Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Garten im Frühling: Was ist jetzt zu tun?

Veröffentlicht am 9. März 2020

Garten im Frühling: Was ist jetzt zu tun?

Im März naht der Frühling und somit auch die Gartensaison. Der richtige Zeitpunkt für den Gartenstart hängt allerdings vom regionalen Klima ab. Bei frostfreiem Wetter können Sie die Beete für Neupflanzungen vorbereiten. Doch erst einmal beginnen Sie damit, den Garten aufzuräumen…

Jetzt wird aufgeräumt

Entfernen Sie von allen befestigten Gehwegen Laub, Moos und Erdreste, denn sie greifen das Material an und zerstören es auf Dauer. Bereits beschädigte Gartenwege können Sie bei dieser Gelegenheit ausbessern. Auch das Gras im Garten sollten Sie von Laubresten, Baumfrüchten und abgefallenen Zweigen befreien. Sonnst beginnt er womöglich zu faulen. Schneiden Sie dürre Äste und vertrocknete Stauden kräftig zurück. Und jäten Sie jung austreibende Unkräuter rechtzeitig. Denn so haben sie keine Chance zur Samenbildung.

Garten im Frühling
Nährstoffe und Boden-pH-Wert prüfen

Für eine erfolgreiche Gartensaison sollten Sie jetzt den Boden sorgfältig vorbereiten und den pH-Wert gründlich überprüfen. Entnehmen Sie dazu an einigen Stellen im Garten Erdproben und verwenden Sie zur Prüfung ein Indikatorpapier. Die Farbskala zeigt Ihnen den vorhandenen pH-Wert an: Für Gemüse ist ein pH-Wert von 6 bis 7,5 optimal. Ist der Boden zu sauer, sollte er mit kohlensaurem Kalk verbessert werden. Nährstoffe können dann leichter aufgenommen werden.

Garten im Frühling
Kompost ausbringen

Lassen Sie außerdem alle drei bis fünf Jahre eine Bodenuntersuchung durchführen, die das Nährstoffgleichgewicht im Boden aufzeigt. Sollte im Boden Stickstoff fehlen, dann können Sie gut auf Gartenkompost mit einem hohen Anteil an Rasenschnitt und Gemüseabfällen zurückgreifen. Der reife Kompost wird durchgesiebt und ausgebracht. Verwenden Sie dabei nicht mehr als fünf bis 10 Liter je Quadratmeter.

Tipp: Setzen Sie nur reifen Kompost und vollständig verrottetes Material ein, sonst erschwert es bei Jungpflanzen das Anwachsen.

Beete anlegen

Stimmen die Nährstoffe und der pH-Wert, können Sie problemlos neue Gemüsebeete, auch in Form von Hochbeeten anlegen. Setzen Sie für alle Beete möglichst die gleiche Breite an. Planen Sie zusätzlich einen Pfad zwischen Anpflanzflächen ein, auf dem Sie bequem laufen können. Achten Sie darauf, dass Sie von den Rändern aus bequem auf die Beete zugreifen können.

Staudenbeete vorbereiten

Wenn das Wetter endlich frostfrei und trocken ist, können Sie anfangen, Ihre Beete für Neupflanzungen vorzubereiten. Dazu zunächst den Boden gründlich und tief lockern und Unkraut sorgfältig entfernen. Wurzeln können sich in gut gelockertem Boden optimal entwickeln, denn das Gießwasser kann bis tief zur Wurzelnähe durchdringen. Samen und Pflanzen zunächst noch nicht einsetzen, warten Sie lieber, bis sich der Boden etwas gesetzt hat. Einige Gemüsearten, wie z. B. Möhren, Mangold oder Zwiebeln können Sie schon direkt in den Boden säen. Damit die Sämlinge nicht Opfer von Spätfrösten werden, sollten sie noch einige Zeit unter Folie oder Vlies geschützt werden. Erste Freilandsaaten sind ebenfalls schon möglich: In frostfreien Boden können Sie jetzt Kopfsalat, Knoblauch, Kohlrabi und Steckzwiebeln einsetzen. Auch hier gilt: Sollte es noch einmal richtig kalt werden, denken Sie an ausreichend Schutz.

Garten im Frühling
Stauden und Strauchbeete bepflanzen und düngen

Sobald der Boden vorbereitet ist, können Sie robuste einjährige Blumen aussäen, zum Beispiel Gänseblümchen, Klatschmohn, Kornblumen oder Wicken. Die Blumen nach der Aussaat ausreichend feucht halten. An besonders milden Tagen dürfen Sie auch schon Stauden und zweijährige Blumen pflanzen. Ältere Stauden lassen sich zu diesem Zeitpunkt sehr gut teilen oder umpflanzen. Bringen Sie anschließend Kompost oder Dünger auf die Pflanzfläche auf.

Frühling im Garten

Tipp: Falls noch einmal Frost droht, decken Sie am besten die Beete nachts mit einer Folie oder mit Vlies ab.

Ziergräser schneiden

Bevor die Gräser beginnen auszutreiben, schneiden Sie lieber noch einmal die vertrockneten Blütenstände und Halme der Ziergräser kräftig zurück. Setzen Sie den Schnitt ungefähr eine handbreit über den Boden an.

Tipp: Nehmen Sie eine Schnur zur Hilfe, wenn Sie neue Beete anlegen und spannen Sie diese an den Stellen wo das Beet angelegt wird. Anschließend rechts und links der Schnur den Boden festtreten.

Im März ist die beste Pflanzzeit für Bäume, Sträucher und Rosen

Ungeduldige Gärtner können frühjahrsblühende Gehölze wie Zierkirschen oder Magnolien jetzt schon einsetzen. Auch Rosen können Sie jetzt schon pflanzen, vorausgesetzt der Boden ist nicht mehr gefroren. Oft finden sich in den Gartencentern pflanzfertige Rosen. Diese können Sie direkt mit ihren umweltverträglichen Behältern aus Pappe einsetzen. Das Material verrottet anschließend im Boden. Achten Sie darauf, dass die Veredelungsstelle fünf Zentimeter unter dem Boden sitzt.

Frühling im Garten

Tipp: Rosen vertragen keine Staunässe, gießen Sie deshalb besonders aufmerksam.

Bäume schneiden

Beim Schnitt sollten Sie folgende Grundsätze beachten: Stutzen Sie die Krone Ihres Baumes nicht einfach mit einer Heckenschere, sondern schneiden Sie die Hauptäste rundum mit einer Astschere oder Säge so weit zurück, dass die Krone gleichmäßig verkleinert wird. Falls Sie die Krone nur verschmälern wollen, lassen Sie die Mitteltriebe stehen und die oberen Seitentriebe ungeschnitten. Beim Stutzen werden einzelne Äste immer über einem darunter abzweigenden Seitentrieb abgeschnitten. Bei dichtwüchsigen Bäumen reicht auch das Auslichten. Dabei entfernt man im Kroneninnern zu dicht stehende, sich kreuzende oder nach innen wachsende Zweige. Dieser Schnitt beugt übrigens auch Pilzerkrankungen vor.

Beerenobst pflanzen

Bevor der erste Obstaustrieb beginnt, können Sie noch Johannisbeeren und Stachelbeeren pflanzen. Achten Sie beim Kauf auf wurzelnackte Ballen. Kürzen Sie die Wurzeln etwas ein und schneiden Sie oberirdische Triebe kräftig zurück, dann können die Pflanzen gut anwachsen. Lassen Sie nur wenige Haupttriebe stehen, damit auch die Früchte in der Mitte genügend Licht bekommen.

Sträucher auslichten

Lichten Sie sommerblühende Sträucher im zeitigen Frühjahr aus und wiederholen Sie diesen Vorgang circa alle drei Jahre. Lassen Sie zwei Drittel der Triebe stehen und schneiden Sie die ältesten Triebe an der Basis zurück. Nach innen wachsende Seitentriebe ganz entfernen. Die Pflanzen wachsen anschließend nicht zu dicht und blühen reichlicher.

Tipp: Beim Gehölzschnitt angefallene Äste werden gehäckselt und als Mulch unter Bäumen und Sträucher verteilt.

Wirken Sie Schädlingen entgegen

Im Spätwinter sind Triebe und Blüten anfällig für Schädlinge. Mit diesen Tipps bleiben Ihre Pflanzen lange gesund.

Garten im Frühling
Schorfpilz abwehren

Mit Wind und Regen gelangen Sporen des Schorfpilzes schon ab März auf den sich gerade öffnenden Knospen und infizieren dort schnell die ersten jungen Blätter des Apfel- oder Birnbaums. Auf den Blättern wächst der Pilz dann weiter. Er bildet neue Sporen, die sich in den kommenden Monaten weiterverbreiten und laufend für die Ansteckung neuer Blätter und der Früchte sorgen. Damit sich Ihre Früchte in Zukunft richtig entwickeln und nicht zu schnell welken, sollten Sie den Schorf frühzeitig mit einer Spritzung zu Leibe rücken.

Garten im Frühling
Schneckeneier vernichten

Halten Sie im Monat März verstärkt Ausschau nach den Eiern des Gartenschädlings, die in der Zeit gelegt werden. Wer jetzt die Böden im Nutz- und Ziergarten vorbereitet, stößt nicht selten auf kleine weiße Knäuel. Damit sich die Schädlinge nicht weiterentwickeln und ausbreiten können, sollten Sie diese vernichten.

Leimringe befestigen

Gegen Kriechschädlinge, die am Baumstamm hoch zu den jungen Früchten wandern, kann man praktisch vorbeugen. Hierzu verwendet man am besten so genannte Leimringe, die man im Gartencenter kaufen kann. Leimringe um die Obstbäume werden spätestens jetzt im Monat März befestigt. Damit die Schädlinge nicht unterhalb der Leimringe durchkriechen können, sollten Sie diese in einer Höhe von etwa einem Meter eng am Baumstamm anliegend befestigen. Somit verhindern Sie die Eiablage, und die Ernte ist jetzt schon gesichert.

 

Wenn Sie zudem auch Ihr Haus fit machen wollen, wird Ihnen hier geholfen.

 

Gleich zum Themendienst anmelden und künftig keinen Beitrag verpassen.

Schauen Sie auch in die Rubriken: Geld Beruf Familie Freizeit

 

Quelle: LBS, pixabay.de, 123rf.com

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.