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Eine unvergessliche Reise

Die Hochzeitsreise – der krönende Abschluss der Trauung. Derzeit besonders beliebt: Kreuzfahrten. Viele unterschiedliche Orte in möglichst kurzer Zeit sehen und trotzdem immer im gleichen „Hotel“ schlafen. Für viele der perfekte Urlaub.

Im Interview mit Susanne B. bekommen wir einen kleinen Einblick in ihre Hochzeitsreise und klären die wichtigsten Fragen zum Thema Kreuzfahrt.

Wie war der Start in die Flitterwochen?

Als wir am Flughafen standen, konnten wir es zuerst gar nicht glauben. Noch vergangenen Samstag hatten wir mit über 150 Gästen unsere Hochzeit gefeiert und zwei Tage später ging der Flug. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Gut, dass wir bereits vor der Hochzeit unsere Koffer gepackt hatten. Im ganzen Hochzeitstrubel wäre dafür definitiv keine Zeit geblieben.

Packliste für die Reise auf einem Kreuzfahrtschiff
Warum haben Sie sich für eine Kreuzfahrt als Hochzeitsreise entschieden?

Schon lange haben wir von einer Karibik-Kreuzfahrt geträumt. Bis jetzt war uns diese Reise allerdings immer zu teuer. Deswegen haben wir uns zur Hochzeitsreise den Luxus gegönnt und zwei Wochen mit dem Schiff die südlichen Inseln der Karibik erkundet. Unsere Entscheidung haben wir keine Minute bereut. Unsere Hochzeit war wirklich traumhaft und unvergesslich – keine Frage. Aber gerade die Zeit davor war doch teilweise recht stressig und nervenaufreibend. Das Schiff ist da genau der richtige Ort um die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen.

        Rettungsboot
Hatten Sie keine Angst davor, dass das Schiff sinkt?

Ehrlich gesagt schon. Aber am Anfang jeder Kreuzfahrt findet eine sogenannte Seenotrettungsübung statt. Und zwar für alle Passagiere verpflichtend. Danach weiß jeder, was im Katastrophenfall zu tun ist und wohin er gehen muss. An der jeweiligen Sammelstelle angekommen wird jede einzelne Bordkarte gescannt. Damit wird sichergestellt, dass erstens alle Passagiere zur Übung kommen und zweitens im Katastrophenfall evakuiert werden. Und auch die Besatzung wird regelmäßig geschult. Jedes Crewmitglied hat eine fest zugewiesene Aufgabe. Sie weisen in Gängen und Treppenhäusern die Richtung zur Sammelstelle, verteilen die Rettungswesten oder lassen die Rettungsboote zu Wasser.

Und wie war generell der erste Eindruck vom Schiff?

Wir hatten uns das Schiff groß und luxuriös vorgestellt. Aber es übertraf alle unsere Erwartungen! Schon der Check-in im Hafen von La Romana verlief absolut reibungslos. Die Dame am Schalter begrüßte uns sehr freundlich und kontrollierte unsere Reiseunterlagen. Mit den Worten „Bitte tragen Sie diese immer bei sich“ überreicht sie uns zum Abschluss die Bordkarten und wir durften aufs Schiff.

Was ist denn so wichtig an der Bordkarte?

Auf dem Schiff sind die Bordkarten sowohl Ausweis, Kabinenschlüssel als auch Zahlungsmittel. Ohne die Karte kommt man weder vom Schiff runter noch kann man später wieder aufsteigen. So behält die Crew den Überblick über die Passagiere und weiß genau, ob nach einem Landtag wieder alle an Bord sind. Auch Bargeld wird durch die Karte überflüssig. Zu Beginn der Reise haben wir unsere Kreditkarte für das Bordkonto hinterlegt. Am Ende der Reise wurde dann der Gesamtbetrag belastet. Selbstverständlich erst, nachdem wir die Rechnung kontrolliert und unterschrieben hatten. Fand ich wirklich praktisch und erspart das lästige „Geldbeutel-Rumgetrage“. Und als mein Mann – ihn so zu nennen ist immer noch komisch – einmal länger feiern wollte, bin ich einfach schon auf die Kabine. Dank Bordkarte hatte ich meinen Kabinenschlüssel ja immer dabei.

Kabine – ein gutes Stichwort. Wie war das Gefühl an Bord eines so großen Schiffes?

Trotz der vielen Passagiere hatten wir nie das Gefühl von Massentourismus. Alles ist großzügig geplant und angelegt. Viel Platz für den Einzelnen bedeutet aber auch: Das Schiff muss entsprechend groß sein. Unsere Kabine allein hatte 35 qm und einen Balkon.Und auch die übrigen vierzehn Stockwerke haben uns begeistert. Mit fünf Restaurants und acht Bars war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen, wir haben immer einen Tisch im Restaurant bekommen. An Bord kommt man schnell ins Gespräch, tauscht sich über die verschiedenen Inseln aus und lernt ganz nebenbei wirklich nette Leute kennen.

Welche verschiedenen Möglichkeiten gibt es denn, die Inseln zu erkunden?

Die Auswahl an geführten Touren ist riesig: von Busrundfahrten über Stadtrundgänge und Katamaran-Trips bis hin zu sportlichen Touren mit dem Segway, dem Fahrrad oder dem Stand-up-Bord. Bei den meisten Ausflügen kann man sich zwischen Vormittags-, Nachmittags- oder Ganztagesausflügen entscheiden. Alternativ kann man die Insel natürlich auf eigene Faust erkunden. Auf unserer Reise lag das Schiff immer sehr praktisch. Wir hatten nie Probleme die Stadt oder den nahe gelegenen Strand zu Fuß zu erreichen. Viele Inseln bieten zudem ein sehr gut ausgebautes Bus- oder Wassertaxisystem.

Wir haben beides ausprobiert und festgestellt, beides hat seine Vor- und Nachteile. Der für uns wohl größte Pluspunkt bei geführten Ausflügen: hat der Ausflug Verspätung, wartet das Schiff auf die Reisegruppe. Kommt man dagegen bei einem selbst organisierten Ausflug zu spät, legt das Schiff zur vereinbarten Zeit ab. Dann muss man selbst dafür sorgen zum nächsten Hafen zu kommen.

Welche Attraktionen gibt es auf einem Kreuzfahrtschiff und wie vertreibt man sich gerade an Seetagen dort die Zeit?

Ehrlich gesagt waren die Tage für uns eher zu kurz als zu lang … Das Schiff bietet so viel Abwechslung und Unterhaltung. Da gab es: einen Innen- und Außenpool, Whirlpools, verschiedene Sonnendecks mit Liegen, Bars, zahlreiche Restaurants, 24-Stunden-Bistro, Eisdiele, Kaffeebar, Waffelbäckerei, Sauna, Fitnessstudio, Spa mit Massagen, Kidsclub, Theater, Open Air Bühne, Kino sowie ein Fußball- und Basketballfeld. Außerdem gibt es Malkurse, Kochkurse, Tanzkurse und Sprachkurse und eine eigene Bibliothek. Es kommt also selten Langeweile auf.

 
Dann muss man auf dem Kreuzfahrtschiff keine Abstriche gegenüber einem Landurlaub machen?

Nein, muss man definitiv nicht. Kreuzfahrtschiffe sind fast wie kleine schwimmende Städte. Sogar ein Arzt mit einer Art „Minikrankenhaus“ ist an Bord und kann im Fall von Seekrankheit schnell helfen.

Bei so viel Ausstattung ist das Leben an Bord doch sicherlich sehr teuer.

In unserem Fall nicht. Wir hatten eine All-Inklusive Reise gebucht. Ob Cocktails, Kaffee und Kuchen oder der Mitternachtssnack – es war wirklich alles im Reisepreis inbegriffen. Sogar das Fitnessstudio und die Sauna. Einzig die Landausflüge, Massagen oder Einkäufe im Bordshop mussten wir extra bezahlen. Deswegen haben wir unsere Getränke und Snacks für den Strandaufenthalt in Aruba, Bonaire und auf den Bahamas direkt vor Ort gekauft.

Kann man auf den Inseln denn in Euro zahlen?

Einige Inseln gehören tatsächlich zu Europa, genauer gesagt zum Königreich der Niederlande. Aber mit Euro kann man dort leider nicht bezahlen. Alternativ kann man auf den meisten Inseln in US-Dollar zahlen. Teilweise ist der Umtausch sogar auf dem Schiff möglich. Allerdings nur in kleinen Mengen. Der große Nachteil am Bargeld ist, das Wechselgeld bekommt man immer in der Landeswährung. Zum Ende der Reise kommen dann bestimmt sechs verschiedenen Währungen zusammen.

Was wäre die Alternative zum Bargeld?

Die Kreditkarte. Sie wird auf nahezu allen Inseln akzeptiert und man hat immer die „passende Währung“ dabei.

Das Fazit Ihrer ersten Kreuzfahrt – in einem Satz zusammengefasst?

Ein unvergessliches Erlebnis mit tollen Eindrücken, einer traumhaften Reiseroute und einem tollen Schiff.

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Schauen Sie auch in die Rubriken: GeldBerufFamilieWohnen

 

Bildquelle: pixabay.com

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