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Viel Geschwätz um nichts? Entspannt telefonieren!

Erhalten Sie einen Telefonanruf, nehmen Sie sich bitte Zeit dafür. Wenn Sie gerade mit wichtigeren Dingen beschäftigt sind, bieten Sie an, später zurück zu rufen. Dabei vereinbaren Sie am besten eine fixe Uhrzeit für den Rückruf. Selbstverständlich tragen Sie den Rückruftermin in Ihren Kalender ein, das lässt Sie nicht vergessen.

 

Rrrriiinngggggg …“Mappffasss Lndrrrr, wapf kamm iff fü Ssss tpffff?“ – Alles klar?

 

Stellen Sie sich die Geräusche vor, die Sie hören würden, wenn Ihr Gegenüber am Telefon in eine Wurstsemmel beißt. Und wie er dann laut glucksend schluckt und versucht dabei zu sprechen. Das erzeugt einen ordentlichen Ohrentsunami. Oder Ihr Telefonpartner ist Raucher und bläst den Rauch, für Ihr Ohr besonders unangenehm, direkt in den Hörer – das hat dann mit dem Wohlfühlgefühl eines Meeresrauschens nichts mehr zu tun. Das möchten Sie nicht? Ihr Gegenüber auch nicht! Also: Während des Telefonats trinken, essen und rauchen Sie nicht. Weitere vorstellbare und auch unvorstellbare Töne und Geräusche unterlassen Sie ebenfalls.

 

Nichts bringt Sie aus der Ruhe – Sie bleiben souverän!

 

Vermeiden Sie einen genervten Tonfall – egal, ob Ihre schlechte Laune mit dem aktuellen Telefonat zu tun hat oder nicht.

 

 

Sprechen Sie Ihren Telefonpartner ab und zu mit seinem Namen an; damit sorgen Sie für vertraute und persönliche Atmosphäre. Wenn Sie während des Gesprächs lächeln, nimmt dies Ihr Gegenüber wahr. Ja, er sieht Sie nicht, aber er nimmt es wahr, denn Ihre Stimme klingt dadurch gleich freundlicher und sympathischer.

 

Wenn das Telefon zweimal klingelt. Oder mehrmals!

 

Während eines Geschäftstermins nehmen Sie nur wirklich dringende Anrufe entgegen. Das aktuelle Meeting muss im Vordergrund stehen. Damit demonstrieren Sie Ihrem Geschäftspartner, dass er und Ihr gemeinsames Thema, jetzt und für die Zukunft, wichtig ist.

Günstig ist es also, wenn Sie Ihr Telefon leise oder ganz auf Stumm stellen, damit das Meeting nicht ständig gestört wird, denn das vergiftet die Atmosphäre. Außerdem legen Sie Ihr Smartphone nicht auf den Tisch, das macht den Anschein, dass Sie eine Anruf erwarten oder dringend weg müssen – wenn dem nicht so ist, sollten Sie natürlich auch nicht diesen Eindruck erwecken.

 

So bleiben Sie gelassen!

Manchmal helfen aber auch das beste Benehmen, das freundlichste Wesen, das verständnisvollste Lächeln oder die treffendsten Argumente nicht. Was dann helfen kann, lesen Sie hier

 

Eine Übersicht dazu finden Sie hier:

 

„Küss die Hand, Gnä‘ Frau!“ – Der Business-Knigge: Verstaubt oder immer noch DER Unterschied?

Viel Geschwätz um nichts? Korrekt begrüßen!

Viel Geschwätz um nichts? Smart smalltalken!

Du bist, wie Du isst? Tischmanieren! (… demnächst)

Kleider machen Leute? Kleider machen Leute! (… demnächst)

Die Krawatte und der liebe Knoten! (… demnächst)

Schals und Tücher elegant knoten. (… demnächst)

Leid und Freud im Büro? Souverän mit Kollegen umgehen! (… demnächst)

„Ich will den Job!“ Gekonnt vorstellen. (… demnächst)

Lehrjahre sind keine …? Selbstbewusst durch die Ausbildung. (… demnächst)

„Hätten Sie’s gewusst?! Machen Sie den „Knigge-Test!“ und ermitteln Sie Ihre Benimm-Kompetenz. (… demnächst)

 

 

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Quellen: Knigge.de, Wikipedia.de, Karrierebibel.de, Bigkarriere.de, Manager-Magazin.de

Bilder: Gratisography.com, pixabay.com

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