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Elektroroller – unter Strom in den Frühling

Veröffentlicht am 4. März 2019

Elektroroller – unter Strom in den Frühling

Elektroroller liegen voll im Trend. Sie sind leise, umweltfreundlich und obendrein ziemlich sparsam. Hier erfahren Sie kurz zusammengefasst alles Wichtige zum jüngsten Neuzugang im Straßenverkehr.

 

Die wichtigste Frage zuerst: Was ist ein Elektromotorroller überhaupt? Der Begriff Elektroroller oder E-Roller bezeichnet einen Motorroller mit elektrischem Antrieb anstatt eines Verbrennungsmotors. Die Energieversorgung erfolgt dabei über eine Traktionsbatterie bzw. einen Akku.

 

Vorteile

E-Roller punkten mit zahlreichen Vorteilen, die Sie in Großstädten oder auf Kurzstrecken am Besten entfalten können. So verbraucht er im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren deutlich weniger Energie, ist angenehm leise und stößt keinerlei Abgase aus. Zudem ist die Wartung deutlich weniger aufwendig. Viele Verschleißteile wie Kupplung und Getriebe entfallen komplett und damit sind bis zu 90mal weniger Teile verbaut. Das macht den Elektroantrieb im Gegensatz zum Verbrennungsmotor geradezu prädestiniert für die Kurzstreckennutzung. In der Anschaffung ist er zwar etwas teurer als herkömmliche Roller, was den Verbrauch betrifft jedoch deutlich günstiger. Auf 100 Kilometer verbraucht er durchschnittlich zwischen 50 Cent und 1,00 Euro.

Zwei junge Frauen auf einem Elektroroller
Akkuladung

Die meisten Modelle verfügen über eine Reichweite von 50 bis maximal 100 Kilometern und eine Ladekapazität von 1,5 bis 5 kWh. Das Aufladen des Akkus ist grundsätzlich über jede handelsübliche 220-230V Haushaltssteckdose möglich. Spezielle Stromtankstellen sind beim E-Roller im Gegensatz zu Elektroautos also nicht notwendig. Die Ladezeit variiert je nach Modell zwischen 2,5 bis acht Stunden. Über ein Schnellladegerät oder eine 380V Steckdose kann die Ladezeit zudem nochmal deutlich verkürzt werden. Einige Modelle führen beim Bremsen oder im Leerlauf sogar wieder Energie zurück in die Batterie.

 

Führerschein

Für alle E-Roller bis zu maximal 25 km/h ist eine Mofa Prüfbescheinigung notwendig. Diese können Jugendliche bereits ab 15 Jahre erwerben. Für alle Roller bis 45 km/h ist ein Führerschein der Klasse AM notwendig. Bei diesem ist ein Mindestalter von 16 Jahren Voraussetzung. Diese beiden Varianten des E-Rollers können selbstverständlich auch mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden. Für alle Krafträder mit höherer Geschwindigkeit ist ein Führerschein der Klasse A1, A2 oder A erforderlich. Demnach sind die Bestimmungen für elektronisch betriebene Roller identisch zu denen mit Verbrennungsmotor.

 

Hersteller und Modelle

Wer sich einen Elektro-Roller kaufen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Zahlreiche Hersteller warten mit den unterschiedlichsten Modellen auf. Unterschiede gibt es dabei nicht nur in Leistung, Reichweite, Ladezeit und Höchstgeschwindigkeit, sondern vor allem auch in der Bauart. Wer sich einen E-Roller kaufen möchte, sollte sich daher am Besten im Vorfeld unterschiedliche Testberichte durchlesen und die Preise vergleichen. Elektroroller werden derzeit von den Marken Futura, Nova Motors, SXT-Scooters, Niu, emco elektroroller GmbH oder Unu Motors angeboten. Aber auch BMW, Piaggio und Peugeot haben bereits E-Roller im Angebot. Dies ist allerdings nur eine kleine Auswahl der derzeit gängigsten Hersteller, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und keinerlei Wertung enthält.

 

Kaufmöglichkeiten

Elektroroller können Sie bequem und einfach online bestellen, entweder direkt beim Hersteller oder alternativ auch bei vielen bekannten Onlinehändlern. So kommt Ihr E-Roller direkt zu Ihnen nach Hause. Viele Marken verfügen zudem über ein gut ausgebautes Netz an Werkstätten und bieten eine Gewährleistung von über zwei Jahren.

 

Versicherung

Am 1. März beginnt jedes Jahr die neue Saison für alle Moped-, Mofa- und Rollerfahrer. Elektroroller sind zwar von der Kfz-Steuer befreit, müssen aber für die Teilnahme am Straßenverkehr versichert werden. Wichtig dabei: Beantragen Sie Ihr Versicherungskennzeichen rechtzeitig! Das ist jetzt ganz einfach und bequem online möglich. Und das Beste daran – Ihr neues Kennzeichen kommt direkt zu Ihnen nach Hause und Sie können sofort durchstarten. Gute Fahrt!

 

Gut zu wissen

E-Scooter, E-Boards und Hoverboards sollen demnächst auch in Deutschland im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat die Freigabe bereits autorisiert. Die sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung soll noch in Frühjahr 2019 dem Bundesrat weitergeleitet werden.

 

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Quellen: e-roller.com, emobilitaetblog.de

Bildquellen: unumotors.com, emco-elektroroller.de

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