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Wearables – kleine Helfer für Fitness und Gesundheit

veröffentlicht am 1. August 2019

Wearables – kleine Helfer für Fitness und Gesundheit

Die meisten kennen sie als Fitnessuhr oder als Armband – sogenannte Wearables. Es gibt sie aber auch als Brille, Socken und sogar unsichtbar in die Kleidung integriert. Der Sinn und Zweck der kleinen vernetzten Computer ist jedoch immer derselbe. Sie sammeln unterschiedlichste Informationen über den Träger und sollen ihn so in seinem Alltag, beim Sport oder im medizinischen Bereich unterstützten.

 

Eine Erfolgsgeschichte – Dank Wearables

An der Isar entlang joggen. Im Pullinger Weiher oder im Freisinger Schwimmbad „Fresch“ vor der Arbeit ein paar Runden schwimmen. Und am Wochenende eine ausgiebige Radtour durch die Hallertau. Sportlich war Markus schon immer. Für ihn war das seit jeher der ideale Ausgleich zu seinem Bürojob. Dass er jetzt ein durchaus erfolgreicher Hobby-Triathlet ist, war allerdings eher ein Zufall. Alles hatte damals damit angefangen, dass ihm ein guter Freund ganz begeistert von seiner neuen Fitnessuhr erzählte. „Damit kann ich nicht nur die Strecken genau nachverfolgen, die Uhr liefert mir außerdem viele weitere nützliche Infos wie Puls, Höhenmeter, Pace und Intensität meines Trainings. Und wasserdicht ist sie auch noch. So kann ich sogar nach dem Schwimmen meine Werte auf meinem Smartphone ansehen und mit früheren Aktivitäten vergleichen. Wirklich super!“. Angesteckt von der Euphorie seines Kumpels hat sich Markus vor mittlerweile drei Jahren seine erste Fitnessuhr gekauft. Seitdem hat er bereits diverse Modelle und Marken ausprobiert, bis er letztendlich die für sich Passende gefunden hatte. Begeistert von den neuen Möglichkeiten und vom persönlichen Ehrgeiz gepackt haben sich seine Zeiten seitdem enorm gesteigert.

Glücklicher Zufall 

Bei einem seiner zahlreichen Besuche im Freisinger Schwimmbad wurde dann der Trainer des lokalen Triathlon-Teams auf ihn aufmerksam und sprach Markus kurzerhand an. Seitdem trainiert er nicht nur für sich privat, sondern im Verein. Mit eigens für ihn ausgearbeiteten Trainingsplänen in Verbindung mit der stetigen Analyse der gesammelten Werte sowie der persönlichen Betreuung durch den Trainerstab ist Markus mittlerweile fester Bestandteil im Herrenteam des Leichtathletikvereins geworden.

Fitness-Uhr

 

Der Trend geht heute stark zum Sport mit Hilfsmitteln

In Deutschland verfügt bereits ein Großteil der Freizeitsportler über einen digitalen Fitnesspartner – als App auf dem Smartphone, als Fitnessarmband oder als Fitnessuhr. Alleine in Deutschland werden pro Jahr geschätzte 1,7 Millionen Smartwatches und Fitness-Tracker verkauft. Wer sich für den Kauf eines Wearables im Bereich Fitness entscheidet, möchte in erster Linie seine sportlichen Aktivitäten kontrollieren und dokumentieren. Die meisten Fitness-Tracker messen aber auch, wie aktiv der Träger seinen Alltag gestaltet. Fast schon zum Standardrepertoire gehört dabei das Erfassen von Schritten, Etagen oder Aktivitätsminuten. Der kleine Helfer am Handgelenk dient dementsprechend als Motivationshilfe, sich mehr zu bewegen und sein Leben aktiver und gesünder zu gestalten. Viele Apps bieten zudem die Möglichkeit, sich mit Freunden und Bekannten zu vernetzen und kleine Wettbewerbe auszutragen. Meist erhalten die Gewinner einer solchen Challenge eine virtuelle Auszeichnung oder einen Pokal. Als Gewinner aus dem Wettbewerb hervorzugehen, motiviert selbstverständlich zusätzlich. Und Bewegung soll ja in erster Linie Spaß bringen.

Infografik: So nutzen Deutsche ihre Fitness-Tracker | Statista

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Wearables – nützliche, kleine Helfer für Gesundheit und Medizin

Schlafanalyse

Neben zahlreichen Fitnessfunktionen bieten viele Wearables zudem die Möglichkeit, den eigenen Schlaf zu kontrollieren. Dafür sammeln die eingebauten Bewegungs- und Pulssensoren über Nacht diverse Daten. Miteinander kombiniert geben diese anschließend Auskunft über den Schlafrhythmus. Aus der Schlafanalyse ist dann die Dauer der jeweiligen Schlafphasen, sprich Leichtschlaf-, Tiefschlaf- und REM (rapid eye movement)-Phase, ersichtlich. Bei guten Schläfern wiederholt sich dieser Zyklus meist mehrmals pro Nacht. Die richtige Mischung der Schlafphasen entscheidet dann darüber, ob unser Schlaf wirklich erholsam ist und wir am nächsten Morgen ausgeschlafen und fit in den Tag starten. Nicht alle Wearables sind jedoch in der Lage, den Schlafrhythmus zu messen. Und bei geeigneten Geräten stimmen die Werte nicht immer zu einhundert Prozent. Wer sich für eine wirklich exakte Erfassung seiner Schlafphasen interessiert, kann sich direkt an ein sogenanntes Schlaflabor wenden. Wearables eröffnen gesundheitlich und medizinisch gesehen jedoch noch ganz andere, für viele geradezu revolutionäre, Möglichkeiten.

Rundumversorgung für Diabetiker

Für alle Diabetiker gibt es dieses innovative Angebot bereits, mit der mySugr-App. Das gleichnamige Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit der Versicherungskammer Bayern ein innovatives Angebot entwickelt. Denn die App kann das Leben von Diabetikern bereits heute deutlich vereinfachen. Sie liefert nicht nur detaillierte und übersichtliche Blutzucker-Reports, mit dem dazu passenden Blutzuckermessgerät werden die Werte sogar automatisch übertragen. Außerdem ermittelt die App den jeweils individuellen Verbrauch an Teststreifen und bestellt bei Bedarf automatisch nach.

 

Ein kleiner Blick in die Zukunft

Apps, wie mySugr, sind laut Vision der Forscher erst der Anfang. Ihrer Meinung nach werden Wearables zukünftig permanent den gesundheitlichen Zustand der Menschen überwachen. So könnten sie nicht nur im Notfall, wie bei einem Atemstillstand oder einer Herzrhythmusstörung, Alarm schlagen, sondern vor allem zum wichtigen und unverzichtbaren Berater und Informant für Ärzte werden. Damit wären künftig nicht nur bessere Präventionsmaßnahmen möglich, sondern vor allem auch schnellere Diagnosen sowie bessere und gezieltere Therapien.

 

Am Ende bleiben aber nicht nur Vorteile

Allerdings gibt es zum Thema Wearables durchaus auch kritische Stimmen. So fehlen vor allem bislang Studien darüber, ob die kleinen Geräte tatsächlich helfen gesünder und somit länger zu leben.

Außerdem befürchten Experten, dass durch Wearables bei vielen mehr und mehr das Gefühl für den eigenen Körper verloren geht. Sie sind regelrecht getrieben und fixiert auf das Hightech-Gerät. Dabei sendet unser Körper gerade in Bezug auf Ernährung und Fitness durchaus sehr deutliche Signale. Dafür müssen wir allerdings regelmäßig in uns hineinhören und entsprechend sensibel und empfänglich für diese Signale sein. Die Expertenempfehlung lautet daher: Das richtige Verhältnis von eigener Körperwahrnehmung und Wearable. Das unterstützt den Köper ideal in dem, was ihm guttut und was wir in Zukunft lieber vermeiden sollten.

Und dann ist da noch das Thema Datensicherheit. Deutsche Datenschutzbehörden stellen Fitness-Trackern, Smartwatches und den damit verbundenen Apps bislang eher schlechte Noten aus. Denn sie sammeln und übermitteln eine Vielzahl an Daten, wobei sich der Zweck nicht immer zwingend erschließen lässt. Außerdem erlauben die Apps in den wenigstens Fällen, die Art und Menge der übertragenen Daten zu kontrollieren bzw. einzuschränken. Ebenso besteht grundsätzlich keine Möglichkeit die App ausschließlich offline zu verwenden. Denn das Interesse an den gesammelten Gesundheitsdaten ist enorm. Sowohl beim Hersteller als auch bei Forschungsinstituten, Krankenkassen oder Versicherern. In Deutschland und Europa sind der Nutzung der Daten zum Glück gesetzliche Grenzen gesetzt. In den USA dagegen gibt es bereits Ver­sicherer, bei denen nur noch die Kunden eine Lebensversicherung erhalten, die der Übermittlung der Daten ihres Fitness-Trackers zustimmen.

 

Fazit

Trotz aller technischen Innovationen und Hilfsmittel ist und bleibt ein gesunder Lebensstil sowie regelmäßige Arztbesuche mit den entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen das Allerwichtigste. Und mit der richtigen Zusatzabsicherung können Sie die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen sogar unabhängig von Ihrem Alter in Anspruch nehmen.

 

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Quellen: pixabay.de, statista.com, stock.adobe.com, apotheken-umschau.de, 7jahrelaenger.de, internetworld.de

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