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Verblüffende Fakten zum Thema Einbruch

Verblüffende Fakten zum Thema Einbruch

Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten beiden Jahren zwar etwas gesunken, bewegt sich aber immer noch auf recht hohem Niveau. Dabei könnten rund 40 % der Einbrüche mit relativ geringem Aufwand verhindert werden. Alles rund ums Thema Einbruch erfahren Sie hier.

 

Wichtigste Fakten zum Einbruch

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, steigt bei vielen Menschen wieder die Angst vor Einbrechern. Diese Angst ist auch durchaus berechtigt. In den Wintermonaten, ganz besonders im Dezember passieren statistisch gesehen die meisten Einbrüche. Dabei schrecken die Täter allerdings keinesfalls vor dem Tageslicht zurück, wie die Infografik verdeutlicht. Insgesamt 61,5 % aller Wohnungseinbrüche werden in der Zeit von 8 bis 18 Uhr begangen. In der Dunkelheit verüben demnach nur 38,4 % der Einbrecher ihre Tat.

Infografik: Einbrecher kommen vor allem tagsüber | Statista

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Ein Einbrecher benötigt durchschnittlich nur vier bis zehn Minuten, um eine Wohnung oder ein zweistöckiges Haus nach Diebesgut zu durchsuchen. Besonders beliebt sind Schmuck und Bargeld oder alle Arten von elektronischen Geräten wie Handys, Tablets oder Laptops. Denn diese lassen sich auch im gebrauchten Zustand einfach und durchaus lukrativ verkaufen.

 

Dauerhafter Schutz vor Einbrechern

Mit diesen Tipps schützen Sie Ihr Zuhause ganz einfach vor Dieben oder machen es ihnen zumindest deutlich schwieriger in Ihr Zuhause einzudringen.

  • Schließen Sie Ihre Eingangstüre immer zweifach ab, auch wenn Sie nur kurz außer Haus sind. Einfaches Zuziehen reicht nicht aus.
  • Für alle Bewohner eines Mehrfamilienhauses: Vereinbaren Sie mit Ihren Nachbarn, dass Ihre Haustüre abgesperrt wird.
  • Lassen Sie Fenster und Terrassentüren nie gekippt, wenn Sie außer Haus gehen.
  • Verstecken Sie Ihren Eingangs- bzw. Ersatzschlüssel nicht draußen. Diebe kennen die gängigsten Verstecke und verschaffen sich so ganz einfach Zutritt zu Ihrem Haus.
  • Schließen Sie Rollläden nur nachts. Tagsüber geschlossen signalisieren sie, hier ist niemand zu Hause.
  • Pflegen Sie das Verhältnis zu Ihren Nachbarn. Eine aufmerksame Nachbarschaft ist oft Gold wert.
  • Prüfen Sie immer über die Gegensprechanlage oder den Türspion, wem Sie die Haustüre öffnen.
  • Sorgen Sie im Außenbereich durch Lampen mit Bewegungsmelder für ausreichend Licht. Automatische Beleuchtung schreckt Einbrecher bereits im Vorfeld ab.
  • Bieten Sie Dieben keine Kletterhilfen. Mit Mülltonnen, Gartenmöbel oder Leitern gelangen sie ganz leicht an höher gelegene Fenster oder auf Ihren Balkon.

 

Einbruchschutz in der Urlaubszeit

Gerade während Ihrer Abwesenheit sollten Sie das Haus oder die Wohnung ganz besonders schützen. Mit diesen wertvollen Tipps sollten bei Ihrer Rückkehr keine bösen Überraschungen zu Hause auf Sie warten.

  • Lassen Sie Ihren Briefkasten regelmäßig von Nachbarn, Freunden oder der Familie leeren. Ein überquellender Briefkasten ist für Einbrecher ein untrügliches Zeichen auf länger abwesende Bewohner.
  • Schließen Sie alle Fenster und Türen vor Reisebeginn ab.
  • Verwenden Sie blicksichere Kofferanhänger. So ist Ihre Adresse gut geschützt vor neugierigen Blicken.
  • Täuschen Sie Anwesenheit vor. Das Licht oder der Fernseher lassen sich mit Hilfe von Zeitschaltuhren prima steuern. Auch ein altes Paar Schuhe vor der Haus- oder Wohnungstüre kann Wunder wirken.
  • Elektronisches Hundegebell oder LED-Lampen, die ein Flimmern des Fernsehers simulieren machen zusätzlich einen bewohnten Eindruck.
  • Hinterlassen Sie keine Abwesenheitsnotiz auf dem Anrufbeantworter.
  • Kündigen Sie Ihren Urlaub nicht öffentlich über Social-Media an. Auch auf allgemein zugängliche Fotoposts während Ihrer Reise sollten Sie nach Möglichkeit verzichten. Einbrecher erfahren so ganz einfach, dass Sie nicht zu Hause sind.

 

Schwachstellen absichern

Durchschnittlich brauchen Einbrecher zwischen zehn bis fünfzehn Sekunden um ein Fenster oder eine Tür zu öffnen. Brauchen Sie dagegen für den Zutritt länger als drei Minuten, suchen sie sich meist ein neues Ziel. Sichern Sie die Schwachstellen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung zusätzlich ab. Über ein Drittel aller Einbrüche scheitern am Versuch ins Haus zu gelangen – es lohnt sich also durchaus!

Wo Einbrecher am Häufigsten einsteigen, ist bei Ein- und Mehrfamilienhäusern unterschiedlich:


Quelle: GDV, Einbruch-Report 2016

 

Machen Sie Ihr Zuhause einbruchsicher! Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen dabei:

Einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren

Bei diesen Türen sind die typischen Schwachstellen wie Türblatt, Zarge oder Verglasung verstärkt, um Einbrechern besser standzuhalten. Als zusätzliche Sicherung können Sie aufschraubbare Querriegelschlösser mit und ohne Sperrbügel oder Kastenriegelschlösser an Ihrer Tür anbringen. Jede Tür ist allerdings nur so sicher wie ihr Schloss. Einbruchhemmende Türschlösser mit speziellen Zylindern, Schutzbeschlägen und Schließblechen bieten Einbrechern weniger Angriffspunkte und sichern Ihr Zuhause so gegen unerwünschte Besucher.

Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren

Insbesondere im Erdgeschoss oder Souterrain sollten sie auf einbruchhemmende Fenster und Terrassentüren achten. Diese verfügen über extra stabile Rahmen, die mit mehreren Mauerankern fest mit der Wand verbunden sind, Scheiben aus Sicherheitsglas und abschließbare Griffe. Alternativ ist ein Nachrüsten mit aufschraubbaren Zusatzschlössern auch hier möglich. Widerstandsfähige Rollläden oder Fenstergitter bieten zusätzliche Sicherheit und sind gerade für Kellerfenster oder von außen leicht zu erreichende Fenster empfehlenswert.

Einbruchhemmendes Grundstück

Machen Sie Ihr Grundstück für Einbrecher möglichst unattraktiv. Ein Gartenzaun, abgeschlossene Garten- oder Hoftore oder ein Schild mit dem Hinweis „Achtung Wachhund“ können Diebe bereits im Vorfeld abschrecken. Außerdem sollten Sie für genügend Beleuchtung, möglichst mit Bewegungsmelder, sorgen.

Alarmanlage

Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sind eine gute Ergänzung zur mechanischen Sicherung. Zwar verhindern sie keinen Einbruch, können aber dabei helfen, den Täter abzuschrecken oder ihn auf frischer Tat zu erwischen. Die meisten Geräte arbeiten dabei mit Bewegungsmeldern oder Infrarot-Lichtschranken. Durch die ausgelösten Licht- und Tonsignale werden Nachbarn oder Passanten auf einen Einbruch aufmerksam und können sofort die Polizei verständigen.

Überprüfen von Besuchern

Der beste Einbruchschutz ist wertlos, wenn Sie Dieben selbst die Türe öffnen. Mit Weitwinkelspionen, Gegensprechanlagen oder einer Videoüberwachung lassen sich Besucher überprüfen, ohne die Türe zu öffnen.

Smarte Sicherheitstechnik

Einbruchschutz mit Hilfe von Smart-Home-Lösungen bietet zahlreiche Möglichkeiten. Die Steuerung von Licht, Fernseher oder Rollländen per App auf dem Smartphone täuscht Anwesenheit vor und schreckt damit Einbrecher bereits im Vorfeld ab. Außerdem können Sie Ihr Smartphone bequem mit Ihrer Einbruchmeldeanlage verbinden und werden so direkt benachrichtigt, wenn ein Alarm ausgelöst wird.

 

Einbruchschutz wird gefördert

Wer Maßnahmen zum Einbruchschutz an einem bestehenden Wohngebäude oder einer Eigentumswohnung durchführen lässt, kann dazu die Förderprodukte der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) nutzen. Je nach Höhe der Investitionskosten sind Zuschüsse von mindestens 100 Euro bis maximal 1.600 Euro möglich. Dabei sind sowohl Materialkosten wie auch Handwerkerleistungen förderfähig. Wichtig dabei: Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt und von einem Fachunternehmen des Handwerks ausgeführt werden! Detaillierte Informationen zur Förderung finden Sie direkt auf der Internetseite der KfW.

Zwei Einbrecher verschaffen sich über die Terrassentür Zutritt

 

Nach dem Einbruch

Bei Ihnen wurde eingebrochen? Wie Sie sich nach einem Einbruch richtig verhalten, können Sie hier nachlesen.

 

Zahlen und Fakten für Freising und Oberbayern

Erfreulicherweise wird in Bayern deutschlandweit am wenigsten eingebrochen. Auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord* wurden ein Drittel weniger Wohnungseinbrüche gemeldet als noch im Vorjahr. Im Landkreis Freising haben Wohnungseinbrüche allerdings trotz Informationsveranstaltungen und verstärkter Kontrollen der Polizeiinspektion Freising zugenommen. Die Zahl stieg von 38 Fällen im Jahr 2016 auf insgesamt 53 Fälle in 2017. Der gesamte Landkreis Freising (PI Freising, PI Neufahrn und PI Moosburg) verzeichnete ebenfalls einen leichten Anstieg von 78 auf 88 Fälle.

 

Sinnvolle Absicherung für den Fall eines Einbruchs

Der materielle Schaden eines Einbruchs ist über Ihre Hausratversicherung abgesichert. Den ideellen Wert gestohlener oder kaputter Gegenstände sowie das oft verloren gegangene Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden kann sie allerdings nicht ersetzen. Für wichtige und/oder wertvolle Gegenstände kann es sich durchaus lohnen, ein Schließfach anzumieten. Denn dieses bietet die Möglichkeit, dem Diebstahl Ihrer Wertgegenstände vorzubeugen. Die Sparkasse Freising bietet diesen Service an insgesamt vier Standorten. Informieren Sie sich am Besten gleich – einer davon ist ganz bestimmt auch ganz in Ihrer Nähe.

 

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* Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord ist für die zehn Landkreise Pfaffenhofen an der Ilm, Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt, Ebersberg, Erding, Freising, Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Starnberg, einschließlich der kreisfreien Stadt Ingolstadt zuständig.

Quelle: stastista.com, polizei.bayern.de, kfw.de, sparkasse.de, Deutscher Sparkassenverlag

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