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Smarter Einbruchschutz

Veröffentlicht am 1. Juli 2019

Smarter Einbruchschutz

Früher hat der Wachhund Alarm geschlagen – heute übernehmen das Sensoren, Kameras und Alarmanlagen. Denn auch der Einbruchschutz wird immer smarter.

 

Sicherheitsexperten und Polizei sind sich einig: Wer sein Zuhause effektiv vor Einbrechern schützen will, kommt um bauliche Maßnahmen nicht herum. Ziel davon ist es, Einbrechern den Einstieg ins Haus oder die Wohnung so schwer wie möglich zu machen. Denn dauert der Zutritt länger als drei Minuten suchen die meisten Einbrecher das Weite. Mechanische Sicherung ist daher die Grundlage für effektiven Einbruchschutz und eine smarte Einbruchsicherung die perfekte Ergänzung dazu.

 

Smarte Sicherheitstechnik immer gefragter

Immer mehr Menschen schützen Ihr Zuhause mit Kameras, Sensoren und dem dazu gehörigen System. Das zeigen auch die jährlich steigenden Umsatzzahlen. Grund dafür, nicht nur Hausbesitzer, sondern vor allem auch immer mehr Mieter entscheiden sich für diesen Schutz. Denn von den zahlreichen Vorteilen die Smart-Home-Lösungen bieten, wird mehrheitlich der Schutz vor Einbrechern als Hauptgrund für die Anschaffung genannt. Sogar vor Energieersparnis und Komfort. Zudem lassen sich die technischen Geräte im Gegensatz zu baulichen Maßnahmen relativ einfach und schnell abbauen und bei einem Umzug mitnehmen.

Infografik: Smarte Sicherheitstechnik wird immer stärker nachgefragt | Statista

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Sinnvolle Einsatzbereiche

Die Vielfalt an Produkte und Anwendungsmöglichkeiten von Smart-Home-Systemen auf dem Markt ist nahezu unerschöpflich. Die Polizei empfiehlt in Sachen Einbruchschutz zwei Bereiche, die wirklich sinnvoll sind:

  • Zum Ersten die Simulation von Anwesenheit im Haus. Durch die Steuerung von Licht, Rollläden oder Musik und Fernseher wird der Eindruck erweckt, es befände sich jemand im Haus. Dank Smart-Home-System und Smartphone ist das ganz einfach und bequem auch von unterwegs möglich.
  • Zum Zweiten als wertvolle Informationsquelle. So meldet es Auffälligkeiten sofort und unmittelbar und bietet im Fall eines Alarms die Möglichkeit zur Überprüfung. Mithilfe von installierten Kameras ist das selbst aus dem Büro oder im Urlaub möglich.

 

Möglichkeiten zum smarten Einbruchschutz

Rollläden und Licht

Per Smartphone lassen sich Rollläden und Beleuchtung ganz einfach und bequem von unterwegs oder aus dem Urlaub steuern.

Die smarte Lichtsteuerung kann meist ohne große Baumaßnahmen und problemlos auch von Smart-Home Neulingen installiert werden. Vernünftige Einsteigerpakete aus Gateway (dem Steuerelement) und dazu passenden LED-Glühlampen sind bereits ab 100 Euro erhältlich. Gesteuert wird die smarte Beleuchtung dann per mobilen Buttons oder Dimmschaltern, per App oder bei einigen Modellen sogar per Sprachbefehl oder Bewegung. Ganz unterschiedlich ist es dagegen bei Rollläden. Sind bereits elektrische Rollläden installiert, kostet das notwendige zwischengeschaltete Relais nur 15 bis 20 Euro. Ist allerdings die Nachrüstung mit elektrischen Rollläden notwendig, fällt eine deutlich höhere Investition an. Pro Fenster ist dann mit etwa 200-250 Euro zu rechnen.

Steckdosen

Mit smarten Steckdosen lassen sich zahlreiche Haushaltsgeräte sowie Stehlampen oder die Gartenbeleuchtung bequem per Smartphone oder Tablet steuern. Sie funktionieren wie eine Art Adapter, der die Stromzufuhr regelt. Günstigste Modelle sind dabei bereits ab 15 bis 20 Euro erhältlich.

Sensoren an Fenstern und Türen

Mithilfe der Sensoren lässt sich jederzeit überprüfen, ob eine Tür oder ein Fenster geöffnet oder geschlossen ist. Ändert sich der Status, informiert eine Push-Nachricht auf dem Smartphone sofort darüber. Mit 25 bis 30 Euro sind auch diese Sensoren relativ preiswert.

Smarter Einbruchschutz mit Überwachungskamera
Kameras

Smarte Überwachungskameras gibt es sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich. Die Meisten sind mit dem WLAN verbunden und somit bequem per Smartphone zu steuern. Viele Kameras verfügen zudem über Bewegungsmelder, Gesichtserkennung oder automatischer Datensicherung in eine Cloud. Einfache Modelle sind sogar bereits ab 150 Euro erhältlich.

Alarmanlage

Komplette Smart Home Alarmanlagen werden von zahlreiche Hersteller angeboten. Das System besteht zumeist aus Bewegungsmeldern, Fenster- und Türsensoren, einer Alarmsirene mit integriertem Lichtsignal sowie einigen Überwachungskameras. Wird eine Unregelmäßigkeit festgestellt oder eine Gefahr gemeldet, aktivieren sich die Komponenten gegenseitig und führen anschließend die vorab definierten Aktionen aus. Die Alarmierung des Hausbesitzers erfolgt je nach Programmierung per Anruf, SMS oder Push-Nachricht. Via Live-Schaltung zur entsprechenden Überwachungskamera kann anschließend die Ursache für den Alarm überprüft werden. Liegt ein Fehlalarm vor, kann alles per App wieder deaktiviert werden. Eine umfangreiche Komplettausstattung kostet etwa 5.000 Euro. Abgespeckte Einsteigermodelle sind bereits ab 250 Euro erhältlich.

 

Sicherung unerlässlich

Entscheiden Sie sich für den smarten Schutz Ihres Zuhauses, sollten Sie es unbedingt mit einem besonders sicheren Passwort schützen. Denn dringen Hacker in Ihr Smart-Home-System ein, können sie Ihr Heim bequem ausspionieren und den Einbruchschutz ganz einfach deaktivieren. Zudem sollte das Passwort zur Sicherheit in unregelmäßigen Abständen geändert werden.

 

Ein Bespiel für smarten Einbruchschutz

Sie sitzen im Büro, plötzlich klingelt Ihr Handy. Es meldet: Einbruchalarm. Die Sensoren an einem der Erdgeschossfenster schlagen Alarm. Mithilfe Ihrer Smartphone-App und der im Haus installierten Kamera werfen Sie einen Blick ins Wohnzimmer. Es ist nichts zu sehen. Wohl ein Fehlalarm… Sicherheitshalber checken Sie aber auch die restlichen Kameras. Und tatsächlich – im Schlafzimmer steht ein Einbrecher und stellt genau in diesem Moment den kompletten Raum auf den Kopf. Sofort alarmieren Sie die Polizei und können anschließend auf dem Smartphone live miterleben, wie der Einbrecher auf frischer Tat gefasst wird. Und das alles Dank intelligentem Einbruchschutz.

 

Lesen Sie zu diesem Thema auch die Beiträge „Das richtige Verhalten nach einem Einbruch“ und „ Verblüffende Fakten zum Thema Einbruch“ 

 

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Quellen: vkb.de, gdv.de, statista.com, pixabay.com

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