Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Winter im Büro – warm, kalt, optimal!

Winter im Büro – warm, kalt, optimal!
Die richtige Temperatur. Wie kalt oder warm sollte es im Büro sein?

Das Wohlbefinden am Büroarbeitsplatz hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch vom Raumklima. Im Winter ist es schwierig, die richtige Temperatur im Büro einzustellen. Kennen Sie dieses Dilemma? Der eine mag es gut gelüftet, der andere mag es lieber warm. Und schon beginnt das »Fenster-auf-Fenster-zu«-Spiel.

 

Doch welche Temperatur ist richtig? Angestellte müssen im Büro nicht frieren. Das Recht ist auf der Seite der Angestellten. Auch im Winter bei niedrigen Außentemperaturen hat der Arbeitgeber Sorge dafür zu tragen, dass die Raumtemperaturen das Arbeiten ermöglichen. Festgelegt wird dies in der Arbeitsstättenverordnung (Gemäß § 3 Abs. 1 ArbStättVO in Verbindung mit Ziffer 3.5).

 

Wissenswertes zur Raumtemperatur

Um sich vernünftig mit dem Thema Raumtemperatur zu beschäftigen, sollte geklärt sein, was mit dem Begriff überhaupt gemeint ist. In der Praxis wird Raumtemperatur nämlich allzu gern mit dem Begriff Zimmertemperatur synonym verwendet. Ganz korrekt ist das allerdings nicht, was manchmal für Verwirrung sorgt. Am einfachsten wird der Unterschied der beiden Begriffe am folgenden Beispiel klar: Ein Haus besitzt einen Keller. Mit einem Thermometer wird in diesem Keller eine Temperatur von 16 Grad Celsius gemessen. Die aktuelle Raumtemperatur von 16 Grad Celsius im Keller liegt damit unter der Zimmertemperatur (20 bis 23 Grad Celsius).

 

Wann spricht man von optimalem Büro-Raumklima?

Bei 20 bis 23 Grad Celsius ist es demnach sehr angenehm zu arbeiten. Die empfohlene Luftfeuchtigkeit liegt dabei zwischen 40 und 60 Prozent.

Weniger als 20 Grad warm sollte es an einem Arbeitsplatz aber auch nicht sein. Das schreibt die Arbeitsstättenverordnung so vor. Auf diese Wohlfühltemperatur besteht allerdings kein gesetzlicher Anspruch. Kälte hin, Kälte her: Auch wenn es drinnen gemütlich warm ist, sollten Bürokollegen das regelmäßige Lüften nicht vergessen.

Sind im Winter die Heizkörper in Betrieb gibt es weitere Nebeneffekte: häufiges Niesen oder ein Juckreiz im Hals. Schuld daran sind winzig kleine Staubpartikel, die sich in der Luft befinden und durch die Luftzirkulation der Heizkörper noch stärker herumwirbeln. Doch auch dafür gibt es ein Gegenmittel. Einige Hersteller bieten Heizkörperfilter an, die einen großen Teil aufsteigenden Staubes beim Heizen reinigen, ohne dabei die Luftströmung zu beeinflussen. Die Filter halten bis zu einer kompletten Heizsaison lang.

 

Kalte Füße – heiße Köpfe. Regelmäßig Lüften verbessert die Luftqualität

Durch ausreichendes Lüften kann die Verbesserung der Luftqualität auf alle Fälle gefördert werden. Doch wie „lüftet“ man richtig? Beim sogenannten „Stoßlüften“ wird das Fenster mehrmals täglich für rund 5 bis 10 Minuten komplett geöffnet. Somit kühlt der Raum nicht so schnell aus. Es muss keine zusätzliche Energie aufgebracht werden, um die Bauteile wieder aufzuheizen. Was bei permanentem Lüften, durch ein gekipptes Fenster, der Fall ist.

 

Die Luftfeuchtigkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle

Gegen trockene Heizungsluft hilft außerdem, mit Wasser gefüllte Schalen auf die Heizung zu stellen. Durch die Verdunstung erhöht sich die Luftfeuchtigkeit im Büro. Wer mag, gibt ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu, das steigert zusätzlich das Wohlbefinden. Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 65 Prozent ist empfehlenswert für das Raumklima. Experten raten zu 50 Prozent, die Berufsgenossenschaften nennen dies als Maximalwert. Hohe Luftfeuchtigkeit hat einen weiteren Vorteil: Sie reduziert die elektrostatischen Aufladungen durch Rechner, Drucker und Bildschirme.

Geräte wie Kopierer, Laserdrucker, sogenannte Multifunktionsgeräte, setzen zudem Ozon frei und verschlechtern dadurch die Luftqualität. Beschwerden können aber auch Lösungsmittel, Nikotinrauch, Keime oder Bakterien, beispielsweise freigesetzt durch eine schlecht gewartete Klimaanlage, hervorrufen. Einheitliche Richtwerte gibt es hier leider (noch) keine. Eine entsprechende Messung ist oftmals sehr aufwendig. Konzentrationsschwächen, Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen sind oftmals die Folgen bei „verbrauchter“ Luft, also bei Luft mit erhöhtem CO2-Anteil.

 

Trinken Sie genug!

Gerade im Winter ist durch die trockene Heizungsluft ausreichendes Trinken das „A und O“ – wer also im Büro winterfit sein will, trinkt viel. Kaffee ist hier aber nicht gemeint; die Empfehlung ist Wasser oder Tee. Auch verdünnte Säfte sind möglich. Wasser ist optimal, denn es ist am besten vom Körper aufzunehmen und zu „verteilen“. Das reduziert ausgetrocknete Schleimhäute, zum Beispiel bei Nase und Augen, und bietet Erregern weniger Angriffsfläche. Merken Sie sich: Sind meine Schleimhäute trocken, freuen sich die Viren. Tipp: Trinken Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag, größtenteils in Form von (stillem) Wasser.

 

Lassen Sie Pflanzen für sich arbeiten

Pflanzen im Büro erfüllen eine wichtige Funktion. Sie reduzieren die Konzentration flüchtiger organischer Stoffe (FOS) in der Büro Luft und können zusätzlich Schadstoffe binden. So sorgen die Büropflanzen für bis zu 60 Prozent weniger Bakterien und Sporen in der Luft als in Büroräumen ohne Begrünung. Der Farn, die Zimmerlinde oder das Zyperngras sind beispielsweise echte Sauerstoff- und vor allem Feuchtigkeitsspender im Büro. Und dabei noch schön anzusehen.

 

Bewegung fördert die Durchblutung

Viele kennen es, den lieben langen Tag im Büro zu sitzen und eh man sich versieht, ist Feierabend und man hat sich kaum bewegt. Dass dies nicht gerade förderlich für Gelenke, Muskulatur und die Durchblutung ist, bedarf keiner Erklärung.

Selbstverständlich gibt es aber Möglichkeiten, wie man nicht die vollen acht Stunden wie angeklebt auf dem Bürostuhl zubringt: Wechseln Sie zum Beispiel die Sitzposition, oder stehen Sie kurz auf und gehen Sie zum Fenster. Sie können sich auch eine Tasse Kaffee am Kaffeeautomaten holen – aber, Sie wissen ja, mehr Wasser als Kaffee trinken! Alternativ gehen Sie zum Kollegen oder zur Kollegin und vertreten sich somit die Beine. Zum Telefonieren stehen Sie einfach auf. Wählen Sie die Treppe, anstatt den Aufzug. Gehen Sie in der Mittagspause an die frische Luft und spazieren Sie ein Runde um das Gebäude. Vielleicht bietet ja auch Ihr Arbeitgeber ein betriebliches Gesundheitsmanagement, zum Beispiel in Form von Fitness-Kursen an. Nutzen Sie das Angebot – so „heizen“ Sie sich auch ein kleines Stück von innen auf.

 

Bealten Sie auch Ihre privaten Heizkosten im Blick

Leider kommt es immer wieder vor, dass ausgerechnet in der kalten Jahreszeit die Heizung aus irgendeinem Grund ausfällt. Jetzt müssen Sie schnell handeln. Bei den Reparatur- oder Anschaffungskosten kann dann rasch eine beachtliche Summe zusammen kommen, mit der man nicht gerechnet und geplant hat. Wie Sie jetzt flexibel und liquide bleiben, lesen Sie hier.

 

Gleich zum Themendienst anmelden und künftig keinen Beitrag verpassen.

Schauen Sie auch in die Rubriken: Geld – WohnenFreizeitFamilie

 

Quellen: arbeitssicherheit.de, Heizkostenrechner.de, bmas.de, 123rf.com, pexels.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Kommentare


Luise schreibt am 10.12.2018 um 17:42 Uhr:

Unsere Klimaanlage im Büro wird momentan von einer Firma für Lufttechnik gewartet. Dadurch ist es entweder extrem kalt oder sehr warm und ich komme mit den Temperaturschwankungen nicht gut zurecht. Dass dies auch durch zu weniges Trinken noch verstärkt wird, wusste ich nicht. Am besten mache ich mir immer einmal einen heißen Tee und versuche auch, die Übungen zu machen.


Krankenschwestern, Pflegekräfte, Nachrichtensprecher, Polizisten, Kirchenorganisten - viele müssen Heiligabend arbeiten und können die Zeit nicht ihren Liebsten verbringen. Das kann ganz schön nerven. Wir haben zehn Ideen, damit es trotzdem ein schönes Fest wird.
Arbeiten an Weihnachten

Krankenschwestern, Pflegekräfte, Nachrichtensprecher, Polizisten, Kirchenorganisten - viele müssen Heiligabend arbeiten und können die Zeit nicht ihren Liebsten verbringen. Das kann ganz schön nerven. Wir haben zehn Ideen, damit es trotzdem ein schönes Fest wird.

Endlich Sind Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen! Lesen Sie hier wie Sie sich am besten vorbereiten und im Gespräch punkten können.
Einstellungsgespräch - Tipps für Bewerber!

Endlich Sind Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen! Lesen Sie hier wie Sie sich am besten vorbereiten und im Gespräch punkten können.

Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung: Wie Berufseinsteiger mit vermögenswirksamen Leistungen zum ersten Gehalt ein Finanzpolster aufbauen können.
VL für Berufsstarter

Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung: Wie Berufseinsteiger mit vermögenswirksamen Leistungen zum ersten Gehalt ein Finanzpolster aufbauen können.

Dresscodes gibt es viele – auch für das tägliche Business. Dabei kann man durchaus mal ins Fettnäpfchen treten. Damit das nicht geschieht, gibt es heute ein paar Tipps für Ihren beruflichen Kleidungsalltag.
Kleider machen Leute! Ist das so?

Dresscodes gibt es viele – auch für das tägliche Business. Dabei kann man durchaus mal ins Fettnäpfchen treten. Damit das nicht geschieht, gibt es heute ein paar Tipps für Ihren beruflichen Kleidungsalltag.

Assessment-Center sind aus dem Personalauswahlverfahren großer Unternehmen kaum noch wegzudenken. Viele Bewerber/Bewerberinnen haben jedoch Angst vor den Herausforderungen, denen sie sich hier stellen müssen - vielleicht aus Unkenntnis? Hier erfahren Sie mehr ...
Assessment-Center

Assessment-Center sind aus dem Personalauswahlverfahren großer Unternehmen kaum noch wegzudenken. Viele Bewerber/Bewerberinnen haben jedoch Angst vor den Herausforderungen, denen sie sich hier stellen müssen - vielleicht aus Unkenntnis? Hier erfahren Sie mehr ...

Spannend ab dem ersten Tag! Eine Ausbildung bei der Sparkasse Freising. So geht Ausbildung heute...
Ausbildung mit Herz!

Spannend ab dem ersten Tag! Eine Ausbildung bei der Sparkasse Freising. So geht Ausbildung heute...