Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Sicherheit im Online-Banking

Veröffentlicht am 2. September 2019

Sicherheit im Online-Banking

Online-Banking ist schnell, bequem, einfach und sicher. Gerade im Puncto Sicherheit sollten Sie sich allerdings unbedingt an ein paar einfache, aber wichtige Grundregeln halten.

 

Grundsätzliche Sicherheit des genutzten Endgeräts

Auf jedem Gerät, ob Computer oder Smartphone ist der Einsatz einer Personal Firewall sowie einer aktuellen Antiviren-Software unverzichtbar. Die meisten gängigen Betriebssysteme enthalten bereits eine Firewall, die alle ein- und ausgehenden Verbindungen prüft. Zudem sollten Sie darauf achten, immer ein aktuelles Betriebssystem sowie einen aktuellen Internet-Browser zu verwenden. Denn mit den entsprechenden Updates stopfen Entwickler regelmäßig neu entdeckte Sicherheitslücken und halten so mögliche Eindringlinge effektiv fern. Für einen optimalen Schutz sollten Sie auch Ihre Antiviren-Software regelmäßig aktualisieren. Nur so können aktuelle Viren und Trojaner gefunden werden. Am besten lassen Sie Ihr Gerät in regelmäßigen Abständen durch die Antiviren-Software überprüfen.

Verschiedene Browser

Angriffe im Vorfeld abwehren

Der beste Computer-Schutz ist allerdings machtlos, wenn Sie Kriminellen die Tür zu Ihrem PC und Ihren Daten mehr oder weniger freiwillig öffnen. Das geschieht zweifelsohne meist vollkommen unbeabsichtigt und in den meisten Fällen auch noch völlig unbemerkt. Die Versuche der Datendiebe sind dabei durchaus kreativ, dreist und immer wieder unterschiedlich.

Bitte beachten Sie dabei: Ihre Sparkasse wird Sie niemals auffordern, auf einer Internet-Seite vertrauliche Daten wie Ihre IBAN, PIN, TAN oder Ihre Kreditkartendaten einzugeben.

Phishing-Nachrichten

Besondere Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Sie einen Brief oder eine E-Mail erhalten, in der Sie aufgefordert werden Daten preiszugeben. Diese Phishing-Nachrichten stammen in den meisten Fällen vermeintlich von Ihrer Bank, einem Zahlungsdienstleister oder einem bekannten Online-Shop. Der Aufhänger ist dabei oft ein Sicherheitsproblem, das Sie unbedingt und dringend beheben müssen. Tatsächlich steckt aber nicht der von Ihnen vermutete Absender hinter der Nachricht, sondern ein Betrüger. Er versucht so seine Opfer auf gefälschte Websites zu locken, auf denen Sie dann aufgefordert werden, Passwörter und andere vertrauliche Daten preiszugeben. Reagieren Sie auf solche E-Mails am besten überhaupt nicht und geben Sie auf keinen Fall Ihre Daten auf irgendwelchen Websites ein.

Fingierte Anrufe

Aber auch fingierte Anrufe sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Dabei gibt sich der Anrufer meist als vermeintlicher Bankangestellter oder Techniker aus. Unter einem Vorwand versucht der Anrufer im Gespräch an Ihre Daten zu kommen. Mit diesen verschafft er sich dann anschließend Zugriff auf Ihr Konto.  

Schadsoftware

Wieder andere versuchen über E-Mails und darin enthaltenen Anhänge eine Schadsoftware auf Ihrem Computer zu installieren. Ist Ihnen der Absender einer E-Mail völlig unbekannt, öffnen Sie diese am besten überhaupt nicht und schon gar keine darin enthaltenen Anhänge. Aber auch hinter Bannern oder Werbeanzeigen auf seriösen Websites kann sich eine Schadsoftware verstecken und Ihren Computer infizieren. Das Gleiche gilt bei der Installation von Software – achten Sie unbedingt darauf, dafür nur vertrauenswürdige Quellen zu nutzen. Denn befindet sich ein Trojaner erst einmal auf Ihren Computer, ist es oft bereits zu spät. Denn er bereitet im Hintergrund völlig unbemerkt eine Überweisung auf das Konto der Betrüger vor, die dann statt Ihrer nächsten eigentlich geplanten Überweisung freigegeben wird.

 

Sichere Internetverbindung

Mit einer sicheren Internetverbindung stellt Ihre Sparkasse sicher, dass Ihre Daten beim Online-Banking verschlüsselt werden. Das geschieht völlig automatisch per SSL-Standard. Die Verschlüsselung erkennen Sie an dem kleinen Vorhängeschloss, das in der Adresszeile des Browsers eingeblendet wird. Zudem beginnt eine solche Internetadresse mit „https://“ statt wie sonst mit „http://“. Aktuelle Versionen von Internetbrowsern unterstützen zudem bereits EV-SSL-Zertifikate. Dabei verfärbt sich beim Aufruf einer Internetseite die Adresszeile entsprechend. Sichere Verbindungen werden in grün dargestellt, rot die als nicht sicher eingestuften Seiten. Zudem sollten Sie keine öffentlich zugänglichen, ungesicherten WLAN-Netzwerke für Ihr Online-Banking nutzen. Denn über solche Hotspots können Ihre Daten relativ leicht von Betrügern und Kriminellen ausspioniert werden.

Sichere Internetverbindung

Passwort-Schutz

Wählen Sie ein besonders sicheres Passwort für Ihren Online-Banking Zugang. Verzichten Sie dabei auf einfache Zahlen- oder Buchstabenkombinationen, wie Ihren Vornamen und Ihr Geburtsdatum. Versuchen Sie es stattdessen lieber mit einer Abkürzung eines kompletten Satzes oder einer Redewendung. Oder noch besser, Sie denken sich ein ganz neues Passwort aus. Dabei sollten Sie allerdings folgendes beachten: mindestens acht Zeichen, mit Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Zudem sollten das Passwort für Ihren Online-Zugang einmalig sein. Verwenden Sie dieses also für keine anderen Websites und Zugangskennungen.

 

Transaktionsnummern bieten zusätzliche Sicherheit

Um Überweisungen oder andere Aufträge online durchzuführen benötigen Sie zur Freigabe jeweils eine sogenannte Transaktionsnummer, kurz TAN. Dabei stehen Ihnen zwei verschiedene  Sicherungsverfahren zur Verfügung:

    • chipTAN

Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für das Banking am Computer oder Laptop, funktioniert aber selbstverständlich auch auf dem Smartphone oder Tablet. Voraussetzung für das chip-TAN-Verfahren ist lediglich eine Sparkassen-Card (Debitkarte) sowie ein kleines zusätzliches Gerät, der TAN-Generator. Nach jedem online erstellten Auftrag erscheint bei diesem Verfahren eine kleine animierte Grafik auf dem Bild­schirm. Um die Auftrags­daten an den Generator zu übertragen, schieben Sie ganz einfach die Sparkassen-Card in den TAN-Generator und halten diesen vor die Grafik. Nach erfolgreicher Übertragung der Daten sollten Sie unbedingt noch einmal alles überprüfen. Sind alle Angaben auf dem Display korrekt, einfach bestätigen und abschließend die erstellte TAN eingeben. Schon ist der Auftrag freigegeben. Hier können Sie den TAN-Generator ganz einfach direkt online bestellen.

ChipTAN-Verfahren
    • pushTAN

Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für das mobile Banking am Smartphone oder Tablet, funktioniert aber selbstverständlich auch auf dem Computer oder Laptop. Die Voraussetzung für das push-TAN-Verfahren ist lediglich das Installieren der entsprechenden App auf dem Smartphone oder Tablet. Nach jedem online erstellten Auftrag öffnen Sie bei diesem Verfahren  die pushTAN-App und melden sich dort mit Ihrem Passwort oder mittels TouchID an. Anschließend müssen Sie nur noch überprüfen, ob die Daten in der App mit Ihrem Auftrag übereinstimmen und diesen anschließend wie gewohnt mit der angezeigten TAN freigeben.

pushTAN Verfahren

 

Beachten Sie diese einfachen Regeln, schützen Sie sich und Ihr Konto effektiv vor Betrügern und Datendieben. Und mit Ihrem Online-Zugang können Sie Ihre Finanzen ganz einfach, schnell und unkompliziert verwalten. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

 

Lesen Sie zum Thema Sicherheit im Internet auch die Beiträge „Lassen Sie sich nicht benutzen!“ und „Darauf sollten Sie beim Online-Shopping achten„.

 

Gleich zum Themendienst anmelden und künftig keinen Beitrag verpassen.

Schauen Sie auch in die Rubriken: BerufWohnen – Freizeit – Familie

 

Quelle: finanztip.de, Online-Banking-Booklet der Sparkasse Freising, pixabay.com, Deutscher Sparkassenverlag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.