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Rauf aufs Rad und raus in die Natur

veröffentlicht am 19. Juni 2020

Rauf aufs Rad und raus in die Natur

Radfahren zählt neben joggen und schwimmen zu Deutschlands beliebtesten Freizeitaktivitäten. Und das nicht ohne Grund. Denn Fahrradfahren ist nicht nur gesund für Körper und Geist, es eröffnet dem Fahrer auch ganz neue Möglichkeiten und macht dabei auch noch richtig viel Spaß.

 

Es ist mittlerweile schon zu einem jährlich auftretenden Phänomen geworden. Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und schon wächst auch die Zahl der Fahrräder auf Bayerns Straßen. Und dabei sind keineswegs nur professionelle Rennradfahrer unterwegs. Vor allem die Zahl der Freizeit- und Tourenradler ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ein Grund dafür ist sicherlich der unaufhaltsame Vormarsch der E-Bikes und Pedelecs. Denn dank ihnen mausert sich das Rad mittlerweile zum Fortbewegungsmittel für alle.

 

Positive Effekte des Fahrradfahrens

Beim Radfahren gilt tatsächlich der Spruch: „Strampeln Sie sich fit“. Denn wer sich regelmäßig aufs Rad schwingt, stärkt nicht nur sein Immunsystem, sondern trainiert auch seinen gesamten Körper. Von den Beinen über den Rumpfbereich bis hin zur Hand und Gesäßmuskulatur. Zudem baut es speziell die kleinen Stützmuskeln rund um die Wirbelsäule auf und kräftigt so den gesamten Rücken. Gerade wer im Beruf viele Stunden im Sitzen verbringt, kann damit seinem Rücken etwas Gutes tun. Zudem hat Radfahren einen positiven Effekt auf unsere Atemorgane. Denn durch die gute Belüftung der Lunge wird sie besser gereinigt sowie die Atemmuskulatur gestärkt. Außerdem regt es den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an und verbraucht ordentlich Kalorien. Zusätzlich bringt es Herz und Kreislauf in Schwung, schont die Gelenke und kann sogar Gelenkerkrankungen wie Arthrose vorbeugen.

Das Fahren von Kurven, Bergen und auf unterschiedlichem Bodenbelag trainiert allerdings nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn. Denn durch die Vielzahl an  Bewegungen und das veränderte Gelände muss es sich schnell auf die neue Situation einstellen und entsprechend reagieren. Und auch die Glückshormone kommen nicht zu kurz. Denn bereits ab 30 Minuten Ausdauersport schüttet der Körper Endorphine und Serotonin aus. Das steigert das eigene Wohlbefinden und sorgt gerade nach stressigen Tagen für Entspannung. Und zu guter Letzt spart Fahrradfahren Zeit, Geld sowie die lästige Parkplatzsuche.

Fahrrad im Wald

 

Das passende Rad

Um als Radfahrer immer komfortabel und vor allem sicher ans Ziel zu kommen, sollte das Augenmerk neben der geeigneten Ausrüstung aber vor allem auf dem Fahrrad liegen. Das beginnt schon bei der Auswahl des Fahrradtyps. Ob Mountainbike, Holland-, Trekking- oder Rennrad – mittlerweile gibt es bereits für jeden Anspruch und Verwendungszweck das passende Fahrrad. Besonderen Wert sollte man als Radler neben der Fahrradform vor allem auf den Sitz legen. Denn was hilft das schönste oder teuerste Rad, wenn man nicht gerne darauf sitzt bzw. damit fährt. Ebenso wichtig ist aber auch, dass das Fahrrad verkehrssicher ist. Licht, Reflektoren und Klingel sollten auf jeden Fall am Fahrrad montiert sein. Verursacht hingegen ein Nagel oder eine Glasscherbe ein kleines Loch im Reifen, kann der mit Flickwerkzeug und Fahrradpumpe schnell und einfach wieder fit gemacht werden.

 

Die geeignete Ausstattung für alle Radler

Egal ob für längere Touren oder für den Weg zur Arbeit, die richtige Ausrüstung ist beim Fahrradfahren das A und O. Mit am wichtigsten, wenn auch bisher noch nicht verpflichtend, ist das Tragen eines Fahrradhelms. Und anders als noch vor einigen Jahren gibt es sie heutzutage in durchaus stylischen und moderne Designs. Das ausschlaggebende Kaufkriterium sollte allerdings immer der richtige Sitz und nicht die Optik sein. Der Helm sollte weder drücken noch wackeln, denn nur so schützt er den Kopf effektiv im Fall eines Sturzes. Zudem ist er an heißen Tagen ein prima Sonnenschutz und sorgt dank spezieller Lüftungsschlitze für die nötige Belüftung. Spezielle Kleidung, wie Radlerhose oder Trikot, ist hingegen gerade für kürzere Touren nicht unbedingt notwendig. Das Gewebe sollte allerdings, gerade an wärmeren Tagen, atmungsaktiv und schnell trocknend sein.

Fahrradhelm

Eingefleischte Radfahrer lassen sich auch von schlechtem Wetter nicht abhalten aufs Rad zu steigen. Aber auch jeder Schönwetter-Radler kann einmal von einem plötzlichen Regenschauer und kurzem Gewitter überrascht werden. Dementsprechend sollte sich jeder, der regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist auch für schlechtere Witterung rüsten. Das wichtigste Utensil ist für diese Fälle eine geeignete Regenjacke oder ein -poncho. Diese sollten wasser- und windabweisend sein, über rutschfeste Bündchen an den Armen verfügen und einen entsprechend langen Rücken und Frontbereich haben, damit beim Fahren auch der Hintern und die Oberschenkel vor Regen geschützt sind. Zudem sollte sie mit Reflektoren ausgestattet sein. Sie sorgen zusammen mit der passenden Fahrradbeleuchtung für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

 

Tagestouren

Gerade Tagesausflüge mit dem Rad erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Bereits 44 Prozent aller Deutschen steigen laut eigenen Angaben mindestens einmal pro Woche aufs Rad. Da trifft es sich gut, dass das Netz an Radwege in Oberbayern gerade in den letzten Jahren enorm ausgebaut und beschildert wurde. So ist die Auswahl an Radwegen mittlerweile nahezu unerschöpflich. Ob anspruchsvolle Bergetappe, gemütliches Radeln am See oder entlang der Isar oder einfach quer durch die Natur, unsere bayerische Heimat bietet für jeden Geschmack die passende Tour. Viele verbinden die Fahrradtour aber auch mit der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, einem Biergartenbesuch oder dem Besuch bei Bekannten. Und dabei ist man mit dem Rad immer total flexibel. Startet die Radtour direkt vor der eigenen Haustür ist das selbstverständlich die Idealversion, aber auch wenn der Start oder das Ziel weiter entfernt liegen ist das meist kein Problem. Einfach rein in den Zug oder rauf aufs Auto mit dem Rad und schon kann es losgehen. Eine große Auswahl an Tagestouren rund um Freising finden Sie auf den Seiten des Landratsamts Freising oder der Stadt Freising.

Zwei Fahrradfahrer vor der Kulisse von Freising

 

Radurlaub in Bayern

Bereits im vergangenen Jahr machten nach Angabe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) bereits rund 5,5 Millionen Deutsche eine Radreise mit mehreren Übernachtungen. Darunter nicht nur trainierte Sportler, sondern zunehmend auch Familien und aktive Senioren. Dementsprechend steht für die Reisenden nicht unbedingt die sportliche Aktivität im Vordergrund, sondern die Bewegung in der Natur, unterschiedliche Städte und Regionen zu erkunden und dabei möglichst viele neue kulinarische Eindrücke zu sammeln. Viele Radurlauber stellen sich Ihre Tour dementsprechend ganz individuell mithilfe von verschiedenen Apps oder diversen Internetseiten zusammen. Auf den Seiten von Tourismusverbände und Reiseveranstalter findet man dazu zwar viele Informationen, die Suche ist aber meist auch dementsprechend zeitaufwändig. Mit einer fertig ausgearbeitete Route in Verbindung mit der entsprechenden Beschilderung ist das hingegen deutlich angenehmer. Verschiedene Tourenvorschläge sowie die dazu passenden Tipps in Sachen Einkehr und Kulinarik bietet beispielsweise die Seite Bayernnetz für Radler. Oder nutzen Sie alternativ die dazugehörige App zur Gestaltung Ihrer Fahrradtouren.

Mit dem Rad unterwegs in den bayerischen Wälder

Bevor Sie allerdings zur ersten Fahrradtour starten, sollten Sie sich unbedingt noch einmal mit den für Radfahrer geltenden Verkehrsregeln vertraut machen. Denn als Radfahrer ist man im Vergleich zu Autos, Bussen oder Lastwagen tendenziell immer der Schwächere. Zwar sind Radfahrer von Rechtswegen besonders geschützt, eine zusätzliche Absicherung im Fall einer Verkehrsstreitigkeit kann aber trotzdem nicht schaden.

 

Ist dann so weit alles geregelt, das passende Rad sowie die richtige Ausrüstung gekauft und eine geeignete Route gefunden, heißt es nur noch ab aufs Rad, raus in die Natur und das Fahrradfahrerleben genießen.

 

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Quellen: vital.de, tchibo.de, statista.com, adfc.de, herbert bungartz

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