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Sechs Versicherungsmythen auf dem Prüfstand

veröffentlicht am 1. April 2020

Sechs Versicherungsmythen auf dem Prüfstand

Versicherungsmythen gibt es jede Menge. Doch welche Versicherung deckt welche Leistungen ab? Und vor allem wann zahlt sie und wann nicht? Wir nehmen für Sie sechs Mythen genauer unter die Lupe.

 

1. Zwei Versicherungen heißt doppelte Leistung

Stimmt nur teilweise. Das hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Im Bereich der Lebens- und Rentenversicherungen ist ein Mehrfachschutz durchaus sinnvoll. Denn dann erhält der Versicherte im Leistungsfall auch mehr Geld ausbezahlt. Bei den meisten Sachversicherungen dagegen richtet sich die Leistung nach der jeweiligen Schadenhöhe. Dieser wird allerdings nur einmal übernommen und darf nicht mehrfach bei den unterschiedlichen Versicherern abgerechnet werden.

 

2. Die KfZ-Versicherung wird nach einem Unfall teurer

Nicht zwingend, denn viele Versicherungen bieten einen sogenannten Rabattschutz an. Dieser sichert die erreichte Schadenfreiheitsklasse im Fall eines Unfalls. Je nach Versicherung betrifft das einen Schaden pro Jahr, teilweise aber auch mehrere. Es besteht zudem die Möglichkeit, den entstandenen Schaden aus eigener Tasche zu bezahlen und so eine Rückstufung zu verhindern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

3. Büroangestellte können nicht berufsunfähig werden

Stimmt nicht. Die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit ist eine psychische Erkrankung. Schwere körperliche Arbeit und deren Folgen sind bereits geraume Zeit als Hauptgrund abgelöst. Mittlerweile ist in mehr als ein Drittel aller Fälle die Psyche der Grund für eine Berufsunfähigkeit. Zudem wird durchschnittlich jeder vierte Arbeitnehmer berufsunfähig. Der Absicherung Ihrer eigenen Arbeitskraft sollten Sie daher auf jeden Fall frühzeitig und ausreichend Beachtung schenken.

 

 

4. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt immer

Falsch. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt ausschließlich Unfälle während der Arbeitszeit sowie auf dem direkten Weg von und zur Arbeit ab. Für alle Unfälle, die in der Freizeit oder im Haushalt passieren, leistet allein eine private Unfallversicherung. Als Unfall zählt dabei ein plötzlich, unfreiwillig und von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis. Sprich auch, wenn Sie über die eigenen Füße stolpern und sich die Bänder zerren, sich beim Fensterputzen verletzen oder mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Supermarkt stürzen. Für all diese Fälle leistet die private Unfallversicherung.

 

5. Entsteht mir ein Schaden, zahlt die private Haftpflichtversicherung

Stimmt nicht. In der privaten Haftpflichtversicherung sind alle Schäden versichert, die Sie anderen zufügen. Nicht jedoch solche Schäden, die Sie sich selbst zufügen oder Ihren Familienangehörigen. Vorsätzlich herbeigeführte Schäden sind ebenfalls ausgeschlossen, genauso wie jede, die durch einen Hund herbeigeführt werden. Denn dafür gibt es eine eigene Hunde-Haftpflichtversicherung.

 

6. Es gibt für alles eine Versicherung

Falsch. Die meisten Risiken lassen sich mittlerweile durchaus versichern, aber das trifft nicht auf alle zu. Nicht versicherbar ist beispielsweise schlechtes Wetter bei der eigenen Hochzeit, Bauarbeiten vor oder neben dem Urlaubshotel oder die Entführung durch Außerirdische. Durch diese Fälle entstandene Schäden wird keine Versicherung übernehmen.

 

Das ist jedoch nur ein kleiner Auszug aus der Vielzahl an Versicherungsmythen. Unsere klare Empfehlung: Verlassen Sie sich nicht auf pauschale Aussagen aus dem Internet oder dem Freundes- und Bekanntenkreis. Fragen Sie in solchen Fällen lieber bei Ihrem Berater oder unseren Versicherungsspezialisten nach. 

 

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Quellen: dieversicherer.de, Versicherungskammer Bayern, pixabay.com

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