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Faszination Wintersport

Faszination Wintersport

Die Bergwelt ruft zum Wintersport.

 

Millionen Begeisterte zieht es jährlich in die Berge – auf die Pisten, die Loipe oder das Eis. Neben Ski- und Snowboardfahren erfreut sich das Skitouren gehen, Schneeschuhwandern, Schlittschuhlaufen, Langlaufen und Skaten, sowie das Rodeln immer größer werdender Beliebtheit. Reiseziel Nummer eins für Deutsche Wintersportler bleibt nach wie vor unser geschätztes Nachbarland Österreich, dicht gefolgt von der Schweiz.

Damit Ihre Wintersport-Aktivitäten noch lange in guter Erinnerung bleiben, hier ein paar grundlegende Tipps:

 

Zur körperlichen Fitness

Sie ist Grundvoraussetzung für nahezu alle sportlichen Aktivitäten. Empfehlenswert ist eine Kombination aus Kraft-, Ausdauer-, sowie Koordinationstraining, um den Körper ganzheitlich und gezielt auf Belastungen vorzubereiten. Sind Sie vielbeschäftigt und haben dafür wenig Zeit, keine Sorge!  Eine effiziente Vorbereitung zum Wintersport ist bereits mit moderatem Aufwand möglich. Laut Aussagen führender Sportmediziner reicht ein Training von ca. 20 Minuten an 2 Tagen pro Woche. Aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen sollte allerdings jeder individuell so viel trainieren, wie er das für nötig hält. Wer sich dennoch unsicher ist, für den gibt es die Möglichkeit an Vorbereitungskursen, wie der „Skigymnastik“ oder an „Workouts“ teilzunehmen. Oftmals bieten die heimischen Sportvereine diese Trainings an. Gute Kondition und Koordination verringern nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern verbessern auch die Fahrtechnik.

 

Zum Aufwärmen

Viele Wintersportler unterschätzen, wie wichtig das Aufwärmen direkt vor dem Sport ist. Bereits fünf Minuten aufwärmen steigert die Reaktionsgeschwindigkeit des Nervensystems und die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels. Es erhöht die Durchblutung der beanspruchten Muskeln, reduziert die innere Reibung von Muskeln, Sehnen und Bändern und bewirkt, dass die Gelenke besser geschmiert werden. Mit nur wenigen Übungen wird so das Verletzungsrisiko halbiert. Wärmen Sie sich auf! Es ist auf alle Fälle ratsam sich vor der ersten Abfahrt, nach einer längeren Pause und bei großer Kälte auch zwischendurch aufzuwärmen.

 

Zur Ausrüstung

Es ist wichtig, je nach Aktivität die richtige Ausrüstung, beziehungsweise Ausstattung zu wählen. Sie gehört natürlich regelmäßig auf ihre Funktion und Fähigkeit geprüft. Dazu zählen auch Helme, Rücken- und Handgelenksprotektoren, sowie die richtige Kleidung. Besonders beim Skitouren gehen kann die entsprechende Ausrüstung lebensrettend sein. Beachten Sie: für Kinder und Jugendliche, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben herrscht in nahezu Gesamtösterreich bereits eine Helmpflicht. Missachtungen können mit empfindlichen Strafen belegt werden. Aber auch an Erwachsene sollte dies ein Appel sein, entsprechend sorgsam mit seiner Gesundheit umzugehen und entsprechende Schutzausrüstung zu tragen. Das Sportfachgeschäft Ihres Vertrauens berät Sie mit Sicherheit fachkundig.

 

Zum Fahrverhalten

Beim Wintersport wird das Gelände oft geteilt. Umso mehr ist ein vor- und umsichtiges Verhalten unerlässlich. Hier gilt es nicht nur, die eigenen Grenzen zu kennen, sondern auch vorausschauend das Verhalten der anderen zu erahnen. Regelmäßige Pausen erhöhen die Aufmerksamkeit und sind daher empfehlenswert. Ähnlich wie im Straßenverkehr müssen auch Wintersportler gewisse Regeln einhalten. Dazu gehört unter anderem, sich und andere nicht durch risikoreiches Fahren in Gefahr zu bringen. Hierbei existiert zudem ein Grundsatz der nicht nur im Straßenverkehr gilt: Don’t drink and drive! 

Nach Statistiken der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) verletzen sich dennoch pro Saison rund 40.000 Bundesbürger bei Wintersportaktivitäten. Bei circa 7000 Wintersportlern sind die Verletzungen derart schwer, dass eine stationäre Behandlung unumgänglich ist. Gründe hierfür gibt es einige: die stetig steigende Menschendichte auf den Pisten, einhergehend mit der zunehmend höheren Risikobereitschaft zu immer rasanter werdenden Fahrstilen. All das führt bei gleichzeitig härter werdenden Abfahrten zu einem erhöhten Verletzungsrisiko, bedingt auch durch vermehrten Kunstschneeanteil.

 

Wer übernimmt die Kosten im Falle eines Unfalls?

Haben Sie sich darüber schon mal Gedanken gemacht, wer die ärztliche Notversorgung im Ausland übernimmt? Oder, wer sich im schlimmsten Fall um den Rücktransport nach Deutschland kümmert und wer dafür aufkommt? Nein?! Eine Rettungsaktion in Skigebieten, in schwer zugänglichem Berggelände ist nicht selten auch mit einem Helikoptereinsatz verbunden. Das verschlingt schnell tausende von Euro, die nicht automatisch von Ihrer Krankenversicherung übernommen werden. Wer die oft sehr hohen Kosten übernimmt, hängt davon ab, ob der Transport als Bergung oder Rettung gilt. 

 

Einsatz der Bergrettung

Die Kosten für eine Rettung übernehmen normalerweise die Krankenkassen. Denn bei einer Rettung ist der Verunglückte so schwer verletzt, dass ein Transport über die Piste oder auf der Straße eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bedeuten könnte und daher der Helikopter notwendig ist.  Anders verhält es sich bei einer Bergung. In diesem Fall ist der Transport mit einem Hubschrauber notwendig, weil der Verunglückte beispielsweise in schwer zugänglichem Gelände liegt und es keine andere Transportmöglichkeit gibt.

An Bergungskosten beteiligen sich Krankenkassen oftmals nur anteilig. Ohne privaten Schutz muss der Verunglückte die Restbeträge selbst zahlen. Für die Bergungskosten können Sie sich mit einer Unfallversicherung absichern. Die Auslandsreisekrankenversicherung leistet zum Beispiel beim Rücktransport. Ist anderen ein Schaden entstanden ist die private Haftpflichtversicherung, sowie die Rechtsschutzversicherung wichtig. Gut zu wissen: sind Sie Mitglied beim DAV (Deutscher Alpenverein)? Dann übernimmt der ebenfalls anteilig Such-, Bergungs- und Rettungskosten.

Schützen Sie besonders beim „weißen“ Sport Ihre Gesundheit. Denn sie ist das wichtigste Gut in unserem Leben. Gestalten Sie Ihren Winterurlaub aktiv und sorgenfrei! Sichern Sie sich ab. Hier finden Sie eine passende Lösung.

Trotz der Risiken sollten wir nie vergessen, welches Geschenk uns die Natur mit den fabelhaften Berg- und Winterlandschaften in naher Umgebung bietet.

 

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Quellen: pixabay.com, Versicherungskammer Bayern, ASU

Unterstützung und Recherche durch Fabian Singer im Rahmen seines dualen Studiums bei der Sparkasse Freising.

 

 

 

 

 

 

 

 

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