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Wichtiges von der Schwangerschaft bis zur Geburt

Veröffentlicht am 1. Februar 2019

Wichtiges von der Schwangerschaft bis zur Geburt

Die Zeit zwischen positivem Schwangerschaftstest und der Geburt des Babys vergeht meist viel zu schnell. Und dabei gibt es für die werdenden Eltern noch so viel zu erledigen…

 

Besuche beim ArztUltraschallbild nach Untersuchung beim Arzt

Während der Schwangerschaft unterziehen sich werdende Mütter einer Vielzahl an Untersuchungen. Für diese sind schwangere Mitarbeiterinnen grundsätzlich vom Arbeitgeber freizustellen und müssen die verlorene Arbeitszeit nicht nacharbeiten. Ihr Arbeitgeber kann Sie jedoch auffordern, die Untersuchungen in Ihre Freizeit zu legen, gerade bei gleitender Arbeitszeit. Grundsätzlich ist die ärztliche Betreuung von Schwangeren während der Schwangerschaft und nach der Entbindung in den Mutterschaftsrichtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses geregelt. Vorrangiges Ziel der ärztlichen Schwangerenvorsorge ist demnach die Überwachung des Gesundheitszustands von Mutter und Kind sowie die frühzeitige Erkennung von Risikoschwangerschaften und Risikogeburten und deren Behandlung. Den ersten Arztbesuch sollten Sie bereits in der fünften bis siebten Schwangerschaftswoche planen. Bei diesem Termin überprüft Ihr Arzt dann mittels Ultraschall die bestehende Schwangerschaft und checkt Sie gründlich auf eventuell bestehende Risiken durch. Zudem erhalten Sie nützliche Tipps zur Ernährung während der Schwangerschaft und auf was Sie während der nächsten Wochen und Monate achten und verzichten sollten. Nutzen Sie das persönliche Gespräch und stellen Sie alle für Sie wichtigen Fragen. Ihr Arzt beantwortet Ihnen diese sicherlich gerne. Während der gesamten Schwangerschaft sind dann etwa zehn Vorsorgetermine vorgesehen. Diese finden anfangs alle vier Wochen, später dann alle vierzehn Tage statt. Dabei werden unterschiedlichste Untersuchungen und Tests durchgeführt. Diese richten sich unter anderem nach Zustand, Befinden und persönlichem Wunsch der werdenden Mutter sowie dem Ungeborenen.

 

Arbeitgeber informieren

Ein fester Zeitpunkt, zu dem Sie Ihren Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren sollten, gibt es nicht. All zu lange sollten Sie nach dem Bekanntwerden allerdings nicht warten. Einerseits wird es Ihnen Ihr Chef danken, denn so kann er sich frühzeitig um die Nachfolge kümmern, andererseits tritt der spezielle Schutz nach dem Mutterschutzgesetz erst mit der schriftlichen Information Ihres Arbeitgebers in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt kann auch ein generelles Beschäftigungsverbot in Kraft treten oder ein individuelles Beschäftigungsverbot vom Arzt attestiert werden. Zudem sollten Sie sich bereits frühzeitig um Ihren noch bestehenden Urlaubsanspruch und Ihre Überstunden kümmern. Sie können Ihren Resturlaub noch vor Beginn des Mutterschutzes nehmen oder diesen bis nach der Schutzfrist und sogar bis nach der Elternzeit mitnehmen. Denn Urlaubstage verfallen nicht und müssen auch nicht innerhalb einer bestimmten Frist, z. B. drei Monate nach Wiederaufnahme Ihrer Tätigkeit, genommen werden. Außerdem besteht während der Schwangerschaft sowie bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ein besonderer Kündigungsschutz. Bis auf wenige Ausnahmen ist eine Kündigung durch Ihren Arbeitgeber während dieser Zeit unzulässig.

Im Bewerbungsgespräch muss eine Schwangerschaft generell nicht mitgeteilt werden. Denn die Frage des künftigen Arbeitgebers nach einer Schwangerschaft ist rechtlich unzulässig und muss nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden.

 

Hebamme suchen

Gerade mit der Suche nach der für Sie passenden Hebamme können Sie nicht früh genug beginnen. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl ist das Bauchgefühl. Denn gerade der Kontakt zu Ihrer Hebamme ist während der Schwangerschaft und der ersten Zeit nach der Geburt sehr eng und intensiv. Daher sollten Sie sich bei ihr zu 100% wohlfühlen. Entweder Sie gehen selbst auf die Suche oder Sie erkundigen sich in Ihrer Klinik nach einer Hebamme. Gerade bei der Vor- und Nachsorge hält eine Hebamme viele wichtige Tipps und Tricks für Sie und Ihr Kind bereit.

 

Anmeldung zum Geburtsvorbereitungskurs und in der Klinik

Informieren Sie sich bereits frühzeitig über in Ihrer Nähe stattfindende Geburtsvorbereitungskurse, denn diese sind oft heiß begehrt. Sie sind zwar keine Pflicht, bieten aber eine ideale Plattform, um sich mit anderen werdenden Müttern auszutauschen. Zudem können Sie aufkommende Fragen sofort mit Ihrer Kursleiterin klären.

Geburtsvorbereitungskurs

Machen Sie sich auch rechtzeitig Gedanken darüber, wo Sie Ihr Kind zur Welt bringen möchten. Die meisten Kliniken und Geburtshäuser bieten Informationsabende an, bei denen Sie den Kreißsaal besichtigen und außerdem alle Ihre Fragen stellen können. Haben Sie sich entschieden, sollte die Anmeldung im Krankenhaus spätestens zwischen der 32. und der 36. Schwangerschaftswoche erfolgen. Im Geburtshaus sollten Sie sogar drei Monate Vorlauf einplanen. Möchten Sie Ihr Baby lieber zu Hause zur Welt bringen, sollten Sie bereits frühzeitig Kontakt zu einer erfahrenen Hebamme aufnehmen, die Hausgeburten durchführt. Das kommt allerdings nur für problemlos verlaufende Schwangerschaften in Fragen, bei denen keine Komplikationen während der Geburt zu erwarten sind.

 

Mutterschaftsgeld beantragen

Sind Sie vor der Entbindung in einem Arbeitsverhältnis und in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, erhalten Sie von Ihrer Krankenversicherung Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 13 Euro pro Tag sowie einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Insgesamt entspricht das etwa dem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei Monate. Für alle Mütter, die zu Beginn des Mutterschutzes nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und gesetzlich krankenversichert sind, gelten hingegen abweichende Regelungen. Grundsätzlich gilt aber immer: Das Mutterschaftsgeld wird nicht automatisch überwiesen, Sie müssen es beantragen. Sieben Wochen vor dem Geburtstermin sollten Sie sich daher ein sogenanntes „Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung“ von Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme ausstellen lassen. Dieses reichen Sie dann, ergänzt mit Ihren persönlichen Angaben, bei Ihrem Arbeitgeber sowie Ihrer Krankenkasse oder alternativ beim Bundesversicherungsamt ein. Den Antrag beim Bundesversicherungsamt können Sie sowohl online als auch in Papierform ausfüllen und einreichen. So beantragen Sie das Mutterschaftsgeld sowie den Arbeitgeberzuschuss rechtzeitig und die Auszahlung klappt ohne Zeitverlust.

Kalender und Notebook zur fristgerechten Beantragung aller Unterlagen und Gelder

 

Eintritt in die Mutterschutzfrist

Die Mutterschutzfrist beginnt sechs Wochen vor der Geburt und endet normalerweise acht Wochen danach. Während dieser Zeit müssen Sie nicht arbeiten, außer Sie möchten das. Dann können Sie bis zur Geburt weiterarbeiten. Nach der Geburt dürfen Sie dagegen keinesfalls arbeiten, dann herrscht ein absolutes Beschäftigungsverbot.

 

Diverse Anträge stellen

Will der werdende Vater Elternzeit nehmen, muss er den Antrag spätestens sieben Wochen vor deren Beginn stellen. Erkundigen Sie sich zudem rechtzeitig bei Ihrer Krankenkasse, wie Ihr Kind in Zukunft versichert ist. Gerade unverheiratete Eltern sollten Sie sich frühzeitig darum kümmern, bei welchem Elternteil das Kind in Zukunft familienversichert ist. Zudem empfiehlt es sich für alle unverheirateten Eltern, die Anerkennung der Vaterschaft sowie falls gewünscht das gemeinsame Sorgerecht rechtzeitig zu beantragen.

 

Die letzten Vorbereitungen vor der Geburt

Am Besten, Sie packen bereits frühzeitig Ihre Kliniktasche mit Kleidung für sich und Ihr Baby sowie allen wichtigen Dokumenten zusammen. Denn wenn die Wehen einsetzen, bleibt keine Zeit, das Haus nach der Zahnbürste oder dem Schlafanzug abzusuchen. Spätestens jetzt sollten Sie auch den Wickeltisch und das Kinderbettchen für den Nachwuchs aufbauen. Einen Kinderwagen und eine Babyschale fürs Auto sollten Sie ebenso bereits gekauft haben wie den Schrank im Kinderzimmer mit ausreichend Kleidung, Mützen, Söckchen und Spucktüchern bestückt. Außerdem ist es ratsam bereits vor der Geburt eine Grundausstattung an Windeln und Feuchttüchern, einen Windeleimer, eine Babybadewanne, ein Badethermometer, eine Spieluhr und das spätere Lieblingskuscheltier für Ihr Kind zu besorgen. Gerne sind wir auch in dieser Lebenssituation für Sie da und greifen Ihnen bei der Erstausstattung finanziell unter die Arme.

Babyzimmer

 

Lesen Sie zu diesem Thema auch „Schwanger? Schwanger!“ und „Dos und Don´ts in der Schwangerschaft

 

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Quellen: baby-und-familie.de, bmfsfj.de, elterngeld.de, eltern.de, pixabay.com/de, stock.adobe.com/de, www.bundesversicherungsamt.de

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