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„Das Runde muss ins Eckige – alles andere ist primär!“

Am 14.06.2018 um 17.00 Uhr geht es endlich los. Dann erfolgt im „Luzhniki-Stadion“ in Moskau der Anpfiff zur ersten Partie der 21. Fußball-Weltmeisterschaft. Vor maximal 81.000 Zuschauern im Stadion – und Abermillionen Mitfiebernden rund um den Erdball an den Endgeräten –  eröffnet Russland die WM gegen Saudi-Arabien. Die ARD überträgt das Spiel voraussichtlich live.

 

 „Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten!“

 

… stellte Sepp Herberger einst fest. Rein zeitlich betrachtet kommt das (leider) schon lange nicht mehr hin, denn mit regelmäßiger Nachspielzeit durch Zeitspiel, Videobeweis, ewig ausgedehnten Auswechslungen, mehr oder weniger notwendigen Verletzungsunterbrechungen bis hin zu quirligen Flitzern kommt meistens noch einiges an Minuten dazu.

Speziell im Turniermodus mit regulärer Spielzeit, Nachspielzeit, Verlängerungen, Elfmeterschießen und entsprechenden Pausen dazwischen sind dann sogar drei Stunden Gesamtdauer durchaus möglich. So zum Beispiel bei der ersten Begegnung mit Elfmeterschießen bei einer Fußball-WM überhaupt: Das war 1982 in der Begegnung „Deutschland vs. Frankreich“. Nach der Verlängerung stand es 3:3, somit folgte das Elferschießen, welches wir dann mit 5:4 gewonnen haben. Toni Schumacher hielt damals den Schuss von Maxime Bossis und avancierte nach rund drei Stunden zum Helden des Halbfinales. Im Finale war dann allerdings bekanntlich Schluss. Mit 1:3 unterlag Deutschland gegen Angstgegner Italien. Anders ausgedrückt: Die Gli Azzurri wurden Weltmeister. Das wird 2018 definitiv nicht geschehen.

Aber „man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es war“, weiß Fredi Bobic, denn 1990 in Italien machten es unsere Jungs dann deutlich besser und besiegten am 8. Juli, unter Beckenbauers Regie, Argentinien mit 1:0 im Endspiel. Brehmes Elfer bleibt unvergessen. Beckenbauers Aussage am selbigen Abend auch: „Deutschland wird auf Jahre hin unbesiegbar sein“. Das war dann nämlich nicht so wirklich korrekt, denn „nur“ rund elf Monate später verlor die deutsche Elf im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales mit 0:1.

Wahrscheinlich hatte das deutsche Team an diesem Tag „zuerst kein Glück – und dann kam auch noch Pech dazu“ (Jürgen Wegmann). Vielleicht hat aber auch Karl-Heinz Rummenigge Recht und die Jungs waren „in letzter Konsequenz nicht konsequent genug“. Wer weiß das schon so genau …

 

Jetzt und hier und heute!

 

Erstmalig findet also eine Fußball-Weltmeisterschaft in Russland statt. Neben den Gastgebern kämpfen weitere 31 Teams in 64 Spielen um die begehrte Fußballtrophäe. Panama und Island sind zum ersten Mal dabei. Vier Wochen lang dreht sich somit (fast) alles um „König Fußball“; dann wird am 15. Juli der neue Weltmeister gekürt.

Diese 32 Nationalmannschaften sind am Start:

 

Fußball-Legende Guido Buchwald sagt: „Deutschland ist Topfavorit!“

Ich frage: Ist das so?

 

Letztendlich gibt es bei der WM 2018 doch wieder mehrere „Topfavoriten“ auf den Titel – wie alle vier Jahre eben. Hoch gehandelt werden heuer neben Deutschland die Brasilianer, Spanien und Frankreich. Klingt nicht wirklich neu. Oder?

Selbstverständlich gibt es auch wieder diverse „Geheimfavoriten“: Zu diesem elitären Kreis werden neben dem amtierenden Europameister Portugal auch die belgischen Kicker und die aus Uruguay genannt. Auch hier ist meines Erachtens keine wirkliche Überraschung dabei …

 

Wenn alles nach Plan läuft halten wir uns gerne an Gary Lineker:

„Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rum laufen, und am Ende gewinnen immer die Deutschen!“

 

… mei …nix dagegen … denn „wenn wir alle schlagen, können wir es schaffen!“ – da hat Horst Hrubesch absolut Recht.

Und Oliver Kahn weiß, was wir dazu auf jeden Fall benötigen: „Eier! Wir brauchen Eier!“

 

12 Stadien in 11 Austragungsorten

 

In Russland wurde seit der Bekanntgabe der WM fleißig gebaut und umgebaut. Das anfängliche Budget von rund 7,3 Milliarden Euro wurde mehrmals auf rund 3,82 Milliarden Euro reduziert. Grund dafür war/ist die angespannte Wirtschaftslage in Russland. So wurde zum Beispiel in einigen Spielorten die Anzahl der fest installierten Sitzplätze von 45.000 auf 35.000 reduziert. Die gute Nachricht ist: Seit Ende April sind nun alle Spielstätten einsatzbereit. Im Auftaktstadion „Luzhniki“ in Moskau findet übrigens auch das Endspiel statt.

Eine Übersicht der Stadien mit jeweiliger Kapazität – vielleicht ja für einen kurzen Ausflug – finden Sie hier … eventuell fahren Sie aber auch mit Andreas Möller nach „Mailand oder Madrid. Hauptsache Italien!“

 

Lederkugel und ein kleiner Wolf

 

Zur WM-Tradition gehören ein speziell gefertigter Spielball und ein eigenes Maskottchen. Gekickt wird in diesem Jahr mit dem „Telstar 18“. Er gilt als eine Hommage an den allerersten adidas WM-Ball und weckt – angeblich – Erinnerungen an die Weltmeisterschaften 1970 in Mexiko und 1974 in Deutschland … nun, gegen `74 ist absolut nichts einzuwenden … und wie beim ersten „Telstar“ ist das Muster vor allem in Schwarz und Weiß gehalten.

Also alles beim alten? Nein, natürlich nicht, denn selbstverständlich gibt es einen gravierenden Unterschied:  Dank eines integrierten NFC-Chips können Fans mit Ihrem Smartphone personalisierte Inhalte abrufen und mit einer Community auf der ganzen Welt interagieren. Das macht den „Telstar 18“ zum innovativsten WM-Ball aller Zeiten. Gut, betrachtet man die zeitliche Differenz zwischen den beiden Bällen in Verbindung mit den technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit, erscheint diese Innovation irgendwie nicht mehr ganz soooo innovativ …

 

„Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht“ … ist Mehmet Scholl überzeugt … das sollte dann auch mit dem „Telstar 18“ möglich sein. Wir werden sehn …

 

Zum Maskottchen haben die Russen einen kleinen Wolf gewählt. Sie nennen ihn „Zabivaka“, was auf Deutsch so viel heißt wie „kleiner Torschütze“. Zabivaka trägt die panslawische Trikolore in Form einer roten Hose und einem weißen Trikot mit blauen Ärmeln. Dazu eine orange Sportbrille, die ihm besondere Kräfte beim Zielen verleihen soll … warum auch nicht …

Lust auf mehr Wolf? Ein Klick auf das Bild und Sie können sich das aktuelle Fifa-Video dazu anschauen.

 

„Zabivaka“ tritt in der Riege der WM-Maskottchen die Nachfolge von „Fuleco“ an. Fuleco war das Maskottchen der Fußball-WM in Brasilien vor vier Jahren. Weitere Vorgänger waren der Leopard „Zakumi“ bei der WM in Südafrika 2010, und „Goleo“ – bestimmt erinnern Sie sich noch an den hosenlosen Löwen unserer 2006ser-WM.

 

Alexander Strehmel: „Bei so einem Spiel muss man die Hosen runter lassen und sein wahres Gesicht zeigen.“ … hätte auch von Goleo sein können …

 

Wer hat`s erfunden?

 

Die Schweizer? Nein! Definitiv nicht – so viel weiß man. So richtig genau, weiß man es aber letztendlich auch nicht. England wird allseits als „Land des Fußballs“ bezeichnet; dort soll er erfunden worden sein. Fakt ist: Das „moderne Fußballspiel“ kommt aus England, denn dort wurde 1863 der erste nationale Fußballverband gegründet.

Und bereits 1848 verfassten Studenten der Universität Cambridge die ersten Fußballregeln. Allerdings mit einer noch etwas anderen Grundphilosophie: Danach bestand eine Mannschaft aus 15 bis 20 Spielern. Der erste offizielle Fußballverein der Welt war der „FC Sheffield“ – gegründet von Kricketspielern im Jahr 1857.

Etwa zur gleichen Zeit entstanden dann auf der ganzen Welt Fußballvereine. Die deutsche „Fußlümmelei“ begann 1874 in Braunschweig. Dort veröffentlichte Wilhelm Carl Johann Konrad Koch die ersten deutschsprachigen Fußballregeln. Er war Lehrer und gründete den ersten deutschen Schüler-Fußballverein. Das offizielle Fußballzeitalter in Deutschland begann dann 1900. Da wurde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegründet und die ersten offiziellen Meisterschaften und Pokalwettbewerbe ausgetragen.

Manchmal erkennt man bei Vereinen das Gründungsjahr recht deutlich im Namen. So wurde zum Beispiel der „VfB Stuttgart 1893“ im Jahr 1893 gegründet – kann man drauf kommen! Oder? Aber: „aufgehört und zugepasst“! Nicht immer deutet die Zahl in Verbindung mit einem Fußballverein auf das Gründungsjahr hin. Beim „TSV 1860 München“ beispielsweise wurde der „Hauptverein“, also der „Turn- und Sportverein München von 1860 e. V.“ im Jahr 1860 neugegründet; die Erstgründung war bereits 1848. Zur Neugründung kam es nach einem Verbot wegen „republikanischer Umtriebe“. Die Gründung des eigentlichen Fußballvereins erfolgte letztendlich erst 1899.

Das Fußballspiel an sich ist aber wohl viel älter. Denn sehr wahrscheinlich ist auch, dass mehrere Völker auf verschiedenen Kontinenten irgendwann damit begonnen haben, aus Spaß gegen einen rollenden Gegenstand zu treten. Was das alles gewesen sein könnte, was da so getreten wurde, überlasse ich Ihrer Fantasie – die Chinesen jedenfalls spielten schon rund 2.000 Jahre vor Christus eine Art Fußball. Sie traten dabei gegen eine mit Haaren und Federn gefüllte Lederkugel und nannten ihr Spiel „Ts’uh-kü“, was so viel heißt wie „mit dem Fuß stoßen“. Auch die Völker der Maya und der Azteken spielten angeblich mit Vergnügen Fußball; verdenken kann man es ihnen jedenfalls nicht!

 

„Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer!“ – Sie halten es jetzt mit Dieter Eilts? Gerne! Aber so hin und wieder kann ein bisschen unnützes Wissen nicht schaden. Stellen Sie sich vor, es klingelt an der Wohnungstür und Günther Jauch steht da. In diesem Moment könnte dann die ein oder andere gerade eben gebildete Synapse durchaus von Vorteil sein …

Und darum halte ich es in diesem Fall mit Christoph Daum, denn „man muss nicht immer die absolute Mehrheit hinter sich haben, manchmal reichen auch 51 Prozent!“ … zum Friseur gehe ich deswegen aber nicht …

 

Füße mit Stutzen und Spruch von Mehmet Scholl

 

Jörg Dahlmann würde dazu sagen: „Da geht er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf.“ Ich habe lange überlegt, ob ich den bringen soll und mich dann spontan dafür entschieden (in Anlehnung an Toni Polster). Oliver Kahn drückt es so aus: „Das sind Jahrhundertspieler, wie sie höchstens alle 50 Jahre mal vorkommen.“ Punkt!

 

7 Spiele bis zum Titel

 

Eigentlich ist es ja ganz einfach Fußball-Weltmeister zu werden. Man muss lediglich sieben Mal gewinnen und schon darf man den Pott entgegen nehmen. Eigentlich! Wäre da nicht die berechtigte Motivation der anderen Teams, es ebenfalls so zu tun. Aber:

 

„Wäre. Wäre. Fahrradkette!“

… ist Lothar Matthäus überzeugt. Und mit was ist er das? Mit Recht!

 

In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft hielt sich das Deutsche Team schadlos. Mit 10:0 gewonnen Partien und 43:3 Toren kann man somit als amtierender Weltmeister mit stolzer Brust und viel Selbstvertrauen in die Vorrunde der WM gehen. Dabei sollte man selbstverständlich die anderen Teams in der „Gruppe F“ aus Mexiko, Schweden und Südkorea keinesfalls unterschätzen.

 

An folgenden Terminen spielt unser Team in der Gruppenphase:

  • Sonntag, 17. Juni um 17.00 Uhr: Deutschland vs. Mexiko, im Olympiastadion  Luschniki, Moskau
  • Samstag, 23. Juni um 20.00 Uhr: Deutschland vs. Schweden, in Sotschi
  • Mittwoch, 27. Juni um 16.00 Uhr: Südkorea vs. Deutschland, in Kasan

 

Alle Gruppen, Austragungsorte und Spieltage mit Uhrzeit finden Sie hier

 

 

So, nun gilt es also rechtzeitig die Hopfenkaltschale – oder besser gleich mehrere – im Kühlschrank zu platzieren, den Grill zeitnah auf Temperatur zu bringen und die passende Crew um sich zu scharen. Dann können die Spiele beginnen; dann kann es losgehen mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Und denken Sie immer daran:

 

„Der Ball ist 90, ein Spiel dauert 22 Leute und am Ende gewinnt immer die Fahrradkette!“

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen friedliche, faire und rassige Matches – möge der Beste gewinnen! Oder anders ausgedrückt: „Es kann nur einen geben!“

Die Mannschaft!

 

 

Sie sind wie Thomas Häßler „körperlich und physisch fit“? Dann werden Sie jetzt Tippkönig und gewinnen Sie eine PS4!

Also dann: Anmelden, warmmachen, mitmachen!

… und dann zeigen Sie Ihr Fußball-Wissen und Ihr Gespür für das WM-Geschehen. Oder Sie gründen eine Tippgemeinschaft und punkten im Team. Es warten tolle Preise auf Sie.

Otto Rehhagel setzte einst auf die „kontrollierte Offensive“. Auf was setzen Sie?

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Quellen: wikipedia.org, fussball-wm.pro, welt.de und a bissl Gehirn

Bilder: wikipedia.org, gratisography.com, pixabay.com, pexels.com, Sparkasse

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