garten starten viele Kinder damit ihre Umwelt zu entdecken. Hier können sie toben und spielen, aber auch relaxen, viel ausprobieren und vor allem Neues entdecken. Und zusammen mit den richtigen Spielgeräten ist der eigene Garten nicht nur ein Abenteuer-, sondern auch ein sicherer Spielplatz für Ihre Kinder.

 

In der Natur können Kinder ihre körperlichen Fähigkeiten entdecken, ihre Fertigkeiten ausbauen und die eigenen Grenzen erfahren. Denn das Klettergerüst, der Sandkasten oder die Wippe fordern und fördern den Nachwuchs nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern regen gleichzeitig die Phantasie und Kreativität der Kinder an. So werden in der Matschküche oft sterneverdächtige 3-Gänge-Menüs gekocht, im Sandkasten ganze Ritterburgen gebaut oder auf der Schaukel bis in den Himmel geflogen. Im eigenen Garten sind Kindern nahezu keine Grenzen gesetzt. Vorausgesetzt Sie haben ihn vorab kindgerecht, ansprechend und vor allem sicher gestaltet.

 

Spielplatz selbst bauen oder Geräte kaufen?

Für viele Eltern stellt sich diese Frage erst gar nicht. Denn einen Spielplatz für den Nachwuchs zu gestalten macht Mama und Papa meist mindestens so viel Spaß wie den Kindern das anschließende Spielen und Toben. Wichtig ist dabei allerdings, sich und seine Fähigkeiten auf keinen Fall zu überschätzen. Denn letztendlich hängt davon die Gesundheit und Sicherheit Ihres bzw. Ihrer Kinder ab. Gerade beim Bau eigener Spielgeräte sollten Sie sich daher an die entsprechenden Sicherheitsstandards, die für öffentliche Spielplätze gelten, orientieren und kein unnötiges Risiko eingehen. Alternativ gibt es zudem zahllose lokale Anbieter und Online-Shops für Einzelspielgeräte bis hin zu kompletten Spielgeräte-Parks. Im Lieferumfang sind dann alle notwendigen Einzelteile zum Aufbau des Geräts, teilweise sogar teilmontiert, sowie eine entsprechende Montageanleitung enthalten. Ein wenig Eigenleistung ist also sogar beim Kauf von Spielgeräten gefragt.

 

Schaukel

Schaukeln gehört sicherlich zu den Lieblingsbeschäftigungen aller Kinder. Bei der Entscheidung welche Schaukel Sie sich kaufen oder bauen haben Sie allerdings die Qual der Wahl. Denn das Angebot reicht von der Einer- oder Zweierschaukel über die Nest- bis hin zur Matrosenschaukel. Damit das Vergnügen sorglos möglich ist, sollten Sie beim Aufstellen der Schaukel allerdings unbedingt ein paar wichtige Grundregeln beachten. Die Schaukel sollte in ausreichendem Abstand zu anderen Spielgeräten aufgestellt werden, um gefährliche Zusammenstöße zu verhindern. Außerdem sollte der Schaukelsitz in ausreichendem Abstand zum Boden aufhängt und dem Alter der Kinder angepasst werden. Da sich Kinder gegenseitig gerne beim Spielen zuschauen und sich unterhalten, sollten Sie die Schaukel am besten mit Blick auf die restlichen Spielgeräte aufstellen.

Mädchen wird von ihrer Mutter auf der Schaukel angeschubst

 

Wippe

Auch sie zählt zu den beliebtesten Spielgeräten bei Kindern. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass es auf nahezu jedem Spielplatz irgendeine Art von Wippe gibt. Denn gerade Wippen fördert das Miteinander und die soziale Kompetenz von Kindern, denn alleine wippen ist meist schlichtweg nicht möglich. Es gibt viele Varianten, von der einfachen 2-Sitz-Wippe über den 4-Sitzer bis hin zu Federwippen oder Wipptieren. Ist eine normale Wippe noch relativ einfach selbst zu bauen, sind Wipptiere selbst von echten Handwerkerprofis nur sehr schwierig nachzubauen. Gemeinsam haben jedoch alle Wippen, dass sie über eine ausreichende Endschlagdämpfung verfügen sollten. Sie verhindert, dass die Wippe oder Teile davon ungebremst auf dem Boden aufschlagen. Bei der Wartung sollten Sie besonders auf das Lager und die Federn achten. Denn sind diese ausgeschlagen oder zeigen anderweitige Verschleißerscheinungen besteht die Gefahr sich einzuquetschen oder am angeschlagenen Material zu verletzen.

Seilbahn

Die Seilbahn zählt wohl zu den attraktivsten und beliebtesten Geräten auf einem Spielplatz. Sie zählt gleichzeitig aber auch zu den anspruchsvollsten Aufgaben in Sachen Bau, Montage und Wartung. Spezielle Hersteller bieten dafür einen kompletten Bausatz mit Aufbauanleitung oder alternativ alle Einzelteile für den Eigenbau sowie für eine spätere Reparatur an. Am Wichtigsten für den späteren reibungslosen Betrieb der Seilbahn ist ein speziell dafür entwickeltes Tragseil, Bremsfedern zu beiden Seiten sowie die richtige Position des Sitzes. Dieser sollte nicht zu hoch über dem Boden hängen, jedoch ausreichend weit oben, um nicht zu schleifen. Außerdem sollte er sich im ausreichenden Abstand zum Tragseil befinden, damit Kinder während des Fahrens nicht an das Tragseil fassen können – auch nicht im Stehen.

Junge auf dem Sitz einer Seilbahn
Klettergerüst

Ein Klettergerüst unterstützt Kinder ideal in ihrer Entwicklung und ist ein wahres Multitalent. Es fördert die motorischen Fähigkeiten, trainiert den Gleichgewichtssinn und unterstützt den Muskelaufbau. Und das Beste daran, es findet in fast jedem Garten Platz und ist mittlerweile für nahezu alle Altersgruppen erhältlich. Beim Kauf eines Klettergerüsts sollten Sie unbedingt ein paar wichtige Aspekte beachten. Dazu zählen die Körpergröße ihres Kindes, das Material sowie ein entsprechendes Prüfsiegel. Entscheiden Sie sich hingegen dafür, das Klettergerüst selbst zu bauen, sollten Sie in jedem Fall den vorhandenen Untergrund, die Höhe des Gerüsts sowie eine entsprechende Absturzsicherung im Blick haben. Ansonsten sind der Kreativität nahezu keine Grenzen gesetzt. Ob Hängebrücke, Kletterseil, Rutschstange, Strickleiter oder Hangelstangen, all das lässt sich problemlos integrieren. Eine regelmäßige Kontrolle und Wartung ist allerdings sowohl beim gekauften wie beim selbst gebauten Klettergerüst unbedingt erforderlich. Bei intensiver Benutzung mindestens einmal pro Woche.

Rutsche

Eine Rutsche darf auf keinem Spielplatz fehlen. Ob am Klettergerüst angebaut, als Hangrutsche auf einem bereits vorhandenen Hügel oder als einzelne Rutsche mit Leiteraufstieg, Kinder lieben dieses Spielgerät. Eine Rutsche komplett selbst zu gestalten gehört allerdings definitiv zu den anspruchsvolleren Projekten bei der Spielplatzgestaltung. Zu kaufen gibt es sie mittlerweile in Edelstahl, verzinktem Stahl oder farbenfrohem Kunststoff und sogar als einzelne Module zur individuellen und flexiblen Rutschengestaltung. So kann die Rutsche ganz einfach an ein bereits vorhandenes Spielgerät oder den bestehenden Hügel angepasst und verbaut werden. Und mittlerweile gibt es sogar spezielle Breitrutschen mit einer Rutschfläche von bis zu einem Meter. Damit gehören Streitereien, wer als erster rutschen darf, von nun an der Vergangenheit an. Egal ob An- oder Aufbau der Rutsche, in jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass keine Spalten zwischen Rutschbahn und Trittfläche entstehen, der Auslauf nicht zu hoch liegt und der Boden darunter entsprechend gestaltet ist. 

Rutsche
Matschküche

Ein relativ neuer, mittlerweile weit verbreiteter Trend ist die Matschküche. Selbstverständlich kann man sie im Baumarkt oder bei verschiedenen Spielwarenherstellern bereits fertig kaufen. Aber der Bau einer Matschküche ist auch mit relativ wenig Aufwand und handwerklichem Geschick durchaus selbst zu schaffen. Denn anders als bei vielen anderen Spielgeräten besteht sie meist zum Großteil aus bereits fertigen Einzelteilen. Ursprünglich hatten diese zwar oft eine ganz andere Verwendung, eignen sich jedoch bestens für den Bau der Matschküche. Ob Obstkisten, Paletten, Blechschüsseln, Getränkekisten oder Stapelboxen, aus nahezu allem lässt sich eine tolle Möglichkeit zum „Kochen und Backen“ zaubern. Nur noch ein paar alte Pfannen und Töpfe, ein Nudelsieb, ein Kochlöffel und ein paar Plastikschüsseln und schon ist die neue Kinder-Küche fertig. Dabei sollten Sie wie immer auf scharfe Kanten und Ecken oder überstehende Holzteile achten und alle Schrauben und Nägel sicher und vollständig im Material versenken.

Sandkasten

Ein echter Klassiker im Garten ist der Sandkasten. Bereits seit Generationen spielen vor allem Klein- und Kindergartenkinder oft stundenlang darin. Und auch hier besteht, wie überall, die Möglichkeit kaufen oder selbst bauen. Beim Kauf eines Sandkastens können Sie sich meist zwischen einer Holzvariante, mit oder ohne Dach bzw. Abdeckung, und einer Sandmuschel aus Kunststoff entscheiden. Diese können dann einfach auf der Rasenfläche oder der Terrasse aufgestellt und bei Bedarf wieder entfernt werden. Wer sich hingegen für die Marke Eigenbau entscheidet, der integriert den Sandkasten meist gleich fest im Garten. Mit einer kleinen Wasserpumpe, Wasserspielen und -rinnen sowie verschiedenen Auffangbehältern kann so ein wahres Sandkastenwunderland entstehen, wie es sonst nur auf großen öffentlichen Spielplätzen zu finden ist. Noch ein paar Rechen, Schaufeln, Eimer, kleine Gießkannen und verschiedenen Sandförmchen gekauft und der Sandspielspaß kann beginnen.

Sandkasten

 

Auf Sicherheit und Qualität achten

Beim Kauf von Spielgeräten sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese die grundlegenden Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Spielgeräte sollten keine vorstehenden Gewindeenden, Schrauben oder Nägel aufweisen, zwischen den einzelnen Teilen sollten keine Lücken oder Spalten entstehen und ein ausreichender Absturzschutz vorhanden sein. Außerdem gilt es bei Plattformen oder Überwege am Klettergerüst oder dem Rutschenturm darauf zu achten, dass dieser breit genug ist, damit sich Kinder darauf begegnen und gefahrlos aneinander vorbeigehen können. Denn so ist schubsen und drängeln beim Überqueren nahezu ausgeschlossen. Zwar gelten im Privatbereich keine Vorgaben, wie sie im öffentlichen Bereich vorgeschrieben sind, das GS Prüfzeichen oder das Prüfsiegel nach DIN EN1176 / 1177 kann aber auch auf dem privaten Spielplatz nicht Schaden.

Mindestens genauso wichtig wie der sichere Bau bzw. Kauf ist die regelmäßige Wartung und Pflege der Spielgeräte. Denn nur so können eventuell entstandene Schäden oder Gefahrenquellen bereits frühzeitig erkannt und entsprechend beseitigt werden. Zudem lässt sich mit ein paar einfachen, aber durchaus effektiven Handgriffen, die Lebensdauer der Spielgeräte nachhaltig verlängern. Bei allen Stahlgeräten empfiehlt sich beispielsweise ein Anstrich mit einem entsprechenden Korrosionsschutz. Holzspielgeräte sollten Sie mit einem speziellen Holzschutz imprägnieren. So schützen Sie diese vor Feuchtigkeit, vermeiden Fäulnisbildung und somit das Durchbrechen von Brettern oder Sitzflächen.

Holz imprägnieren

Vorbeugung und Unfallschutz

Aber nicht nur die Spielgeräte, sondern auch die Kleidung sowie der ausgeprägte Bewegungsdrang der Kinder stellen potenzielle Gefahrenquellen dar. Kordeln und Bänder an Jacken oder Sweatshirts können beispielsweise eine ernsthafte Verletzungsgefahr darstellen. Denn sie verfangen sich leicht in kleinen Ritzen oder Spalten und können Ihr Kind so strangulieren. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind mit einem Lolli oder einem Trinkhalm im Mund nicht spielt oder läuft. Denn bei einem Sturz können sie gefährliche Verletzungen im Hals und am Gaumen verursachen oder sogar einen Zahnersatz notwendig machen. Zudem sollten Sie darauf achten, dass am Spielgerät und dem Zubehör keine spitzen oder scharfen Gegenstände vorhanden sind. Denn diese können ernsthafte Verletzungen, vor allem im Bereich der Augen verursachen. Das Gleiche gilt für abgebrochene oder herumliegende Stöcke oder Holzteile.

 

Wer seinen Garten nicht nur für sich, sondern vor allem für seine Kinder anlegt, der verbringt garantiert in diesem Jahr schöne, wenn auch etwas andere Sommerferien als vermutlich geplant. Also ran an Schaufel, Hammer und Nägel und gestalten Sie Ihren Garten um. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg, gutes Gelingen und Ihren Kindern viel Spaß auf dem neuen Spielplatz.

 

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Quelle: pixabay.de, dsv.de, spielendraussen.de

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