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Aus Alt mach Neu – die größten Modernisierungsmythen

Um das Thema Modernisieren ranken sich viele Mythen und Gerüchte. Wir haben die aus unserer Sicht sieben häufigsten zusammengefasst und verraten, was es damit auf sich hat.

  • Dämmen kostet mehr als es spart

Stimmt nicht. Ab wann sich eine Dämmung jedoch lohnt, hängt von vielen Faktoren ab. Als Faustregel gilt: Je älter das Haus, desto höher das Einsparpotential. Für Häuser, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 erbaut wurden, rechnet sich die Dämmung durchschnittlich nach sechs Jahren. Neuere Häuser weisen hingegen schon einen gewissen Wärmeschutz auf. Hier rechnet sich die Fassadendämmung im Schnitt nach 14 Jahren. Bedenkt man die lange Lebensdauer einer Dämmung, lohnt sich diese Maßnahme also durchaus.

  • Neue Fenster verursachen Schimmel

Stimmt so nicht. Schuld am Schimmel sind nicht die neuen Fenster, sondern der mangelnde Luftaustausch. Fakt ist: Wie gewünscht lassen neue Fenster im Gegensatz zu ihren Vorgängern weniger „natürlichen“ Luftwechsel zu. Die einfache Lösung: das Lüftungsverhalten anpassen. Mehrfach am Tag Stoßlüften hat sich dabei bewährt. So kann die entstandene Luftfeuchtigkeit entweichen und durch frische, trockene Luft ersetzt werden. Das reduziert die Schimmelpilzgefahr.

  • Dreifachverglasung macht dreimal so dicht wie einfach verglaste Fenster

Stimmt nicht – sie isolieren sogar zwölfmal so gut. Der entscheidende Faktor ist dabei der sogenannte Ug-Wert. Er beschreibt die Wärmedurchlässigkeit von Fenstern. Je geringer der Ug-Wert, desto geringer der Wärmeverlust. Es kommt jedoch nicht nur auf die Verglasung an. Auch über den Rahmen kann viel Wärme verloren gehen.

  • Energetische Sanierungen rentieren sich nicht

Stimmt so nicht. Der Nutzen energetischer Sanierungsmaßnahmen ist unumstritten. Selbstverständlich kostet eine neue Heizung, neue Fenster oder ein neues Dach – langfristig gesehen lohnt es sich jedoch. So trotzt man den wachsenden Energiekosten und steigert zusätzlich den Wert der Immobilie.

Eine Investition lohnt sich durchaus – gerade in Zeiten historisch niedriger Kreditzinsen und attraktiver staatlicher Förderungen.

  • Solarstrom lohnt sich richtig

Stimmt teilweise. Noch vor einigen Jahren war die klare Antwort: JA. Zum jetzigen Zeitpunkt ist beim Thema Photovoltaik entscheidend, ob die Anlage zur Volleinspeisung oder zum Eigenverbrauch gebaut wird. Bei Volleinspeisung lohnt sich eine Photovoltaikanlage derzeit nur noch in seltenen Fällen. Eine Rendite lässt sich nur unter idealen Voraussetzungen erwirtschaften. Anders ist es beim Eigenverbrauch. Experten zufolge ist es derzeit doppelt so teuer, Strom vom Netzbetreiber zu beziehen als ihn selbst zu produzieren. Tendenz steigend. Eine Ersparnis von mehreren hundert Euro ist durchaus realistisch.

  • Modernisieren gewährt Anspruch auf staatliche Förderung

Stimmt nicht immer. Was gefördert wird und in welcher Höhe hängt von Art und Umfang dessen, was Sie modernisieren wollen ab. Möglich sind Einzelvorhaben, Teilerneuerungen oder auch eine Komplettsanierung. Wichtig: Die Maßnahmen müssen die Bedingungen der einzelnen Programme erfüllen. Um die passende Förderung zu finden und optimal auszuschöpfen empfiehlt sich eine Beratung durch einen sachverständigen Energieberater.

  • Erneuerbare Energien sind gut fürs Gewissen – aber nicht für den Geldbeutel

Stimmt teilweise. Die Umrüstung auf erneuerbare Energien kostet im ersten Moment Geld – das ist richtig. Die globale Erwärmung und die immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe machen jedoch deutlich, dass ein Umdenken in Sachen Energie unausweichlich ist. Bedenkt man, dass Gebäude in Deutschland für rund ein Drittel des Endenergieverbrauchs sowie der CO²-Emissionen verantwortlich sind, besteht gerade hier großes Potential. Der Energieverbrauch wird dank Pelletheizung, Solaranlage oder Umweltwärme auf lange Sicht gesenkt und das Haus wird zum eigenen Strom- und Wärmeerzeuger. So lohnen sich erneuerbare Energien für Gewissen und Geldbeutel.

 

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Bilderquelle: https://pixabay.com/de/, Statistisches Bundesamt

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