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Haustiere – die besten Freunde des Menschen

Etwa 32 Millionen Haustiere leben in Deutschland und bereichern Tag für Tag unser Leben. Sie haben nachweislich positiven Einfluss auf Sozialverhalten, Verantwortungsbewusstsein und Immunsystem ihrer Besitzer. Der Einfluss auf den Geldbeutel ist dagegen eher negativ. Doch was sind die beliebtesten Haustiere und wie viel kosten sie?

Gerade nach Weihnachten oder in den Sommerferien ereilt viele Haustiere ein trauriges Schicksal. Sie werden ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben. Die Ursache: Ihre Herrchen oder Frauchen haben sich im Vorfeld nicht ausreichend informiert. Vielen von ihnen wird die Verantwortung nach einigen Wochen zu viel, sowohl zwischenmenschlich/-tierisch  als auch finanziell. Das 2017 neu eröffnete Tierheim des Tierschutzvereins Freising e. V. hilft in solchen Fällen. Ausgesetzte, kranke oder verwahrloste Tiere werden dort aufgenommen, gepflegt, tierärztlich betreut und anschließend an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt. Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, sollte die Anschaffung eines Haustiers wohlüberlegt und gut durchkalkuliert sein.

Jedes Jahr investieren Tierbesitzer viele Milliarden in die Anschaffungs- und Unterhaltskosten ihrer geliebten Gefährten. Die folgenden Zahlen geben einen groben Überblick welches die beliebtesten Haustiere sind und vor allem was sie kosten.

 

Die beliebtesten Haustiere

Infografik: Katzen haben die Schnauze vorn | Statista

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Das mit Abstand beliebteste Haustier in Deutschland ist also: die Katze. Und alle Hundeliebhaber müssen jetzt ganz stark sein. Denn nicht nur in Deutschland steht die Katze ganz oben auf dem Treppchen. Auch in der Schweiz und in Österreich ist die Katze das beliebteste Haustier. Und auch bei den Kosten ist die Katze gegenüber dem Hund knapp im Vorteil …

 

Was kostet ein Haustier?

Katzen

Je nach Rasse, Züchter und Herkunft gibt es bei den Anschaffungskosten große Unterschiede. Ein Kätzchen vom Bauernhof nebenan oder aus dem Tierheim kostet oft weniger als 100 Euro. Seltene Rassen und spezielle Züchtungen können dagegen bis zu 2.000 Euro kosten. Hinzu kommen die Kosten für Kratzbaum, Katzentoilette, Katzenklappe, Futternapf oder Körbchen. Das summiert sich schnell noch mal auf 200 bis 400 Euro.

Zudem sind die Unterhaltskosten nicht zu unterschätzen. Hier fallen Jahr für Jahr etwa 700 bis 1.000 Euro für Futter, Katzenstreu, Entwurmung und Impfungen beim Tierarzt an. Darin enthalten sind jedoch keine einmaligen Kosten wie Rechnungen des Tierarztes bei einer ernsthaften Erkrankung oder der Aufenthalt in einem Tierhotel während Ihres Urlaubs.

Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 15 bis 16 Jahren geben Katzenbesitzer während dieser Zeit insgesamt etwa 12.000 Euro für den schnurrenden Vierbeiner aus.

Hunde

Auch bei Hunden reicht das Spektrum der Anschaffungskosten von 100 bis zu mehreren Tausend Euro. Neben dem Tier an sich muss auch hier mit zusätzlichen Kosten für Leine, Körbchen, Fressnapf und Spielzeug von 200 bis 300 Euro gerechnet werden.

Anders als bei der Katze fällt beim Hund zu den jährlichen Kosten für Futter, Impfungen, Entwurmung zusätzlich die Hundesteuer an. Sie ist je nach Wohnlage unterschiedlich und beginnt bei drei bis fünf Euro auf dem Land. In der Stadt werden sechs bis zehn Euro monatlich fällig. Lassen sich Sonderausgaben für die Hundeschule, den Friseur oder den Hundesitter noch selbst regeln, sollten Sie aber auch hier die möglicherweise anfallenden Tierarztkosten in der Kalkulation nicht vergessen.

Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 14 Jahren kostet ein Hund seinen Besitzer zwischen 12.000 und 17.000 Euro.

Kleintiere

Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster sind besonders bei Kindern beliebt. So trifft es sich gut, dass sie in Anschaffung und Unterhalt deutlich günstiger sind als Katzen oder Hunde. Viele Zoohandlungen bieten Kleintiere bereits für 20 bis 25 Euro an. Kleintiere sollten jedoch niemals alleine sondern mindestens zu zweit im Gehege gehalten werden. Dementsprechend verdoppeln sich die Anschaffungskosten der Tiere auf etwa 50 Euro. Hinzu kommen das Gehege, Wasserflaschen und Fressnäpfe, ein kleines Häuschen als Unterschlupf, ein Laufrad, Klettermöglichkeiten sowie gegebenenfalls ein Freigehege. Je nach Tierart summieren sich diese Kosten auf 100 bis 200 Euro.

Bei den laufenden Kosten fallen vor allem Futter, Einstreu und Heu ins Gewicht. Auch der Tierarzt sollte bei Kleintieren von Zeit zu Zeit aufgesucht werden. So kostet ein Hamster im Unterhalt insgesamt etwa 200 Euro, ein Meerschweinchen oder ein Kaninchen etwa 500 bis 600 Euro pro Jahr.

Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von etwa 8 bis 10 Jahren zahlen Besitzer eines Meerschweinchens oder eines Kaninchens bis zu 7.000 Euro. Ein Hamster lebt etwa 3 Jahre und kostet dabei im Durchschnitt rund 700 Euro.

 

Haustierbesitzer aufgepasst

Die Kosten für Anschaffung und Unterhalt Ihres Tieres sind die eine Sache. Fügt Ihr Haustier jedoch anderen einen Schaden zu, wird das oft erst richtig teuer! Die gute Nachricht: Gegen diese Kostenfalle können Sie sich ganz einfach schützen!

 

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Quelle: pixabay.com, statista.com