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Investmentfonds – Ängste, Mythen, Fakten

veröffentlicht am 3. Februar 2020

Investmentfonds – Ängste, Mythen, Fakten

Bei einer Umfrage zu ihren Vorsätzen für das neue Jahr gaben 40 Prozent der Befragten an, abnehmen zu wollen. 35 Prozent möchten sich gesünder ernähren. Ebenfalls fast jeder Dritte will mehr Geld sparen und etwa jeder Achte seine Finanz- und Investmentanlagen überprüfen.

Naaaa … und wie sieht es mit Ihren guten Vorsätzen für 2020 aus? Sind Sie noch voll dabei oder wollen Sie demnächst beginnen? Oder haben Sie vielleicht schon alles erledigt? Dann herzlichen Glückwunsch! Es läuft nicht so recht, könnte besser sein oder Sie haben die guten Vorsätze bereits komplett verworfen? Grämen Sie sich nicht, Sie sind zu 100 Prozent nicht alleine! Sie haben sich gar keine guten Vorsätze vorgenommen … warum auch immer? Warum nicht! Auch eine Möglichkeit.

Wir haben uns einiges vorgenommen. Dazu zählt unter anderem auch, mit einigen Fondsmythen aufzuräumen. Let’s go …

 

6 Fondsmythen – höchste Zeit für Tabula rasa!

 

Mythos 1: Investmentfonds sind nur etwas für Finanzprofis

Anlegen kann jeder. Gerade jene, die nicht den ganzen Tag Börsenkurse studieren, können am Know-how der Fondsmanager teilhaben. Denn Geldanlage hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt.

Heutzutage geht es vor allem um kontinuierlichen Vermögensaufbau, nicht um schnelles Spekulieren. Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist die Erzielung einer angemessenen Rendite zunehmend zu einer Herausforderung geworden. Ein weiteres Plus von Fonds: Ihre Geldanlage kann je nach Ausgestaltung des Fonds aktiv gemanagt werden; vertieftes Fachwissen ist nicht zwingend notwendig.

Um den passenden Fonds zu den individuellen Spar- und Anlagezielen auszuwählen, sollten Sie sich umfassen beraten lassen.

Investmentfonds

 

Mythos 2: Investmentfonds eignen sich nicht zum Sparen, da sie viel zu riskant sind

Natürlich gibt es Risiken, denn Kurse an den Finanzmärkten schwanken. Es kann nach unten gehen, aber es gibt auch Chancen für Kurssteigerungen. Bei einem längerfristigen Ansparhorizont und regelmäßigen Einzahlungen können Sie diese Schwankungen sogar für sich nutzen und/oder Verluste abfedern.

Der sich daraus ergebende, sogenannte Durchschnittskosteneffekt (= Cost-Average-Effekt) sagt aus: schwächelt die Konjunktur und die Kurse sind unten, erhalten Sie als Anleger für die gleiche Sparrate mehr Fondsanteile, weil diese dann günstiger sind. Geht es wieder aufwärts, entwickeln sich diese dann entsprechend.

 

Mythos 3: Investmentfonds sind nur etwas für Reiche

Ein besonders beliebtes Vorurteil. Dabei können Sie als Fondssparer heutzutage mit regelmäßigen Sparbeiträgen bereits ab 25 Euro in viele Investmentfonds und damit in Sachwerte wie etwa Unternehmen oder Immobilien investieren. So können Sie an der Leistungskraft der Wirtschaft teilhaben.

Wer regelmäßig spart, sollte prüfen, ob der Staat oder Arbeitgeber sich am Vermögensaufbau beteiligt – ein Fachmann hilft hier gerne weiter. Ideal sind beispielsweise Riester-Sparpläne, bei denen der Staat unter bestimmten Voraussetzungen mitspart. Oder Vermögenswirksame Leistungen, die viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern anbieten.

Investmentfonds

 

Mythos 4: Investmentfonds sind teuer

Natürlich kosten Investmentfonds auch etwas. Was kostet heutzutage nichts …? Aber im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten, wie Direktinvestitionen in Immobilien oder Rohstoffen, fallen beim Kauf von Investmentfonds-Anteilen einmalige Kosten in Form eines Ausgabeaufschlags an. Und dieser Aufschlag deckt die Beratungskosten ab.

Daneben gibt es eine jährliche Verwaltungsvergütung, die als Aufwand für die Steuerung des Fonds angesehen werden kann. Insofern partizipiert der Käufer, also Sie als Sparer, an einer professionellen Verwaltung seines eingesetzten Geldes.

Beim Verkauf seiner Anteile entstehen in der Regel keine Kosten. Für die Verwahrung des Fondsvermögens und die tägliche Berechnung des Anteilwertes erhält die Verwahrstelle ebenfalls eine geringe jährliche Gebühr. Zudem fallen beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren im Sondervermögen Transaktionskosten an. Darüber hinaus wird einmal im Jahr die Depotkontogebühr fällig; hier gibt es aber oftmals Lösungen, wie man diese bis auf Null reduzieren kann.

 

Mythos 5: Investmentfonds binden mich und mein Geld

Richtig ist, dass Wertpapiere vor allem langfristig ihre Stärken entfalten – erst dann kommt etwa der Zinseszinseffekt, den Albert Einstein als „achtes Weltwunder“ bezeichnete, spürbar zur Geltung.

Richtig ist auch: Speziell mit Fondssparplänen bleiben Sie in der Sparphase flexibel. Denn hier können Sie über Ihr Geld verfügen, wann immer Sie möchten. Und wenn es kurzfristig zu einem Liquiditätsengpass kommen sollte, können Sie Ihren regelmäßigen Sparbetrag verringern oder auch mal aussetzen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Flexibilität eigenen sich Fondssparpläne gut dafür, mit kleinen Beträgen langfristig große Sparziele zu erreichen.

Investmentfonds

 

Mythos 6: Investmentfonds sind nicht vertrauenswürdig

Investmentfonds zählen mittlerweile zu einer der beliebtesten Anlageformen.

Für den Erfolg des jeweiligen Fonds sind in den Wertpapierhäusern Experten am Werk. Ihr persönlicher Finanzberater informiert Sie ausführlich über diese Anlageform und zeigt Ihnen deren jeweiligen Chancen und Risiken auf.

 

Sie sehen, für jede negative Betrachtungsweise gibt es einen positiven Blickwinkel. Und ist es denn nicht immer so? Ich meine schon. Letztendlich liegt es also an einem jeden selbst, sich mit einer Sache, die er nicht kennt – in diesem Fall mit Investmentfonds – zu beschäftigen, damit man seine eigenen Erfahrungen machen kann. Denn nur dann kann man auch tatsächlich mitreden.

Investmentfonds

Also, warum nicht einfach einmal testen, wie das so ist mit diesen doch nicht so bösen Fonds. Probieren Sie es aus. Wie Sie Ihren persönlichen Test starten können, lesen Sie hier.

 

 

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Quellen: Deka, Deka-Anlegermonitor 3-2019

Bilder: pixabay.com, gratisography.com

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