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Viel Geschwätz um nichts? Smart smalltalken!

Veröffentlicht am 20. März 2018

Viel Geschwätz um nichts? Smart smalltalken!

Situationen, in denen Stille herrscht, erzeugen eine gewisse Peinlichkeit. Viele Menschen haben aber auch Angst davor, Smalltalk zu betreiben. Doch das Gespräch über Belanglosigkeiten gehört ebenso zum Geschäftsleben, wie taffes Verhandeln und klare Ansagen.

 

Keine Angst vor Smalltalk!

 

Smalltalk ist locker und positiv. Legere Gespräche dienen dem Kennenlernen und dem Pflegen einer Beziehungsbasis. Sie entdecken dabei oftmals Gemeinsamkeiten die für den weiteren Gesprächsverlauf und die Zusammenarbeit positiv sein können. Ein offenes Ohr demonstriert Interesse und offene Fragen zeugen von Aufmerksamkeit – das macht Sie sympathisch.

 

„Woher kommen Sie?“ – Gespräche mit „W-Fragen“ beginnen

“Wer”, “Wie”, “Was” oder “Woher” – Fragen, die so beginnen, zeigen Interesse. Dieses wird verstärkt durch aktives Zuhören und Nachfragen. Ein Nicken zwischendurch und Blickkontakt signalisieren Aufmerksamkeit. Selbstverständlich lassen Sie Ihren Gesprächspartner immer ausreden und fallen ihm nicht ins Wort.

 

Das Gespräch am Laufen halten

Achten Sie auf die Details! Sie können ein Gespräch leicht vertiefen, wenn Sie auf Nebenbemerkungen, wie etwa ein spezielles Hobby, eingehen. Ein anderer Weg ist über Gemeinsamkeiten zu sprechen. Sie befinden sich am selben Ort, besuchen dieselbe Veranstaltung und haben möglicherweise auch das gleiche Umfeld. Darüber kann man reden. Dabei sind Sie dann authentisch und verstellen sich nicht.

Den anderen nicht langweilen oder in Verlegenheit bringen

Vermeiden Sie politische und religiöse Themen, diese könnten zu Differenzen führen und hitzige Debatten auslösen. Sie sprechen auch nicht über negative Dinge, wie zum Beispiel Krankheiten. Wenn Ihnen ein Thema unangenehm ist, sagen Sie es – oder lenken das Gespräch geschickt auf ein anderes.

 

Verstricken Sie sich nicht Diskussionen

Sich über persönliche Lieblings-Hobbys auszutauschen, ist ein guter Anfang. Gehen Sie dabei aber nicht zu sehr ins Detail. Hat Ihr Gegenüber nicht dasselbe Hobby oder die selben Interessen, könnte ihn das langweilen. Das gleiche gilt für langatmige Fachsimpeleien.

  

Eine positive Körpersprache ist wichtiger Bestandteil

Ebenso wichtig wie das passende Outfit, die korrekte Begrüßung und der richtige Umgang mit Visitenkarten, ist die Körpersprache. Sie prägt den ersten Eindruck und auch alle weiteren im Gesprächsverlauf. Um den Geschäftsalltag möglichst angenehm zu gestalten, sollten Sie stets freundlich und offen mit Ihren Gesprächspartnern umgehen. Dazu gehört zum Beispiel, die Arme nicht vor dem Körper zu verschränken oder jemanden abschätzig anzustarren. Sich desinteressiert zurücklehnen kann ebenfalls negative Auswirkungen haben und von schlechten Manieren zeugen.

 

Im Gespräch Kritik clever platzieren

Angenommen, Sie verspüren Ablehnung oder Desinteresse durch Ihren Gesprächspartner gegenüber einem Projekt oder der Vorgangsweise einer Person: Dann äußern Sie Ihre Kritik bitte nicht während des Meetings. In diesem Fall wartet man auf eine günstige Gelegenheit für ein Vier-Augen-Gespräch. Hier ist es dann geschickt mit „Ich-Botschaften“ zu agieren.

 

Wichtige Voraussetzung für ein konstruktives Feedback ist: Eine Meinung ist kein persönlicher Angriff!

 

„Also, ich habe das Gefühlt, dass …“ oder „Meiner Meinung nach …“ – das ist „Feedback“ und beschreibt ausschließlich Ihre Meinung. Es ist keine Verallgemeinerung, keine Behauptung und keine Unterstellung. Ihr Gesprächspartner sollte sich somit nicht persönlich angegriffen fühlen. Selbstverständlich handeln Sie entsprechend, wenn jemand so oder ähnlich auf Sie zukommt.

 

„Komm‘ mir nicht zu Nahe!“

Die Wahrung der Distanzzonen ist für das Wohlbefinden von großer Bedeutung. Das gilt für Personen, die uns umgeben und für uns selbst natürlich auch. Überschreitet man diese Grenzen, müssen wir mit Unmutsäußerungen und Ablehnung rechnen. Wir selbst werden diese ebenfalls äußern.

 

Der perfekte Abstand zur anderen Person beträgt zirka eine Armlänge oder 60 Zentimeter. Alles darunter unterschreitet die Intimdistanz und kann zu Unbehagen führen. Somit hält man sich bei neuen Kollegen, Klienten und Fremden dezent zurück und unterlässt Körperkontakt, wie Schulterklopfen und anderweitige Berührungen.

Langjährigen Kollegen können Sie selbstverständlich innerhalb der Intimdistanz begegnen. Es sollte aber Klarheit darüber herrschen, dass dies gewünscht und erlaubt ist.

 

„Hey Du, ich kenne Sie!“

Vorsichtig sollten Sie immer mit vorschnellem Duzen sein. Grundsätzlich gebührt es der ranghöheren Personen, das „Du“ anzubieten. Bietet Ihnen Ihr Chef bei der Weihnachtsfeier nach einem alkoholreichen Abend das „Du“ an, bleibt es nur dann dabei, wenn er sich am nächsten Tag auch noch daran erinnert.

In einigen Branchen ist es üblich, Kollegen, zum Teil den Chef und auch Geschäftspartner von vornherein zu duzen. Hier ist es sinnvoll sich in den ersten Arbeitstagen an den anderen Mitarbeitern zu orientieren; oder noch besser, diese einfach zu fragen, wie es gehandhabt wird.

 

So bleiben Sie gelassen!

Manchmal helfen aber auch das beste Benehmen, das freundlichste Wesen, das verständnisvollste Lächeln oder die treffendsten Argumente nicht. Was dann helfen kann, lesen Sie hier

 

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Quellen: Knigge.de, Wikipedia.de, KarierreBibel.de, bigKARRIERE.de, Manager-Magazin.de

Bildnachweis: pixabay.com

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